Christoph am 6. September 2008


Wer kennt das nicht? Im Urlaub schmeckt alles himmlisch gut, aber wenn man dann daheim genau das gleiche Rezept zubereitet, schmeckt es höchstens mittelmäßig.

Wenn man nach dem Urlaub daheim genau das gleiche leckere griechische Rezept zubereitet, von dem man sich gerade zwei Wochen ernährt hat, schmeckt es auf einmal, als wäre es aus einer großen Werkskantine. Und der griechische Wein, den man im Urlaub karaffenweise vertilgt hat, kann bei weitem nicht mit den gewohnten Weinen des Alltags mithalten.

Geschmack und Urlaub

Wer kennt das nicht? Im Urlaub schmeckt alles himmlisch gut, aber wenn man dann daheim genau das gleiche leckere griechische Rezept zubereitet, schmeckt es auf einmal, als wäre es aus einer großen Werkskantine. Und der griechische Wein, den man im Urlaub karaffenweise vertilgt hat, kann bei weitem nicht mit den gewohnten Weinen des Alltags mithalten. Aber warum ist das so, und kann man was dagegen machen?

Das “Warum” lässt sich beantworten, auch wenn die Antwort vielschichtig, komplex, und unter vielen Aspekten zu sehen ist. Ob man etwas dagegen tun kann? Nun ja, man kann schon was dagegen tun. Man könnte einfach an seinen Urlaubsort ziehen, aber auch dann ist der Geschmack, übers Jahr gesehen, nicht immer gleich. Und auch sonst wäre das einfach nicht das gleiche.

Wie funktioniert der Geschmackssinn?

Zunächst einmal muss erklärt werden, wie der menschliche Geschmackssinn, auch gustatorische Wahrnehmung genannt, funktioniert. Wikipedia zufolge ist der Geschmackssinn ein chemischer Nahsinn, der der Kontrolle der aufgenommenen Nahrung dient. Bitterer und saurer Geschmack weisen auf giftige oder verdorbene Lebensmittel hin. Die Geschmacksqualitäten süß, umami und salzig kennzeichnen nährstoffreiche Lebensmittel. Aus diesem Grund befinden sich die Geschmacksorgane stets in den Körperteilen, die der Nahrungsaufnahme dienen.

Der Sinneseindruck, der gemeinhin als „Geschmack“ bezeichnet wird, ist ein Zusammenspiel des Geschmacks- und Geruchssinns gemeinsam mit Tast- und Temperaturinformationen aus der Mundhöhle. Der Geschmackssinn in der Sinnesphysiologie hingegen umfasst nur die grundlegenden Geschmacksqualitäten, die von der Zunge wahrgenommen werden.
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