Oregano, wie der Thymian, ist ein aus der griechischen Küche nicht wegzudenkendes Gewürz. Er gehört auch, wie der Thymian, zur Familie der Lippenblütler, und auch er erhält sein typisches Aroma von den in ihm enthaltenen ätherischen Ölen. Oregano ist bei uns auch unter den Namen Dost, Wilder Majoran oder Wohlgemut bekannt. Der Oregano kommt von […]

Oregano, wie der Thymian, ist ein aus der griechischen Küche nicht wegzudenkendes Gewürz. Er gehört auch, wie der Thymian, zur Familie der Lippenblütler, und auch er erhält sein typisches Aroma von den in ihm enthaltenen ätherischen Ölen.

Oregano ist bei uns auch unter den Namen Dost, Wilder Majoran oder Wohlgemut bekannt. Der Oregano kommt von Vorderasien über den ganzen Mittelmeerraum und auch Mitteleuropa sowohl wild wachsend als auch in Kulturen gezogen vor. Aber auch in Mittel- und Nordamerika wächst der Oregano.

Oregano liebt trockene und warme Lagen, wird aber bereits seit langem in unseren gemäßigten Zonen angebaut. Bereits seit dem Alterum werden seine Heil- und Würzkräfte geschätzt, und auch aus Mittelalter zeugen viele Kräuterbücher vom hohen Ansehen des Oregano.

Es stand im Ansehen den Lebensmut zurückzubringen, und Menschen wieder fröhlich zu machen. Es wurde Landarbeitern unters Essen gemischt, damit sie frisch und fröhlich ihre harte Arbeit verrichten konnten.

Aber auch Dämonen und andere böse Geister konnten mit Oregano vertrieben werden. Daher rührt auch der Brauch in vielen südlichen Gefilden noch immer Oregano entweder in Töpfen links und rechts des Einganges anzubauen, oder getrocknete Organobüschel an der Haustür aufzuhängen. Dass das ganze auch noch sehr gut riecht ist eine sehr geschätzte Nebenwirkung… :-)

Der anspruchslose mehrjährige Halbstrauch, der unter optimalen Bedingungen bis zu 60 Zentimeter hoch wird, bildet Ausläufer. Die eiförmigen zugespitzten Blättchen der Pflanze duften aromatisch, und die zahlreichen kleinen Blüten sind rosa bis rotviolett, oder manchmal auch einfach weiß. Blütezeit für den Oregano ist von Juli bis September.

Das typische Aroma des Oregano kommt in Speisen am besten zur Geltung, wenn der Oregano erst kurz vor Ende der Garzeit hinzugefügt wird. Mit Oregano gewürzter Wein soll vor Erkältungen, Husten und Heiserkeit schützen.

Ab dem späten Frühjahr bis zum Herbst kann man fortlaufend Blätter und Triebspitzen des Oregano pflücken. Während der Blüte ist das Aroma des Oreganos am besten. Luftdicht verschlossen behält getrockneter Oregano sein Aroma über ein Jahr.

Die ätherischen Öle des Oregano helfen dem Körper fette Speisen besser zu verdauen. Daher wird Oregano in der Küche gerne zu fetten Speisen oder mit viel Öl zubereiteten Gemüse gegeben. Der Geschmack passt aber auch zu vielen anderen tspisch südlichen Gerichten: Pizza, Nudeln, etc.

Da Oregano einen sehr kräftigen Geschmack hat sollte die Dosierung vorsichtig erfolgen, um nicht andere Geschmäcker zu sehr zu überdecken.

Die ätherischen Öle des Oregano wirken sehr förderlich auf die Atemwege – krampflösend, schleimlösend und Hustenreizstillend – und verdauungsfördernd – bei Magenverstimmungen, Blähungen und anderen, krampfartigen Unterleibsbeschwerden. Miz Oreganoöl lassen sich auch Arthritis oder Muskelschmerzen äusserlich behandeln.



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