Wenn von typischer Griechischer Küche die Rede ist, so fällt den meisten wohl zu allererst das Tzatziki ein. Und dann nach typisch griechischen Gewürzen befragt, werden die meisten wohl den Knoblauch nennen. Klar, alle Küchen des Balkans, und natürlich allen voraus auch die Griechische Küche, verwenden Knoblauch sehr gerne und sehr reichlich. Knoblauch, oder auf […]

Wenn von typischer Griechischer Küche die Rede ist, so fällt den meisten wohl zu allererst das Tzatziki ein. Und dann nach typisch griechischen Gewürzen befragt, werden die meisten wohl den Knoblauch nennen. Klar, alle Küchen des Balkans, und natürlich allen voraus auch die Griechische Küche, verwenden Knoblauch sehr gerne und sehr reichlich.

Knoblauch, oder auf Lateinisch “Allium sativum“, ist ein Liliengewächs. Er wurde bereits vor über 7000 Jahren von den alten Ägyptern kultiviert. Sie verwendeten den Knoblauch als Würze für fast alle ihre Speisen. Auch bei den alten Griechen und den alten Römern war der Knoblauch das Volksnahrungsmittel.

Knoblauch wurde überall dort nicht nur als Gewürz sondern auch als Heilmittel und zur Krankheitsvorsoge verwendet. Durch diese lange Tradition ist der Knoblauch auch fester Bestandteil vieler Volksbräuche und Riten geworden. Auch der Aberglauben, dass Knoblauch gegen Vampire und böse Geister helfen soll, hat sich lange gehalten. Heute jedoch weiß man, dass Knoblauch nicht gegen Vampire hilft.

Für den unangenehmen Geruch nach dem Verzehr von Knoblauch ist die Umwandlung von Allicin im Zuge der Verdauung verantwortlich. Das Allicin, ein ätherisches schwefelhaltiges Öl, zersetzt sich dabei in verschiedene Schwefelhaltige Verbindungen, die eben diesen unangenehmen Geruch erzeugen.

Der Knoblauch ist eine meist nur ein- oder zweihährige gezogene Zwiebelpflanze. Er wird bis zu 90 Zentimeter hoch, und hat lange schmale Blätter. Die weißen oder rötlichen Blüten sind von Juli bis August zu finden. Die unterirdischen Knollen sind von papierartigen Hüllenblättern umgeben. Wenn im Herbst das Laub verwelkt ist werden die Knollen ausgegraben, und zur Lagerung in Bündeln an trockenen luftigen Orten aufgehängt.

Knoblauch wirkt antibakteriell und damit desinfizierend. Er senkt den Blutdruck, fördert die Durchblutung, und hamonisiert den Magen und die Verdauungstrakte. Er hilft auch bei Infektionen der Atemwege, indem er schleimlösend und zugleich hustenreizstillend wirkt.

Vom Knoblauch können neben den Zehen der Knolle auch die frischen Blätter verwendet werden. Das typische kräfte Aroma des Knoblauchs würzt Speisen und Salate. Insbesondere zu allen Arten von Fleisch und Fisch passt Knoblauch hervorragend, aber auch in verschiedenen würzigen Cremes und Dips macht sich der Knoblauch hervorragend. Womit wir wieder am Anfang beim Tzatziki wären.



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