Griechenland ist derzeit angesichts der finanziellen Notlage zum Buhmann der EU geworden. Jeder glaubt ungestraft auf Griechenland rumhacken zu dürfen.
Go To Hell, Go To Hellas, Buhmann Griechenland
Aber warum glaubt denn plötzlich jeder von den Regeln der Moral, Ethik und guten Erziehung befreit worden zu sein, und ganz frei von Kultur über Griechenland reden zu dürfen? Und noch viel wichtiger: Warum haben plötzlichen so viele ansonsten wohl erzogene und kultivierte Menschen das Bedürfnis das zu tun?Go To Hell!
Tatsache ist, dass Griechenland schon Hochkultur hatte, als Mitteleuropa noch in der Steinzeit steckte, und – wie griechische Medien als Antwort auf die Provokation des Nachrichtenmagazins Focus – noch Bananen gefressen hat. Tatsache ist auch, dass Griechenland derzeit finanziell mehr Probleme hat, als andere Staaten der EU. Tatsache ist aber auch, dass alle anderen Staaten der EU ebenso finanzielle Probleme haben, nur halt noch nicht aus dem A-Rating der Finanzwelt rausgerutscht sind. Aber recht weit fehlt es bei einigen nicht mehr.
Plötzlich ist jeder Finanzexperte, insbesondere die Redakteure diverser Magazine und Nachrichtenblätter mit fragwürdigem Niveau. Alle wissen plötzlich was Griechenland zu tun hätte, um wieder finanziell gesund zu werden: Inseln verkaufen, etc. etc. etc.
Kurz gesagt: Griechenland soll es so machen wie die “anständigen Staaten” a la Deutschland oder Österreich.
Warum also stürzen sich alle mit ungewohntem Hass auf Griechenland, und beschimpfen und belehren Griechenland, als wäre dort plötzlich etwas anders als es in den letzten Jahren immer gewesen ist? Griechenland ist doch nach wie vor auch 2010 eine der beliebtesten Urlaubsdestinationen Mitteleuropas.
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"Wish you weren't here, Greece tells tourists" lautet die Schlagzeile in Great Britain nachdem eine Griechin das beste Stück eines Briten flambiert hat, nachdem dieser sie belästigt hatte.
Briten im Urlaub
Nach Angaben der jungen Frau hatte der stark alkoholisierte Brite sie begrapscht und sie mehrfach zum Sex aufgefordert. Als er dann sein bestes Stück freilegte hat sie es mit Alkohol übergossen und angezündet. Der junge Brite bestreit all dies, erklär aber auch nicht wie die Frau es geschafft haben soll, ihm die Hose runterzureissen und ihn zu flambieren.Brite flambiert
Und damit ist an sich auch schon die eigentlich Geschichte erzählt: Angetrunkener Tourist baggert Einheimische auf einem Niveau an, das seinem Alkoholpegel entspricht. Die Einheimische allerdings greift zu drastischen Mittel der Notwehr indem sie das zur Schau gestellt beste Stück des Touristen flambiert. Man muss der jungen Frau zugute halten, dass sie sich unmittelbar nach der Tat der Polizei gestellt hat und quasi Selbstanzeige erstattet hat.
Die griechischen Medien haben die Täterin sofort zur Heldin erkoren, da ja weibliche Einheimische in Touristengebieten nun mal mitunter schwer unter den alkoholisierten Touristen zu leiden haben. Ich wohne hier inmitten eines Winterurlaubsgebietes, und kann als Mann bezeugen, dass das hier nicht immer einfach ist. In einem Urlaubsland wie Griechenland ist diese Reaktion der Medien also verständlich. Wohl aber haben die Medien – soweit ich das mitverfolgt habe – auch durch die Bank ausdrücklich die Art und Weise der Gegenwehr verurteilt.
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Vor Israel im Meer versunken liegt die über 8.000 Jahre alte Siedlung namens Atlit Yam. Sie befindet sich in einer Tiefe von 8 bis 12 Metern, und liegt in der heutigen Bucht von Atlit nahe der Mündung des Oren Flusses. Die Siedlung war von 6.900 bis ca. 6.300 v.Chr. bewohnt, und könnte dann von einem Tsunami vernichtet worden zu sein.
Heute liegt die versunkene Siedlung nur 300 Meter von der Kreuzfahrerburg bei Atlit entfernt, und gerade mal an die zehn Kilometer von der geschäftigen Hafenstadt Haifa entfernt. Gegen Ende der letzen Eiszeit ließen die schmelzenden Gletscher den Meeresspiegel steigen, und so muss das meer auch Atlit Yam immer näher gerückt sein, bis die Siedlung schließlich aufgegeben wurde.
Oder war es doch ein Tsunami, der die Siedlung in dieser Zeit des Umschwunges, als die meisten Stämme dazu übergingen von Jägern und Sammlern zu sesshaften Bauern und Viehzüchtern zu werden? Die Zeit in der die Siedlung aufhörte zu existieren fällt mit der Zeit zusammen, als ein Tsunami das Mittelmeer heimsuchte, verursacht durch einen gewaltigen Hangrutsch am Ätna in Italien.
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Urlaub soll für die meisten die schönste Zeit des Jahres werden. Urlaub soll einen aus den ersten Anzeichen eines heutzutage fast allgegenwärtigen Burn-Outs heraus holen, und wieder einen voll entspannten und energiegeladenen Menschen machen. Urlaub soll auch die Zeit sein, in der man endlich genug Zeit für sich selbst, und natürlich für die Familie hat.
Kurz gesagt: Urlaub soll das Allheilmittel gegen den Alltagsfrust sein. Eigentlich keine leichte Aufgabe. Und trotzdem planen die meisten von uns diese Zeit gar nicht. Nach der Unterschrift im Reisebüro ist klar: Flieger, Fressen, Saufen, Baden, Flieger. Ach ja, Fotos machen nicht vergessen. Und dann bis nächstes Jahr auf den Urlaub warten…
Irgendwie unbefriedigend, oder?
Mein Credo hingegen ist: Die Planung des Urlaubs ist schon das halbe Vergnügen. Naja, das ist jetzt etwas polemisch dahingesagt. Ich würde einen Urlaub in Griechenland, und das entspannte Sitzen in einem Kafenio, das Baden im azurblauen Wasser, selbstverständlich nie einfach gegen eine zweite Urlaubsplanung tauschen. Planung ist also doch nicht ganz das halbe Vergnügen. Aber es steigert die Vorfreude.





