Salbei (Salvia officinalis) ist ein weiteres der typisch griechischen Gewürze. Auch der Salbei gehört zur Familie der Lippenblütler, weitere Namen für den Salbei sind Ggewürzsalbei, Edelsalbei oder Gartensalbei. Der Salbei stammt aus dem Mittelmeerraum, wird aber in Kulturen heute weltweit gezogen. Der welcher Salbei hat, mich wundert, dass er stirbt. Dieser alte Lehrsatz aus den […]

Salbei (Salvia officinalis) ist ein weiteres der typisch griechischen Gewürze. Auch der Salbei gehört zur Familie der Lippenblütler, weitere Namen für den Salbei sind Ggewürzsalbei, Edelsalbei oder Gartensalbei. Der Salbei stammt aus dem Mittelmeerraum, wird aber in Kulturen heute weltweit gezogen.

Der welcher Salbei hat, mich wundert, dass er stirbt. Dieser alte Lehrsatz aus den alten Lehrbüchern der Medizinschule zu Salerno zeigt die äußerst hohe Wertschätzung, die man dem Kraut im Altertum entgegengebracht hat. Dem Salbei sagte man lebensverlängernde Eigenschaften nach.

Im Altertum fand der Salbei den Weg über die Alpen nach Mitteleuropa, wo er erst in den Gärten der Klöstern und dann bald in allen Hausgärten gezogen wurde. Bald haben alle Heilkundigen den Salbei in ihrem medizinischen Repertoire gehabt,, als Heilmittel gegen Beschwerden mit dem Zahnfleisch, mit dem Magen, mit dem Darm, mit den Nieren oder mit der Leber. Auch als Frauenkraut war der Salbei bekannt, gegen alle weiblichen Wehwehchen und Beschwerden.

Der Salbei ist ein Halbstruach mit buschigem Wuchs. Er wird bis zu 80 Zentimeter hoch und hat wintergrüne, länglich ovale mit samtigem Haarfilz überzogene Blätter. Seine hell blauvioletten Blüten duften sehr aromatisch.

Salbei wirkt krampflösend und antibakteriell. Er ist schweiß- und milchflusshemmend, verdauungsfördernd und blähungswidrig. Weiters reguliert er den Homonhaushalt, und wirkt in diesem Zusammenhang auch antidepressiv.

Die zarten jungen Blätter können während des ganzen Jahres geerntet werden. Triebe zum Trocknen sollten kurz vor der Blüte geschnitten werden, da dann das Aroma am intensivsten und damit am längsten haltbar ist. Aber auch die Blüten können als Würzmittel verwendet werden.

In der Küche sollte der Salbei vorsichtig verwendet werden, da sein recht intensives Aroma sonst schnell vorschmeckt. Andere Kräuter passen nicht gut zum Salbei, er wird also am besten als Sologewürz verwendet. Klassischerweise wird der Salbei zum Würzen für Lamm oder Aal verwendet, aber auch zu Hering, Leber, Wild und Geflügel passt sein Aroma hervorragend. In kleinen Dosierungen passt der Salbei aber auch sehr gut zu Salaten oder Saucen.



One Response to “Salbei, Faskomilo, φασκόμηλο”

  1. Markus Gapp says:


    Hi,

    where can I get original φασκόμηλο?

    best regards
    Markus

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