Christoph am 27. February 2010


Griechenland ist fast bankrott. Eh klar, alle faul und korrupt. Man kennt ja die üblichen Vorurteile. Spanien, Portugal, Italien, Frankreich und Irland sind übrigens auch fast bankrott.

Ja da passen die Vorurteile auch fast perfekt, sind die meisten ja südeuropäische Länder, oder zumindest am Mittelmeer gelegen. Und die Iren? Hmmm, naja, der Whiskey vermutlich...
Kann es aber sein, dass die Begründung der Finanzkrise in Griechenland nicht unbedingt primär was mit Faulheit und Korruption zu tun hat, sondern auch etwas mit der weltweiten Wirtschaftskrise, und der Art und Weise, wie die "Großen" Geschäfte machen?

Krise in Griechenland

Focus Titelblatt AphroditeWir haben es nicht leicht in der Euro-Zone. Wenn ein Mitglied – aus welchen Gründen auch immer – ins Straucheln gerät, dann sind alle gefordert. Das ist halt so, wenn man ein und die selbe Währung verwendet. Das schwächste Glied in der Kette bestimmt die Tragkraft der gesamten Kette, aber andererseits ist die Kette insgesamt ein Vielfaches länger als die einzelnen Glieder aus denen die Kette gemacht ist.

Gut, Griechenland hat Europa mit falschen Zahlen in die Irre geleitet. Falsch, es war nicht Griechenland, es waren ein paar korrupte Menschen, die in Griechenland das Sagen hatten. Ob diese korrupten Menschen Mitglieder der griechischen Regierung sind/waren, oder einfach nur die Fäden gezogen haben, weiß hier in Mitteleuropa vermutlich keiner so genau. Ist ja eigentlich auch egal.

Tatsache ist aber, dass wir alle im Euro-Boot gefangen sind. Und dass wir nicht nur die Vorteile der gemeinsamen Währung auskosten dürfen, sondern halt auch in Notzeiten dann zusammenhalten müssen. In guten wie in schlechten Tagen…

Aber man müsste sich doch nicht noch selber das Leben schwerer machen, als es die Umstände ohnehin schon erzwingen. Sollte man meinen.
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Christoph am 14. February 2010


Die Mittelmeerküche trägt nicht nur zu körperlicher Gesundheit bei, der Verzehr von viel Gemüse, Obst, Nüssen und Fisch senkt auch das Risiko für Depressionen.

Ein Zusammenhang zwischen Ernährung und Psyche wird schon länger diskutiert. So sind psychische Störungen wie Depressionen in skandinavischen Ländern weiter verbreitet als am Mittelmeer, wobei neben dem Klima und dem Lebensstil eben auch die Ernährung einen nicht unwesentlichen Beitrag leistet.

Mittelmeerdiät gegen Depressionen

TomatenForscher der Universität von Las Palmas haben in einer groß angelegten Studie herausgefunden, dass Spanier, die sich möglichst streng an das Konzept der Mittelmeerdiät (bzw. der Kreta-Diät) halten, ein signifikant niedrigeres Risiko haben, an einer Depression zu erkranken.

Die Mittelmeerdiät versorge den Körper mit reichlich Vitaminen, Mineralstoffen und frischen Lebensmitteln. Dadurch werden nicht nur Entzündungen vermindert und Herzkrankheiten vorgebeugt, es wird auch die Zellfunktionalität verbessert, und die Hormonspiegel im Körper scheinen sich stabiler zu halten. Und aus der Kombination all dieser Faktoren ergibt sich dann ein deutlich geringeres Risiko eine Depression zu erleiden.
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Christoph am 10. February 2010


Frankreich hat Pastis, Italien hat Sambuca, Griechenland hat Ouzo, die Türkei hat Raki und Syrien, der Libanon und Syrien haben Arak

Wenn Franzosen sagen "Je suis dans le pastis", also wörtlich übersetzt "Ich bin in Pastis", dann wollen sie damit ausdrücken, dass sie in Schwierigkeiten stecken und die Situation nicht mehr durchblicken. Ganz so als hätte man zuviel Pastis genossen, und dadurch den Durchblick verloren.

Je suis dans le pastis

C´est l´heure de l´apéroPastis ist ja einer der Anisées des Mittelmeerraumes. Nur zur Erinnerung: Frankreich hat Pastis, Italien hat Sambuca, Griechenland hat Ouzo, die Türkei hat Raki und Syrien, der Libanon und Syrien haben Arak.

Und wie aufmerksame Leser von kafenio.eu wissen, tritt beim Verdünnen der Anisées mit Wasser der sogenannte Louche-Effekt ein, der bisher klare Alkohol wird milchig trübe. Und, wie die Franzosen sagen, wenn man zu viel davon trinkt, wird man selber louche, sieht alles vernebelt, und fühlt sich am Tag danach noch so. Und weil die eingetrübten Anisées so schön sind, verwenden die Franzosen den Spruch Je suis dans le pastis – Ich bin in Pastis eben auch wenn grad nicht alles so läuft wie sie es gerne hätten, und die Situation etwas außer Kontrolle geraten ist.

Übrigens interessant: Der Anis wirkt ja sehr positiv auf den Magen. So wird der Ouzo oder auch der Raki ursprünglich als Aperitif getrunken, während die süßen Sambuca und Pastis traditionell lieber als Digestif genossen werden. Das im Anis enthaltene Anisöl verleiht nicht nur den charakteristischen Geschmack, es wirkt auch sowohl antibakteriell – manche schwören auf die Wirkung gegen Heliobacter pylori – als auch anregend auf die Drüsen des Magen-Darm-Traktes, und damit gegen Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Koliken und Krämpfe.

