Auf der Zunge sitzt der eigentliche Geschmackssinn, in den Nasenschleimhäuten der Geruchssinn. Der Geschmackssinn kann fünf - bis höchstens neun? - Geschmacksrichtungen erkennen, erst das Zusammenspiel mit dem viel feinfühligeren Geruchssinn entstehen die unzähligen verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Wenn man nach dem Urlaub daheim genau das gleiche leckere griechische Rezept zubereitet, von dem man sich gerade zwei Wochen ernährt hat, schmeckt es auf einmal, als wäre es aus einer großen Werkskantine. Und der griechische Wein, den man im Urlaub karaffenweise vertilgt hat, kann bei weitem nicht mit den gewohnten Weinen des Alltags mithalten.

Im Urlaub schmeckt’s viel besser…

Serralada de Marina (o ¡Viva la República!, como más o guste)Im Beitrag “Im Urlaub schmeckt’s viel besser…” haben wir ja schon erläutert, warum es im Urlaub einfach unvergleichlich gut schmeckt. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Auf der Zunge sitzt der eigentliche Geschmackssinn, in den Nasenschleimhäuten der Geruchssinn. Der Geschmackssinn kann fünf (bis höchstens neun?) Geschmacksrichtungen erkennen, erst das Zusammenspiel mit dem viel feinfühligeren Geruchssinn entstehen die unzähligen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Ohne Geruchssinn schmeckt also nichts richtig, wie alle die gerade an Verkühlungen leiden bestätigen werden.

Und zum anderen hängt der Geruchssinn im Gehirn sehr stark mit dem Gefühlszentrum zusammen. Wer also emotional unter Druck steht (auch als “Stress” bekannt, das Ding wovon viele Urlaub machen) ist also auch in seinem Geruchssinn beeinträchtigt, hat also weder das Gefühl Zeit zum Genießen zu haben, noch kommt durch den eingeschränkten Geruchssinn tatsächlich Genuss auf.

Was kann man also dagegen tun, dass es im Urlaub viel besser schmeckt als daheim? Hier gehen wir der Frage noch mal auf den Grund…

Gegenmittel

Also eins vorweg: Wir versprechen hier nicht eine Lösung, die funktioniert, wenn Sie gleich 80.000€ auf unser Konto überweisen. Wir geben hier nur Anregungen, die jeder mal ausprobieren kann – und vielleicht auch sollte -, um zu sehen, ob es ein wenig Abhilfe schafft. Die 80.000€ dürfen Sie natürlich trotzdem überweisen… 😀

Wir haben also gerade bereits zwei Dinge angesprochen, die die Sinneseindrücke beeinträchtigen, und damit den Nachgeschmack des Urlaubs trüben. Das wären zum einen der Stress gewesen, und zum anderen der durch eben diesen Stress aber auch durch den Alltag in geschlossenen Räumen beeinträchtigte Geruchssinn.
Zwei weitere Sachen kommen noch hinzu, und das ist eine oft belegte Zunge – durch zu viel Kaffee/Tee, zu wenig Wasser, zu viel reden, zu wenig reden, etc., etc. – und eine durch äußere Anlässe getrübte Stimmung, wie sie ja wohl auch jeder am Abend nach einem anstrengenden Tag kennt.

All das reduziert unseren Genuss, und all das ist somit schade. Was kann man also dagegen tun, um die Gesamtsituation zu lindern?

Das arme Gehirn

Das arme Gehirn erfährt Stress durch verschiedene Stresshormone wie Cortisol, Adrenalin und andere. Die Probleme in unserer heutigen Welt werden hauptsächlich vom Adrenalin verursacht, das eine wesentliche Rolle in der “Fight-of-Flight”-Entscheidung spielt, also ob das Lebewesen besser kämpfen oder besser flüchten sollte.

Da in einem Meeting weder Kampf noch Flucht eine Lösung sind, sollte man unter Druck geraten, stauen sich diese urzeitlichen Triebe, und verursachen über die Zeit gesehen Probleme. Das was man als Dauerstress oder gar Burn-Out bezeichnet ensteht.

Was kann man also dagegen tun, als Ausgleich für die unterdrückten Triebe? Ja ganz klar: Kämpfen und flüchten. Also Laufen und Fitnesstudio (oder ähnliches), und zwar beides, da ja ansonsten einer der Urzeittriebe zu kurz kommt. Schnellkraft will gefordert sein, und Ausdauer ebenso.

