Rosmarin, ein weiteres der typisch griechischen Gewürze. Auch der Rosmarin gehört zur Familie der Lippenblütler. Und er kommt im ganzen Mittelmeerraum wild vor, und wird weltweit als Gewürz geschätzt und daher in Kulturen gezogen. Rosmarin gehört zweifelsohne zu den traditionsreichsten Heil- und Gewürzpflanzen. Schon zu Beginn unserer Zeitrechnung ist der Rosmarin als Heilpflanze über die […]

Rosmarin, ein weiteres der typisch griechischen Gewürze. Auch der Rosmarin gehört zur Familie der Lippenblütler. Und er kommt im ganzen Mittelmeerraum wild vor, und wird weltweit als Gewürz geschätzt und daher in Kulturen gezogen.

Rosmarin gehört zweifelsohne zu den traditionsreichsten Heil- und Gewürzpflanzen. Schon zu Beginn unserer Zeitrechnung ist der Rosmarin als Heilpflanze über die Alpen nach Mitteleuropa gekommen. In Kränzen und Sträußchen gebubden wurde der Rosmarin bei allerlei Festlichkeiten damals als Schmuck und Dekoration verwendet.

Er sollte zudem böse Geister vertreiben, und die Pest aus dem Haus fern halten. Dies hat insofern tatsächlich funktioniert, als die verdunstenden ätherischen Öle Ungeziefer fern halten, und damit doppelt gewirkt haben. Einerseits haben Ratten die Häuser mit Rosmarin gemieden, da sie den intensiven Duft nicht mögen, und andererseits haben die Rattenflöhe, die ja die Pest übertragen haben, ebenfalls das weite gesucht.

Für den Namen des Rosmarin gibt es zwei Erklärungsmodelle: Aus dem Lateinischen führt ros (=Tau) und mare (=Meer) zum Begriff Meertau. Da der Rosmarin im Gischtbereich der Meeresküsten besonders gut gedeiht, erscheint diese Namensherkunft plausibel. Andererseits wird aus dem Griechischen rhops (=Strauch) und myrinos (=balsamisch) der Begriff den Heilkräften des Rosmarin gerecht.

Der immergrüne buschige Strauch kann bis zu 150 Zentimerter gross werden. Die kantigen und reich verzweigten Triebe mit schmalen, nadelartigen graugrünen Blättern tragen von Mai bis Juni blassblaue bis violette Blüten. Due ganze Pflanze duftet stark aromatisch, was ja auch zu den oben beschriebenen Effekten führt.

Rosmarin wirkt krampflösend, kreislaufanregend und durchblutungsfördernd. Während der Schwangerschaft sollte Rosmarin nicht in grossen Dosen genossen werden, da er dann zu Gebärmutterblutungen führen kann. Normale Mengen sind aber an sich vollkommen unbedenklich. Weiters ist Rosmarin nervenstärkend, schmerzlindernd und verdauungsfördernd.

Frische Blätter oder uch ganze Zweige lassen sich den ganzen Sommer über ernten. Zwischen Juni und August ist das Aroma am intensivsten. Getrocknet hält Rosmarin luftdicht verschlossen sehr lange sein typisches Aroma frisch. Aus den Blättern gewinnt man auch Extrakte und Öle, die zur Likörherstellung sowie in der Kosmetikindustrie verwendet werden.

Rsmarin passt wundervoll zu vielen gebratenen Fleischgerichten, wobei oft schon ein mitgebratener Zweig ausreicht um das charakteristische Aroma als Würze beizugeben. Aber auch mit Kartoffeln und Zitronensaft, oder für verschiedenen Suppen und Eintöpfe wird Rosmarin gerne verwendet.

Rosmarin wird in der Heilkunde gerne wegen seiner ausgleichenden und gleichzeitig anregenen Wirkung eingesetzt. Auch bei nervösen Kopfschmerzen kann Rosmarin eingesetzt werden, gegen Verdauungsstörungen hilft ein Rosmarintee. Rosmarinwein hingegen hilft zu niedrigen Blutdruck auszugleichen.

Rosmarinöl wird gegen Nervenschmerzen eingesetzt, und es verfreut sich grosser Beliebtheit zum Einreiben bei schmerzenden Gliedern. Auch als Massageöl ist es sehr beliebt.



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