Christoph am 28. August 2008


Nicht nur im alten Ägypten wurden die Toten einbalsamiert, auch im antiken Griechenland war dieser Brauch bekannt.

Jetzt entdeckte ein Forscherteam erstmals konkrete Hinweise auf Einbalsamierung an den sterblichen Resten einer griechischen Frau. Der Fund stammt aus dem römischen Griechenland um das Jahr 300 nach Christus.

Totenkult in Griechenland

Nicht nur im alten Ägypten wurden die Toten einbalsamiert, auch im antiken Griechenland war dieser Brauch bekannt. Diese Erkenntnis gewannen Forscher aus den Überresten einer rund 1.700 Jahre alten Frauenleiche. Die Frau war etwa 55 Jahre alt, als sie in Nordgriechenland starb und bestattet wurde. Sie gehörte offenbar der sozialen Oberschicht an, sagen Forscher von der Universität Zürich um Leiter Frank Rühli.

Zum ersten Mal in der abendländischen Kulturgeschichte findet sich bei den antiken Griechen der Begriff der Seele (psyche) klar umrissen. Im Augenblick des Sterbens, so der Glaube, löste sich die Seele vom Körper, um in das Reich der Toten, den Hades zu fliegen. Die Seele wurde als Ebenbild (eidolon) des verstorbenen Menschen angesehen, körper- und schwerelos, aber dennoch fähig zu leiden und sich ins Leben zurück zu sehnen. Damit diese Ebenbilder der Toten in den Hades, das Totenreich gelangen konnten, über das der gleichnamige Gott und seine Ehefrau Persephone (Kore) herrschten, mussten ihnen durch Begräbnisrituale die letzten Ehren erwiesen werden.

Die Wissenschaftler aus der Schweiz und Kollegen aus Griechenland fanden Weichteile, Haare und Reste eines goldbestickten Seidengewandes. Außerdem entdeckten sie Spuren von Ölen, Fetten, Harzen und Gewürzen, die zur Einbalsamierung verwendet wurden. Der gute Zustand des Fundes erlaubte dem Forschungsteam genaue Untersuchungen.
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Christoph am 27. August 2008


Vor Israel im Meer versunken liegt die über 8.000 Jahre alte Siedlung namens Atlit Yam. Sie befindet sich in einer Tiefe von 8 bis 12 Metern, und liegt in der heutigen Bucht von Atlit nahe der Mündung des Oren Flusses. Die Siedlung war von 6.900 bis ca. 6.300 v.Chr. bewohnt, und könnte dann von einem […]

Vor Israel im Meer versunken liegt die über 8.000 Jahre alte Siedlung namens Atlit Yam. Sie befindet sich in einer Tiefe von 8 bis 12 Metern, und liegt in der heutigen Bucht von Atlit nahe der Mündung des Oren Flusses. Die Siedlung war von 6.900 bis ca. 6.300 v.Chr. bewohnt, und könnte dann von einem Tsunami vernichtet worden zu sein.

Heute liegt die versunkene Siedlung nur 300 Meter von der Kreuzfahrerburg bei Atlit entfernt, und gerade mal an die zehn Kilometer von der geschäftigen Hafenstadt Haifa entfernt. Gegen Ende der letzen Eiszeit ließen die schmelzenden Gletscher den Meeresspiegel steigen, und so muss das meer auch Atlit Yam immer näher gerückt sein, bis die Siedlung schließlich aufgegeben wurde.

Oder war es doch ein Tsunami, der die Siedlung in dieser Zeit des Umschwunges, als die meisten Stämme dazu übergingen von Jägern und Sammlern zu sesshaften Bauern und Viehzüchtern zu werden? Die Zeit in der die Siedlung aufhörte zu existieren fällt mit der Zeit zusammen, als ein Tsunami das Mittelmeer heimsuchte, verursacht durch einen gewaltigen Hangrutsch am Ätna in Italien.
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Christoph am 26. August 2008


Piraten gibt es nicht nur in der Karibik, oder wie aus den Schlagzeilen des öfteren zu hören ist, vor Afrika. Es gibt Piraten auch im Mittelmeer, aber zum Glück aller Segler und sonstiger Jachtbesitzer deutlich seltener. Bis zum Piratenangriff am letzten Sonntag, dem 24. August 2008, sind mehrere Jahre keine Angriffe verzeichnet worden. Am Sonntag […]

Piraten gibt es nicht nur in der Karibik, oder wie aus den Schlagzeilen des öfteren zu hören ist, vor Afrika. Es gibt Piraten auch im Mittelmeer, aber zum Glück aller Segler und sonstiger Jachtbesitzer deutlich seltener. Bis zum Piratenangriff am letzten Sonntag, dem 24. August 2008, sind mehrere Jahre keine Angriffe verzeichnet worden.