Das das ganz leicht gesagt ist, aber im Alltag nicht so leicht umzusetzen ist gibt es hier noch einen Tipp für den Light-Abbau von Stresshormonen: Noradrenalin und Adrenalin sind zwar beides Stresshormone, die auch ganz ähnlich wirken, aber sich gegenseitig aufheben. Wenn man also Noradrenalin produziert hilft das das Adrenalin abzubauen.

Und wie das gehen soll? Es braucht Vitamin C, da der Körper das Noradrenalin nicht ohne Vitamin C produzieren kann. Und es braucht eiskaltes Wasser. Zum einen sollte man reichlich eiskaltes Wasser trinken (aber bitte nicht au nüchteren Magen, um diesen nicht zu überfordern), und zum anderen eiskaltes Wasser auf der Haut: zum Abschluss nach der warmen Dusche, bei Kneipp-Anwendungen und ähnlichem.

Dadurch produziert der Körper Noradrenalin, und das senkt somit den Adrenalinspiegel.

Aber auf Dauer – und das sei allen, dem Autor inklusive :-), gesagt – hilft nur Bewegung im Stile von Kampf und(!) Flucht.

Die arme Nase

Klimaanlage, Heizung, geschlossenen und schlecht gelüftete Räume, Staub, Feinstaub, Pollen, trockene Luft, schlechte Ionen, usw. Es gibt viele Gründe, warum die Nase im Alltag leidet. Und natürlich wirkt sich das auf die Nasenschleimhäute aus, und natürlich beeinträchtigt das den Geruchssinn.

Und was hilft dagegen? Nasenduschen sollen helfen. Und durch einen empirischen Selbstversuch kann der Autor bestätigen, dass eine Nasendusche tatsächlich hilft: Nachdem meine Lebensgefährtin aus ihrem Kurs zur Ausbildung als Wellnesstrainerin heimgekommen ist, und von Nasenduschen geschwärmt hat, und wie toll die sind, habe ich mir eine bei Amazon bestellt. Und es tut meiner Nase tatsächlich sehr gut, und ich kann eine solche Nasendusche wirklich empfehlen. Die Nasenschleimhaut wird gereinigt und ist spürbar freier, und auch der Geruchssinn ist viel feiner und differenzierter, was sich auf den Genuss von Lebensmittel spürbar auswirkt.

Hier die Links zu den Produkten, die ich bei Amazon bestellt habe:
 

Die arme Zunge

Die Zunge leidet aus ähnlichen Gründen im Alltag: zu viel Kaffee aber zu wenig Wasser, zu viel reden oder zu wenig reden, zu schnelles und/oder zu fettes Essen aus der Kantine, Klimaanlage, trockene Luft, etc.
Am Abend fühlen sich viele als hätten sie einen dicken Belag oder gar Pelz auf der Zunge. Und damit kommt nun mal keine echter Genuss beim Essen auf. Auch eigentlich leckere Mitbringsel an den Urlaub haben da keine Chance, sie schmecken höchstens nach Alltag.
In Indien hat man bereits vor über 4.000 Jahren gewusst was dagegen hilft: Ein Zungenschaber. Damit wird nicht nur der – dann auch sichtbare – Belag von der Zunge abgekratzt, es werden auch die Bakterien auf der Zunge beseitigt, die maßgeblich an der Entwicklung von Mundgeruch beteiligt sind.

Auch hier wieder der Link zu Amazon:
  

Der arme Bauch und das arme Herz

Ja und wie soll das Zeug oben alles helfen, wenn das Abschalten vom Alltag nicht gelingt, und damit auch das Gefühlszentrum im Gehirn nicht frei wird, offen auf Gerüche und Geschmäcker zu reagieren? Wiederum aus empirischen Selbstversuchen kann ich hier die folgenden Artikel von Amazon empfehlen. Einfach die entsprechende CD in den importieren, und sich regelmäßig die 15 bis 20 Minuten Zeit nehmen, die Meditationen bzw. Übungen über sich ergehen zu lassen. Der Geist wird dadurch wirklich freier, Die emotionalen Zentren im Bauch und im Herz entlastet, und das zusammen gibt die nötigen Kapazitäten im Gehirn frei, damit auch die Freuden des Alltags mit Genuss gewürzt sind.

   

Links

Im Urlaub schmeckt’s viel besser…
Wer kennt das nicht? Im Urlaub schmeckt alles himmlisch gut, aber wenn man dann daheim genau das gleiche Rezept zubereitet, schmeckt es höchstens mittelmäßig. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…

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