Christoph am 11. July 2012


Geschätzte 290 Milliarden Mikro-Abfallteile schwimmen im Mittelmeer. Wenn die Verschmutzung im gegenwärtigen Tempo weitergeht, ist das Mittelmeer in 30 bis 40 Jahren tot.

Die Müllsuppe im Mittelmeer ist insgesamt konzentrierter als im Atlantik und Pazifik. Besonders stark ist die Verschmutzung naturgemäß in der Nähe größerer Städte oder von Flussmündungen, aber auch die Strömungen spielen eine große Rolle.

Besonders dramatisch ist die Lage an der südlichen Mittelmeerküste. Im Golf von Bejaia an der algerischen Küste etwa hätten die Fischer je zur Hälfte Fische und Müll in ihren Netzen.

Siehe auch science.orf.at im Beitrag Forscher erstellen “Müllkarte” des Mittelmeers.


Wahnsinn, oder? Es werden weltweit offiziell Unsummen für Umweltschutz ausgegeben, aber wenn man erwarten würde, in den Medien weniger Katastrophenmeldungen, betreffend unser aller Umwelt, zu sehen, wird man enttäuscht werden.

Alle Kafenio-Besucher sind somit aufgerufen, die nachfolgende Petition zur Rettung des Mittelmeeres zu unterzeichnen. Einfach gleich auf das Banner klicken, und unterzeichnen. Der Umwelt zu Liebe, schließlich sollen unsere Kinder und Enkel auch noch ein funktionierendes Mittelmeer erleben dürfen!


1 Million Unterschriften

Christoph am 20. June 2012


Am 22.06.2012 um 20:45 Mitteleuropäischer Sommerzeit ist es soweit. Bei der Euro 2012 treffen in Gdansk Deutschland und Griechenland aufeinander.

Angesichts der leicht gespannten Situation der Griechen und Deutschen zueinander, angestachelt durch qualitativ hochwertige Berichterstattung im Zuge der Wirtschaftskrise, ergibt sich hier ein Duell, dass auch die ansonsten fußballfreie Zone im Kafenio nicht ignorieren kann.

Euro 2004 FinalWir alle erinnern uns an die nicht lange zurückliegenden Provokationen, die sowohl die griechische Presse als auch die deutsche Presse gegen die jeweils anderen Nationalitäten verbreitet haben. Manches davon war auch hier im Kafenio nachzulesen.

Aber jetzt ist es endlich soweit. Endlich kann in sportlich fairem Rahmen festgestellt werden, wer zumindest im Fußball die bessere Mannschaft hat. Am Freitag ist es also soweit, eine Volksseele wird sich mit größter Selbstzufriedenheit versichern können, dass man ja schon immer gewusst habe, was von der anderen Nation zu halten ist.

Ich als Kafenio-Wirt habe kein Problem damit öffentlich zu bekunden, dass ich voll und ganz zu den Griechen halte. Schließlich bin ich Österreicher, und die Gefahr, dass Österreich bei der Euro dabei sein könnte, war schon nach den ersten zwei oder drei Qualifikationsspielen quasi gebannt… :-)
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Christoph am 12. June 2012


In Griechenland brechen den Reiseveranstaltern massiv die Urlaubsbuchungen weg.

Obwohl Hoteliers und Airlines üppige Rabatte spendieren, scheuen Touristen das Land. Hilflos übt man sich in Beschwichtigungsrhetorik, jeder Versuch wird von der mitteleuropäischen Presse hämisch kommentiert.

Tourismus in Griechenland bricht ein

The ParthenonDie Buchungen für einen Urlaub in Griechenland sind im diesjährigen Sommer bisher massiv eingebrochen. Einzelne Reisebüros und Veranstalter sprechen von über 40% Buchungsrückgang im Vergleich zum letzten Sommer, und was gebucht wird, sind überwiegend günstige Reisen. Der Umsatz für Griechenland geht also nicht nur in der Anzahl, sondern noch stärker im Umsatz zurück.

Und zusätzlich hören wir in den Medien, dass Griechenland durch die drohende Pleite des Energiekonzerns DEPA eine Energiekrise droht, dass private Personen sich keine Arzt mehr leisten können, da die Ärzte keine Krankenkassen mehr akzeptieren, die ja wiederum die Leistungen der Ärzte nicht mehr bezahlen können und wollen.

Aber müsste da jetzt nicht die europäische Solidarität aktiviert werden, und Europäer jetzt erst recht in Griechenland Urlaub machen?
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Christoph am 6. March 2012


Die einen haben es, die anderen nicht. Es geht um ein gutes Rating bei den sogenannten Ratingagenturen.

