Oliven sind die Früchte des Olivenbaumes. Der Olivenbaum (Olea europaea), auch Echter Ölbaum, ist ein mittelgroßer, im Alter oft knorriger Baum aus der Gattung der Ölbäume (Olea), die zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) gehört. Aus der Blüte bildet sich nach der Befruchtung die Frucht: die begehrte Olive. Dabei handelt es sich um eine Kernfrucht, bei […]

Oliven sind die Früchte des Olivenbaumes. Der Olivenbaum (Olea europaea), auch Echter Ölbaum, ist ein mittelgroßer, im Alter oft knorriger Baum aus der Gattung der Ölbäume (Olea), die zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) gehört. Aus der Blüte bildet sich nach der Befruchtung die Frucht: die begehrte Olive. Dabei handelt es sich um eine Kernfrucht, bei der ein harter Kern von weichem Fruchtfleisch umgeben ist. Die Farbe der unreifen Oliven ist grün, die der reifen schwarz oder violett/braun.

Olivenbäume werden seit mehr als 6.000 Jahren eigentlich im gesamten Mittelmeerraum kultiviert. Durch ihr tiefen und weit auslaufenden Wurzeln, die bis zu 6 Meter tief in die Erde reichen, erreichen sie auch in den trockenen und heißen mediterranen Sommern genügend Grundwasser, um nicht nur überleben, sondern auch noch die geschätzten Oliven reifen lassen zu können.

Olivenbäume wachsen sehr langsam, ihre sehr verzweigtes Holz ist mit glatter graugrüner Rinde umgeben, die bei alten Bäumen dann sehr rissig wird. Je nach Sorte der Olivnbäume werden diese bis zu 20 Meter hoch. In Kulturen, also in Olivenhainen, werden die Bäume aber beschnitten und gestutzt, um die Oliven besser ernten zu können.

Für Olivenbäume gilt die Faustregel, dass ein Baum je krummer und knorriger er ist, er um so bessere Ernteerträge liefert. Die Bäume brauchen sehr viel Zeit zum Wachsen, und können viele hundert Jahre alt werden. So sind Exemplare mit einem Alter von mehr als 2.000 Jahren bekannt, und sie tragen noch immer Oliven. Nach ungefähr 20 Jahren aber schon tragen die Bäume die meisten Früchte.

Die kleinen und ledrigen Blätter des Olivenbaumes sind an der Oberseite graugrün, und an der Unterseite silbrig bis grau. Der Olivenbaum ist ein immergrüner Baum, er wirft seine Blätter also nicht im Herbst ab.

Olivenbäume blühen ja nach Sorte und Standort von Ende April bis Anfang Juni. Nach der Blüte bildet sich bei den meisten Sorten auch ohne Fremdbestäubung durch Eigenbestäubung die Früchte, also die Oliven. Oliven sind im unreifen Zustand grün, reif werden sie dann schwarz oder dunkelviolett.

Oliven sind ihrer Bitterkeit wegen roh nicht genießbar. Erst durch mehrmaliges Einlegen in Wasser werden diese Stoffe ausgeschwemmt, und die Oliven werden essbar. In Olivenöl eingelegt sind die Oliven ohne weitere Konservierungsmittel über viele Monate hin haltbar, was auch ihre Bedeutung als Kulturpflanze bereits vor vielen tausend Jahren erklärt.

Oliven kommen meist mariniert und eingelegt, sowie mit Paprika, Tomaten oder Mandeln gefüllt in den Handel. ‘Natürliche’ Oliven, die nur in Olivenöl eingelegt sind, sind meist als Bio-Oliven zu deutlich teureren Preisen erhältlich. Eine Mehrausgabe, die sich aber für die meisten Olivenfans lohnt.


Und Wissenswertes über das aus den Oliven gewonnene Olivenöl gibt es in folgendem Beitrag auf kafenio.eu:



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