Christoph am 6. March 2012




Die einen haben es, die anderen nicht. Es geht um ein gutes Rating bei den sogenannten Ratingagenturen.

Österreich hat ja laut Standard & Poor's das zweithöchste Rating AA+ inne, Griechenland wurde auf das schlechteste Rating C abgestuft. Die Politiker der Alpenmonarchierepublik behaupten vorbildlich zu arbeiten, die anderen, am südlichen Ende des Balkans, behaupten das auch, aber müssen eben mit anderen Vorausetzungen klarkommen.

2849558646 6124e21b07 m Rating AA+ versus CÖsterreich hat schon im Herbst 2011 begonnen ein weiteres Sparpaket zu schnüren. Den langjährigen Kritikern zum Trotz wurden die wirklich großen Reformpunkte – Verwaltungsreform, Gesundheitsreform, Ausbildungsreform, etc. – wieder nicht angepackt. Statt dessen geht es wieder einmal darum unbegründete Annahmen mit publikumswirksamen Nebeneffekten zu verknüpfen, eine kleine handvoll guter Punkte einzuarbeiten, und das ganze dann als Erkenntnis des Jahrtausends zu verkaufen. Standard&Poor’s hat diesen Erfolgen zum trotz das AAA-Rating reduziert, und zumk AA+ sogar noch den Ausblick “negativ” beschert.

So weit, so gut.
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Christoph am 24. February 2012




"Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger." (Seneca) - Es stellt sich also die Frage, welcher Wind denn ein günstiger ist.

Beginnen wir mit einem kurzen Ausflug durch die Geschichten, die schon im Kafenio erzählt wurden. Da wäre zum einen der griechische Wind, den die meisten Sommerurlauber von griechischen Inseln in der Ägäis her kennen: der Meltemi. Das ist der oft recht starke Nordwind, der tagsüber bläst, und sich meist mit Sonnenuntergang wieder legt. Und dann hatten wir noch den Überblick über die Winde des Mittelmeeres, wovon ja der Scirocco, in Griechenland Sirkos genannt, zuweilen von Süden her wehend für unruhige See sorgt.

“Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger.” (Seneca)

1798629769 c67fd0c47a m Griechischer WindJa gut, Lucius Annaeus Seneca war kein Grieche. Aber er war Philosoph, Naturforscher und Staatsmann, und er griff nur zu gerne auf geistiges Material aus dem antiken Griechenland zurück. Und darum gebührt ihm wohl zu Recht die Ehre, diesen Beitrag zu eröffnen.

Es stellt sich also die Frage, welcher Wind denn ein günstiger ist. Ein griechischer Wind sollte es auf alle Fälle sein, sonst wären wir ja hier im Kafenio fehl am Platze, und alles andere wäre ungünstig.

Was also hat es auf sich, mit dem griechischen Wind?
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Christoph am 21. February 2012




Schau, schau. Das Rettungspaket zur erneuten Rettung Griechenlands ist fixiert, die Steuerzahler müssen noch mehr Geld bereitstellen, auf viel bereits investiertes Geld muss im Zuge des Schuldenschnittes verzichtet werden.

Wenn man schnell zurückdenkt an das erste Rettungspaket für Griechenland, müsste man eigentlich annehmen, dass - all dem damaligen populistischen Gequatsche nach - jetzt überall in Mitteleuropa die Tavernen und anderen griechischen Restaurants brennen müssten.

3383912837 ca06f07d65 m Rettungspaket 2.0Schau, schau. Das Rettungspaket zur erneuten Rettung Griechenlands ist fixiert, die Steuerzahler müssen noch mehr Geld bereitstellen, auf viel bereits investiertes Geld muss im Zuge des Schuldenschnittes verzichtet werden. Aber: Griechenland wird im März nicht zahlungsunfähig.

Wenn man schnell zurückdenkt an das erste Rettungspaket für Griechenland, müsste man eigentlich annehmen, dass – all dem damaligen populistischen Gequatsche nach – jetzt überall in Mitteleuropa die Tavernen und anderen griechischen Restaurants brennen müssten.

Aber da brennt nichts. Was ist da nur los? Sind etwa die Populisten in Ungnade gefallen?
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Christoph am 12. February 2012




Noch hat es hier mitten in den österreichischen Alpen zwar -21°C, aber der Sommer ist nicht mehr aufzuhalten. Und mit dem höheren Sonnenstand kehren auch sommerliche Gefühle zurück, und mit den sommerlichen Gefühlen ist es Zeit für den ersten Cafe Frappe des Jahres 2012 geworden… Alles original Griechisch, selbst importiert: Glas, Strohhalm, Kaffeepulver, Zucker. Nur [...]

Noch hat es hier mitten in den österreichischen Alpen zwar -21°C, aber der Sommer ist nicht mehr aufzuhalten. Und mit dem höheren Sonnenstand kehren auch sommerliche Gefühle zurück, und mit den sommerlichen Gefühlen ist es Zeit für den ersten Cafe Frappe des Jahres 2012 geworden…


Alles original Griechisch, selbst importiert: Glas, Strohhalm, Kaffeepulver, Zucker. Nur das Wasser stammt aus den österreichischen Alpen.

Und ja, wir haben jede Menge Schnee diesen Winter…


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