Eines der typischen Gewürze der klassischen griechischen und auch mediterranen Kücke ist der Thymian. Der Thymian, bzw. korrekterweise der Echte Thymian, gehört der Familie der Lippenblütler an. Er ist auch unter den Namen Gartenthymian, Römischer Quendel, Feldkümmel oder auch Welscher Quendel bekannt. Der Thymian kommt im gesamten Mittelmeerraum sowie in Europa und in Nordamerika vor. […]

Eines der typischen Gewürze der klassischen griechischen und auch mediterranen Kücke ist der Thymian. Der Thymian, bzw. korrekterweise der Echte Thymian, gehört der Familie der Lippenblütler an. Er ist auch unter den Namen Gartenthymian, Römischer Quendel, Feldkümmel oder auch Welscher Quendel bekannt.

Der Thymian kommt im gesamten Mittelmeerraum sowie in Europa und in Nordamerika vor. Im Mittelmeerraum wird der Thymian bereits seit Jahrtausenden genutzt. Die alten Ägypter nutzten die antiseptische Wirkung des Thymian zum Einbalsamieren der Mumien, während die Griechen und Römer Speisen damit würzten. Für sie unterstützte der Thymian Kraft, Mut und Willensstärke.

Die Benediktiner-Mönche brachten den Thymian dann im frühen Mittelalter nach Mitteleuropa, wo der Thymian schnell als vielseitige Heil- und Gewürzpflanze geschätzt wurde.

Der Thymian ist biologisch ein wintergrüner Halbstrauch, mit polstrigem Wuchs. Er wird je nach Lage zwischen 10 und 40 Zentimeter hoch, ist reich verzweigt mit schmalen dunkelgrünen Blättern, die sich zum Rand hin etwas einrollen. Intensiv duftende rosa bis violette Blüten in sogenannten Scheinquirlen sind von Mai bis Oktober am Thymian zu finden.

Thymian wirkt antiseptisch, antibakteriell und krampflösend. Sehr gute Wirkung hat er auch auf gereizte Bronchein, da er hustenreizlindernd und schleimlösend wirkt. Zudem ist er appetitanregend und verdauungsfördend, und mit seinen ätherischen Ölen ein sehr gut schmeckendes Gewürz.

Es werden vom Thymian vom Frühjahr bis in den Herbst hinein ganze Zweige, die das beste Aroma kurz vor der Blüte entwickeln. Thymian gehört zu den Gewürzen, die durch das Trocknen ihr Aroma sogar noch intensivieren. Verwendet werden in der Küche die fein gehackten Zweige als Würzzugabe, oder ein heisser Aufguss bzw. Tee in der Medizin, bei Erkrankungen der Atemwege oder Verdauungsbeschwerden bis hin zu Durchfall.

Thymianöl lindert zudem den Juckreiz nach Insektenstichen, oder es kann auch zur Desinfektion von kleinen Wunden verwendet werden.



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