Am Sonntag wurde die 10 Million Pfund teure und gut 55 Meter lange Luxusjacht Tiara vor Korsika von einem Schnellboot aus angegriffen. Vier vermummte Männer haben die Passagiere und die Crew ausgeraubt, und dabei Dinge im Wert von über 100.000 britische Pfund an sich genommen. Sie zwangen auch den Kapitän den Safe des Schiffes zu öffnen. Nach gerade mal 10 Minuten war der Angriff vorüber.

Da aber die Crew des Luxusschiffes gut ausgebildet war, hat es keine Zwischenfälle während des Überfalles gegeben, und so ist außer dem materiellen Verlust kein weiterer Schaden zu beklagen gewesen. Die Tiara hatte in der Vergangenheit bereits Gäste wie Giorgio Armani oder auch Jack Nicholson begrüssen dürfen, aber an diese vier noch unbekannten Männer werden sich das Schiff wie auch die Besatzung wohl auch in Jahren noch ebenso gut erinnern können.
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Christoph am 23. August 2008


Olivenöl ist das aus Oliven, den Früchten des Olivenbaumes, gepresste Öl. Es wird aus dem Fruchtfleisch und den Kernen gepresst. Näheres zu den Oliven und den Olivebäumen gibt es hier: Oliven, Elies, Ελιές Oliven sind die Früchte des Olivenbaumes. Der Olivenbaum (Olea europaea), auch Echter Ölbaum, ist ein mittelgroßer, im Alter oft knorriger Baum aus […]

Olivenöl ist das aus Oliven, den Früchten des Olivenbaumes, gepresste Öl. Es wird aus dem Fruchtfleisch und den Kernen gepresst. Näheres zu den Oliven und den Olivebäumen gibt es hier:

Olivenöl besteht (wie alle Pflanzenöle) aus an Glycerin gebundenen Fettsäuren. Im Olivenöl findet man durchschnittlich 72 % Ölsäure, 7,9 % Linolsäure, 11 % Palmitinsäure, 2,2 % Stearinsäure und 5 % Palmitoleinsäure. Oliven selbst bestehen durchschnittlich aus 50% Wasser, 22% Öl, 19,1% Zucker, 5,8% Zellulose und 1,5% Proteine.

Die Farbtöne eines Olivenöles können variieren von grün bis goldgelb. Im ungefilterten Zustand kann es auch trüb sein. Die Färbung wird durch die in den Oliven enthaltenen Substanzen bestimmt. Bei grünem Olivenöl herrscht das Chlorophyll (bis zu 10 ppm) vor, beim goldgelben das Karotin. Die Farbe hat keinen Einfluss auf die Qualität eines Öles.
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Christoph am 22. August 2008


Oliven sind die Früchte des Olivenbaumes. Der Olivenbaum (Olea europaea), auch Echter Ölbaum, ist ein mittelgroßer, im Alter oft knorriger Baum aus der Gattung der Ölbäume (Olea), die zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) gehört. Aus der Blüte bildet sich nach der Befruchtung die Frucht: die begehrte Olive. Dabei handelt es sich um eine Kernfrucht, bei […]

Oliven sind die Früchte des Olivenbaumes. Der Olivenbaum (Olea europaea), auch Echter Ölbaum, ist ein mittelgroßer, im Alter oft knorriger Baum aus der Gattung der Ölbäume (Olea), die zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) gehört. Aus der Blüte bildet sich nach der Befruchtung die Frucht: die begehrte Olive. Dabei handelt es sich um eine Kernfrucht, bei der ein harter Kern von weichem Fruchtfleisch umgeben ist. Die Farbe der unreifen Oliven ist grün, die der reifen schwarz oder violett/braun.