Aber weil Urlauber ja nicht an unbekannten Traditionen festhalten, wird Sambuca oder Pastis auch als Aperitif genossen, und Ouzo und Raki zum Löschen des Durstes nach dem Essen eingesetzt. Und dann ist der Fusel, nicht aber der Missbrauch der Medizin, schuld…

Was aber genau passiert denn eigentlich, wenn dem Ansiée Wasser zugegeben wird, und der Pastis/Sambuca/Ouzo/Raki/Arak sich dann plötzlich eintrübt?
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Christoph am 10. February 2010


Wer aus Mitteleuropa auf den Peloponnes reist, der will zumeist nicht nur Badeferien machen, sondern etwas erleben. Und da sind Reiseberichte für die Planung Gold wert.

Ich selbst, als bekennender Peloponnes-Fan, hole mir Tipps und Tricks nicht nur aus Reiseführer, sondern auch aus dem Internet, von den Reiseberichten anderer, die nach dem Urlaub nicht zu faul sind, um das Erlebte nicht noch mit anderen zu teilen. Und die Besten der Besten möchte ich hier vorstellen.

Urlaub am Peloponnes

Rio-Antirio BridgeUm die Reise auf den Peloponnes – oder die Peloponnes, wie viele sagen. Peloponnes heißt ja übersetzt die Insel des Pelops – zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen, braucht man sicher etwas Vorbildung. Dieses Wissen kann man sich auf zwei Arten aneignen: Zum ersten sollte man sich am besten verschiedene Reiseführer zu Gemüte führen, um verschiedene Blickpunkte kennen zu lernen, und weil der Peloponnes schlicht zu vielfältig ist, als dass ein Autor alles abdecken kann.

Und zum zweiten sollte man die praktischen Erfahrungen anderer Urlauber, in Form von Reiseberichten, die im Internet veröffentlicht wurden, als Informationsquelle nutzen. Hier erfährt man viele Dinge, die nie in einem Reiseführer zu finden sein werden. Und es ist unterhaltsam, und es schürt die Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub.

Und da wir gerade mitten in der Planung für unseren Sommerurlaub am Peloponnes stecken ist es mir verständlicherweise ein Anliegen, die besten Informationsquellen zu nutzen. Un diese besten Quellen möchte ich hier vorstellen.
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Christoph am 8. February 2010


Die besten Tipps und Tricks für die Fähre von Italien nach Griechenland für alle Griechenlandurlauber gibt es hier im Kafenio.

Viele Leute würden zwar gerne mal mit der Fähre dem Urlaub nach Griechenland entgegen schwimmen, trauen sich aber nicht, weil das alles unbekannt ist. Die meisten kennen zwar jemand, der behauptet, dass das alles ganz einfach sei, und man keine Angst davor haben muss. Trauen tun sich trotzdem nur wenige. Hier ein paar Tipps aus meiner Erfahrungskiste.

Griechenlandfähre

Fähren bei KretaUnsere Buchung für die Fähre nach Griechenland im Mai 2010 ist eben vom Reisebüro bestätigt worden. Ein guter Anlass eigentlich, meine bisherigen Erfahrungen mit Griechenlandfähren zu rekapitulieren und die besten Tipps und Tricks zusammenzufassen.

Ich bin inzwischen doch schon einige Male per Fähre von Italien nach Griechenland gereist, und freue mich immer wieder auf die Fähre. Naja, zumindest auf die Fähre von Italien nach Griechenland freue ich mich uneingeschränkt. Die Fähre von Griechenland wieder zurück nach Italien mag ich nicht so gerne. Aber das liegt ja nicht an der Fähre…
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Christoph am 6. February 2010


Griechenland war schon seit Jahrzehnten als die Rauchernation bekannt. Bis zu 45% aller Erwachsenen rauchen. Das Rauchverbot war als eines der schärfsten Europas gelobt worden, aber tatsächlich ist es zahnlos.

Griechenlands Kampf gegen seinen Ruf als Europas Rauchernation Nummer eins ist zumindest vorerst gescheitert: Sechs Monate nach der Einführung eines angeblich strikten Rauchverbots wird in Lokalen weiterhin gequalmt. Nur in Spitälern und öffentlichen Verkehrsmitteln halten sich die Griechen an das Verbot. Jetzt droht die Regierung mit einer Verschärfung.

Rauchverbot in Griechenland

No-Smoking LogoWer regelmäßig die Neuigkeiten im Kafenio liest war ohnehin auf dem Laufenden: Erst war Griechenland schwer in Verzug die Richtlinien der EU in punkto Rauchverbot umzusetzen, dann wurde eines der formal schärfsten Rauchverbote Europas umgesetzt, und jetzt, ein gutes halbes Jahr nachher, stellt sich heraus, dass das Rauchverbot – gelinde gesagt – von der Bevölkerung völlig ignoriert wird.

Zunächst die bisherigen Beiträge zum Rauchverbot in Griechenland:

Rauchverbot in Griechenland
Lange hat es gedauert bis das von Europa verordnete Rauchverbot umgesetzt wurde, aber ab Juli 2009 ist es in Griechenland soweit. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Rauchverbot in Griechenland in Kraft
Ab heute, 1. Juli 2009, ist es soweit: Das Gesetz, das Rauchen in allen öffentlichen Einrichtungen verbietet ist in Kraft getreten. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…

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