Eine Serie von leichten und mittleren Erdbeben hat in der Nacht vom 2. auf den 3. August Griechenland erschüttert. Alle Beben haben in der Ägäis, ca. 135km südöstlich von Thessaloniki stattgefunden, die stärksten Erdstösse haben vor allem die griechischen Inseln Skopelos, Skiathos und Alonnisos gespürt. Verletzt wurde nach offiziellen Angaben niemand. Zu spüren war der Erdstoss auch auf der Halbinsel Chalkidiki.
Der erste der Erdstösse hat eine Stärke von 4.9 auf der Richterskala erreicht, alle weiteren haben diese Marke zumeist bei weiten nicht mehr erreicht. Der Wert 4.9 stammt von der European-Mediterranean Seismological Centre, dem offiziellen seismologischen Zentrum für den europäischen und editerranen Raum. Ein Beben der Stärke von über 5.1 um 4 Uhr früh morgens, wie in manchen Medien berichtet, ist hier nicht verzeichnet worden (siehe Details weiter unten).
Alles unter 5.0 auf der Richterskala gilt als leichtes oder sehr leichtes Erdbeben, von 4.0 bis 4.9 ist zu erwarten, dass sich Zimmergegenstände sichtbar bewegen und Erschütterungsgeräusche zu hören sind. Schäden an Gebäuden sind im Normalfall auszuschließen.
Beben mit Werten zwischen 3.0 und 3.9 sind zwar spürbar, aber werden von den meisten Menschen gar nicht wahrgenommen, und alles unter 3.0 ist nicht mehr spürbar.
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Nachdem es in den letzten Wochen in ganz Griechenland ja immer wieder zu Waldbränden gekommen ist, ist jetzt das Urlaubsparadies Zakynthos betroffen. Ein derzeit noch nicht kontrollierbarer Waldbrand bei Lagana sucht das Hinterland der Ferieninsel heim. Urlauber oder Ferienanlagen sind nicht bedroht. Die Feuerwehrkräfte versuchen mit vier Löschflugzeugen und vier Löschhubschraubern das Feuer einzudämmen.
Die anderen Brandherde in ganz Griechenland haben zuletzt einige Gebäude und viele tausend Hektar Wald und Buschland in Asche gelegt. Aber alle Waldbrände, außer dem auf Zakynthos und einer in der Nähe von Korinth, sind derzeit unter Kontrolle, und weitere Schäden an besiedelten Gebieten können vermieden werden.
Wie schnell ein Brand wieder außer Kontrolle geraten kann, haben die Brände auf Rhodos gezeigt, wo ja zunächst auch die Frohbotschaft erkündet wurde, dass die Feuer unter Kontrolle sind. Aber stark auflebender Wind hat die Feuer wieder entfacht, und außer Kontrolle geraten lassen.
Nachtrag 3.8.2008: Auf der griechischen Insel Zakynthos im Ionischen Meer mussten die Einwohner eines kleinen Dorfes in der Bucht von Laganas vorübergehend in Sicherheit gebracht werden. “Wir haben die ganze Nacht gekämpft und das Dorf gerettet”, sagte ein Sprecher der Feuerwehr im lokalen Rundfunk. Der Waldbrand ist jetzt aber trotz der starken Winde und der großen Hitze unter Kontrolle, eine weitere Gefährdung ist nicht gegeben.
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Mit Schwertfisch bringt man als Kenner festes und aromatisch sehr feines Fleisch in Verbindung. Das hervorragende Fleisch lebt aber auch stark von der Qualität und Zubereitung der Beilagen.
Ein gut gemachtes Schwertfisch-Steak wird also Gourmets bezaubern, ein weniger gut zubereitetes Schwertfisch-Steak wird aber wohl von allen recht schnell als "trockene Angelegenheit" bezeichnet werden. Kafenio hat jetzt ein griechisches Rezept, wie sicher nichts schief geht, bei der Zubereitung des Schwertfischs.Gefülltes Schwertfisch-Steak
Ein etwas ungewöhnliches Rezept stelle ich heute vor. Oder hat schon mal wer daran gedacht, gefülltes Schwertfisch-Steak zuzubereiten? Dabei bietet sich eine Füllung doch gerade für Fisch wie den Schwertfisch an, da die Aromen der Füllung sehr gut in das feste Fleisch übergehen können, und damit das Gericht gut verfeinert wird. Zudem eignet sich dieses Gericht für gesellige Abende, wenn mehr Gäste kommen, als ursprünglich eingeplant worden sind: Man nimmt einfach etwas mehr Füllung.
Zutaten
- 2 Schwertfischsteaks, je ca. 4cm dick
- 100g frischen Blattspinat
- 100g Feta, oder ersatzweise Mozzarella
- Knoblauch
- Olivenöl
- frischen Zitronensaft
Im Mittelmeer gibt es doch einige für die jeweilige Region recht typische Winde, die sehr bekannte Namen aus den jeweiligen Landessprachen haben. Die Kartenübersicht unten listet die meisten der benannten Winde auf, aber es ist natürlich keine vollständige Liste.
Der Meltemi, oder früher auch Etesien genannte Wind in der Ägäis, ist ja in einem eigenen Beitrag beschrieben worden:
Der Meltemi ist der Wind, der fast den gesamten Sommer tagsüber in der Ägäis weht. Der Meltemi ist der Schönwetterwind, der aus Richtung Norden weht, abends normalerweise abflaut, und die Temperaturen von weit über 40 Grad im Schatten noch gut erträglich macht.
http://kafenio.eu/2008/08/01/meltemi-wind-in-der-agais/
Im folgenden werden hier die wichtigsten und bekanntesten Winde des Mittelmeeres ein wenig vorgestellt, und ihre typischen Charakteristika erläutert.
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Der Meltemi ist der Wind, der fast den gesamten Sommer tagsüber in der Ägäis weht. Der Meltemi ist der Schönwetterwind, der aus Richtung Norden weht, abends normalerweise abflaut, und die Temperaturen von weit über 40 Grad im Schatten noch gut erträglich macht.
Kurz gesagt ist der Meltemi der griechische Wind. Dabei ist der Name Meltemi – allen Rivalitäten mit der Türkei zum Trotz – türkischen Ursprungs. Früher nannten ihn die Griechen Etesien (Ἐτησίαι), was soviel wie “Wind der Jahreszeit” bedeutet.
Der Meltemi entsteht dadurch, dass das üblicherweise, bei stabilem Schönwetter im Sommer über der Türkei liegende Hitzetiefdruckgebiet und das über dem Balkan liegende Hochdruckgebiet wie eine Pumpe Luft von Norden in die Ägäis drücken. Mit em Meltemi kommen immer schönstes Sommerwetter, klare und gute Sichtbedingungen und relativ trockene Luft einher.
Jedes Jahr beginnt der Meltemi im Mai zu wehen, erreicht im Juli und August seinen Höhepunkt, und kann in guten Jahren bis in den Oktober hinein überstehen. Vor allem Surfer wissen den bis über 6 Beaufort starken Wind in der gesamten Ägäis sehr zu schätzen.