Olivenbäume werden seit mehr als 6.000 Jahren eigentlich im gesamten Mittelmeerraum kultiviert. Durch ihr tiefen und weit auslaufenden Wurzeln, die bis zu 6 Meter tief in die Erde reichen, erreichen sie auch in den trockenen und heißen mediterranen Sommern genügend Grundwasser, um nicht nur überleben, sondern auch noch die geschätzten Oliven reifen lassen zu können.

Olivenbäume wachsen sehr langsam, ihre sehr verzweigtes Holz ist mit glatter graugrüner Rinde umgeben, die bei alten Bäumen dann sehr rissig wird. Je nach Sorte der Olivnbäume werden diese bis zu 20 Meter hoch. In Kulturen, also in Olivenhainen, werden die Bäume aber beschnitten und gestutzt, um die Oliven besser ernten zu können.
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Christoph am 21. August 2008


Die Kreta-Diät ist deshalb in aller Munde, weil Studien eindeutig belegt haben, dass die Menschen in den mediterranen Ländern eine höhere Lebenserwartung haben.

Die Kreta-Diät (auch Mittelmeerdiät) ist weltweit als eine der gesündesten Ernährungsformen anerkannt. Sie ist ideal für Genießer, aber eigentlich nichts für Menschen, die einen festen Diätplan brauchen. Man hat die freie Auswahl zwischen vielen leckeren Gerichten.

Die Kreta-Diät ist deshalb in aller Munde, weil Studien in vergangenen Jahren belegt haben, dass die Menschen in den südlichen, mediterranen Ländern, aber insbesondere auf Kreta eine höhere Lebenserwartung haben. Das wurde primär der dortigen von Olivenöl, mediterranen Kräutern, sowie von viel Obst und Gemüse geprägten typischen Ernährung zugeschrieben.

Statt Kreta-Diät wird oft auch der Begriff Mittelmeer-Diät verwendet. Die Ernährungsempfehlungen stellen in der Kreta-Diät eine spezielle Auswahl von Lebensmitteln dar, die im gesamten Mittelmeerraum regelmäßig gegessen werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Gemüse, Salat, Obst, Fisch, Knoblauch, wenig rotem Fleisch, der Verwendung von Olivenöl sowie täglich einem Glas Rotwein.

Die Rezepte der Kreta-Diät unterscheiden sich allerdings doch recht deutlich von der als Mittelmeer-Küche oder mediterranen Küche bezeichneten Ernährungsform im Mittelmeergebiet, also der Summer der jeweils typischen Landesküchen. Diese Küchen weisen zwar einige gemeinsame Elemente auf wie die häufige Verwendung von Olivenöl, Kräutern und Knoblauch, unterscheiden sich teilweise jedoch erheblich.
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Christoph am 20. August 2008


Die meisten die schon mal als Selbstversorger durch Griechenland gereist sind, waren wohl auch bei einem griechischen Bäcker, und haben sich dort ψωμί (Psomi, Brot) gekauft. Und wer nicht immer nur vom griechischen Weißbrot leben wollte, hat sicher auch mal das Olivenbrot probiert, und wie viele andere einfach nicht mehr genug kriegen können. Dabei ist […]

Die meisten die schon mal als Selbstversorger durch Griechenland gereist sind, waren wohl auch bei einem griechischen Bäcker, und haben sich dort ψωμί (Psomi, Brot) gekauft. Und wer nicht immer nur vom griechischen Weißbrot leben wollte, hat sicher auch mal das Olivenbrot probiert, und wie viele andere einfach nicht mehr genug kriegen können. Dabei ist das griechische Olivenbrot recht einfach auch zu Hause herzustellen.

Zutaten

  • 500g sonnengereifte Tomaten
  • 250g schwarze griechische Oliven
  • 750g Weizenmehl
  • 150ml lauwarmes Wasser
  • 40g Hefe
  • 1TL Thymianhonig
  • 2 weiße Zwiebeln
  • 1TL Salz
  • 6EL Olivenöl

Zubereitung

Das Mehl in eine große Schüssel geben und in der Mitte eine Vertiefung machen. Den Honig und die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und in diese Vertiefung geben. Zu einem Vorteig verkneten, und dann mit einem Tuch bedeckt 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
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