Christoph am 8. February 2009


Der Karneval ist - kurz gesagt - das Austoben vor der christlichen katholischen/evangelischen Fastenzeit. Wie ist das im griechisch-orthodoxen Griechenland?

Karneval, Fastnacht oder Fasching. Diese verschiedenen Bezeichnungen für die vermutlich längste Party des Jahres bezeichnen alle recht gut die Natur dieser ausgelassenen Festlichkeiten. Fastnacht, das ist die Nacht bevor die österliche Fastenzeit beginnt, also die Nacht in der all die Feierlichkeiten der vorangehenden Tage und Wochen kulminieren. Fasching leitet sich aus dem Hochdeutschen des 13. Jahrhunderts ab, als vaschanc den letzten Ausschank vor der Fastenzeit bezeichnet hat, wieder fokussiert auf den Höhepunkt der Feierlichkeiten vor dem Beginn der Fastenzeit. Karneval hingegen kommt aus dem Lateinischen, und heißt nichts anderes als "carne vale", also "Fleisch, leb wohl".

Karneval, Fastnacht oder Fasching

Karneval, Fastnacht oder Fasching. Diese verschiedenen Bezeichnungen für die vermutlich längste Party des Jahres bezeichnen alle recht gut die Natur dieser ausgelassenen Festlichkeiten:

  • Fastnacht, das ist die Nacht bevor die österliche Fastenzeit beginnt, also die Nacht in der all die Feierlichkeiten der vorangehenden Tage und Wochen kulminieren.
  • Fasching, leitet sich aus dem Hochdeutschen des 13. Jahrhunderts ab, als vaschanc den letzten Ausschank vor der Fastenzeit bezeichnet hat, wieder fokussiert auf den Höhepunkt der Feierlichkeiten vor dem Beginn der Fastenzeit.
  • Karneval hingegen kommt aus dem Lateinischen, und heißt nichts anderes als carne vale, also Fleisch, leb wohl.

Wir verdanken den Karneval also dem Bedürfnis der Menschen, sich vor der – früher noch gelebten – Fastenzeit, die ja an das 40-tägige Fasten von Jesus vor der Kreuzigung erinnert, noch mal austoben zu wollen. Oder, praktisch ausgedrückt: Mit einem ordentlichen Kater fällt es am Aschermittwoch leichter, auf feste Nahrung zu verzichten… :-)
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