Österreich hat ja laut Standard & Poor's das zweithöchste Rating AA+ inne, Griechenland wurde auf das schlechteste Rating C abgestuft. Die Politiker der Alpenmonarchierepublik behaupten vorbildlich zu arbeiten, die anderen, am südlichen Ende des Balkans, behaupten das auch, aber müssen eben mit anderen Vorausetzungen klarkommen.

Toy ChapelÖsterreich hat schon im Herbst 2011 begonnen ein weiteres Sparpaket zu schnüren. Den langjährigen Kritikern zum Trotz wurden die wirklich großen Reformpunkte – Verwaltungsreform, Gesundheitsreform, Ausbildungsreform, etc. – wieder nicht angepackt. Statt dessen geht es wieder einmal darum unbegründete Annahmen mit publikumswirksamen Nebeneffekten zu verknüpfen, eine kleine handvoll guter Punkte einzuarbeiten, und das ganze dann als Erkenntnis des Jahrtausends zu verkaufen. Standard&Poor’s hat diesen Erfolgen zum trotz das AAA-Rating reduziert, und zumk AA+ sogar noch den Ausblick “negativ” beschert.

So weit, so gut.
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Christoph am 24. February 2012


"Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger." (Seneca) - Es stellt sich also die Frage, welcher Wind denn ein günstiger ist.

Beginnen wir mit einem kurzen Ausflug durch die Geschichten, die schon im Kafenio erzählt wurden. Da wäre zum einen der griechische Wind, den die meisten Sommerurlauber von griechischen Inseln in der Ägäis her kennen: der Meltemi. Das ist der oft recht starke Nordwind, der tagsüber bläst, und sich meist mit Sonnenuntergang wieder legt. Und dann hatten wir noch den Überblick über die Winde des Mittelmeeres, wovon ja der Scirocco, in Griechenland Sirkos genannt, zuweilen von Süden her wehend für unruhige See sorgt.

“Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger.” (Seneca)

SunsetJa gut, Lucius Annaeus Seneca war kein Grieche. Aber er war Philosoph, Naturforscher und Staatsmann, und er griff nur zu gerne auf geistiges Material aus dem antiken Griechenland zurück. Und darum gebührt ihm wohl zu Recht die Ehre, diesen Beitrag zu eröffnen.

Es stellt sich also die Frage, welcher Wind denn ein günstiger ist. Ein griechischer Wind sollte es auf alle Fälle sein, sonst wären wir ja hier im Kafenio fehl am Platze, und alles andere wäre ungünstig.

Was also hat es auf sich, mit dem griechischen Wind?
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Christoph am 21. February 2012


Schau, schau. Das Rettungspaket zur erneuten Rettung Griechenlands ist fixiert, die Steuerzahler müssen noch mehr Geld bereitstellen, auf viel bereits investiertes Geld muss im Zuge des Schuldenschnittes verzichtet werden.

Wenn man schnell zurückdenkt an das erste Rettungspaket für Griechenland, müsste man eigentlich annehmen, dass - all dem damaligen populistischen Gequatsche nach - jetzt überall in Mitteleuropa die Tavernen und anderen griechischen Restaurants brennen müssten.

March 25 - Greece Independence DaySchau, schau. Das Rettungspaket zur erneuten Rettung Griechenlands ist fixiert, die Steuerzahler müssen noch mehr Geld bereitstellen, auf viel bereits investiertes Geld muss im Zuge des Schuldenschnittes verzichtet werden. Aber: Griechenland wird im März nicht zahlungsunfähig.

Wenn man schnell zurückdenkt an das erste Rettungspaket für Griechenland, müsste man eigentlich annehmen, dass – all dem damaligen populistischen Gequatsche nach – jetzt überall in Mitteleuropa die Tavernen und anderen griechischen Restaurants brennen müssten.

Aber da brennt nichts. Was ist da nur los? Sind etwa die Populisten in Ungnade gefallen?
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Christoph am 12. February 2012


Noch hat es hier mitten in den österreichischen Alpen zwar -21°C, aber der Sommer ist nicht mehr aufzuhalten. Und mit dem höheren Sonnenstand kehren auch sommerliche Gefühle zurück, und mit den sommerlichen Gefühlen ist es Zeit für den ersten Cafe Frappe des Jahres 2012 geworden… Alles original Griechisch, selbst importiert: Glas, Strohhalm, Kaffeepulver, Zucker. Nur […]

Noch hat es hier mitten in den österreichischen Alpen zwar -21°C, aber der Sommer ist nicht mehr aufzuhalten. Und mit dem höheren Sonnenstand kehren auch sommerliche Gefühle zurück, und mit den sommerlichen Gefühlen ist es Zeit für den ersten Cafe Frappe des Jahres 2012 geworden…


Alles original Griechisch, selbst importiert: Glas, Strohhalm, Kaffeepulver, Zucker. Nur das Wasser stammt aus den österreichischen Alpen.

Und ja, wir haben jede Menge Schnee diesen Winter…


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