Die Zitrone, Citrone oder Limone (von arabisch laimun für ‚Zitrone‘) ist die etwa faustgroße Frucht des gleichnamigen Baumes aus der Gattung der Zitruspflanzen. Wenn man von Zitronen spricht, so ist eigentlich die Rede von einer ganzen Gruppe von Sorten von Zitrusfrüchten. Die Ur-Zitrone ist vermutlich im nördlichen Indien vor deutlich über 1000 Jahren gezüchtet worden. […]

Die Zitrone, Citrone oder Limone (von arabisch laimun für ‚Zitrone‘) ist die etwa faustgroße Frucht des gleichnamigen Baumes aus der Gattung der Zitruspflanzen.

Wenn man von Zitronen spricht, so ist eigentlich die Rede von einer ganzen Gruppe von Sorten von Zitrusfrüchten. Die Ur-Zitrone ist vermutlich im nördlichen Indien vor deutlich über 1000 Jahren gezüchtet worden. Die ersten sicheren Belege für Zitronen finden sich sowohl in China als auch im Mittelmeerraum aus der Zeit von vor ungefähr tausend Jahren. Die Zitronen sind aus einer Kreuzung von Bitterorange und Zitronatzitrone entstanden.

Die Zitronenbäume sind immergrüne Bäume, die etwa faustgroßen länglich-ovalen Früchte haben eine gelbe bis gelb-grüne Schale, einen sehr sauren Geschmack der überwiegend von der Zitronensäure herrührt. Zitronen sind auch wegen ihres sehr hohen Vitamin-C-Gehaltes geschätzt.

Und wegen der bei sonnengereiften Früchten sehr milden Säure, mit recht kräftigem fruchtigen Aroma kombiniert, sind die Zitronen in der Griechischen Küche sehr beliebt.

Zitronen sind dort unter anderem auch deshalb so beliebt, weil sie als Zierpflanzen in Griechenland in jedem Garten wachsen, im mediterranen Klima hervorragend gedeihen, und auf diese Art und Weise als genauso günstiges wie gutes Würzmittel für Speisen, Soßen und Getränke zur Verfügung steht.

Zitronen werden in Griechenland zu praktisch allem was vom Grill oder aus der Pfanne kommt gereicht. Auch wenn in Mitteleuropa viele zu gebratenem Fisch oder zum Wiener Schnitzel Zitrone mögen, so können doch sehr viele nichts mit Zitronen zum Souvlaki oder zum Bifteki anfangen. Dabei ergänzen sich die Aromen von gebratenen Fleisch und reifen Zitronen hervorragend.

Seit dem 13. Jahrhundert werden Zitronen in Europa, zunächst in Sizilien und Spanien, seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch in Deutschland kultiviert. Schon aus dem Mittelalter sind Rezepte mit Zitronen überliefert. Zitronensaft löste hierzulangen in der mittelalterlichen Küche den Verjus, einen Saft aus unreifen Trauben, als Säurungsmittel ab. Im Barock waren die Pflanzen wegen ihrer dekorativen Funktion in der Gartenarchitektur, wegen ihres Symbolgehalts (man verstand die Zitronen als die goldenen Äpfel der Hesperiden), aber auch wegen ihres Duftes und Geschmacks sehr beliebt.

Die abgeriebene Schale der Zitrone wird gerne als aromatisierende Zutat in der Küche und beim Backen verwendet, siehe Zitronengelb. Zum Verzehr geeignet ist nur die Schale einer unbehandelten Zitrone; allerdings werden Zitrusfrüchte vor dem Transport meist mit einer wachsartigen Schutzschicht überzogen und die Schale wird mit Konservierungsmitteln besprüht. Der Verzehr dieser behandelten Schalen ist ungesund. In zahlreichen weiteren Rezepten wird das Fruchtfleisch der Zitronen oder der Zitronensaft gebraucht.

Der Anau von Zitronen verlangt ein gleichmäßig warmes und feuchtes Klima, sie sind gegen Trockenheit und Kälte empfindlicher als andere kommerziell genutzte Zitrusfrüchte. Unter diesen Bedingungen blühen und fruchten sie das ganze Jahr über. Um eine rationelle Ernte zu ermöglichen, werden die Pflanzen oft einer Stressperiode ausgesetzt (die Bewässerung wird eingestellt), nach der es dann zu einer starken Blüte kommt; die Früchte reifen dann etwa gleichzeitig.

Zitronen sind übrigens sowohl Namensträger als auch Hauptzutat der berühmten Zitronen-Limonaden in Griechenland: Lemonada und Lemonita. Dabei ist Lemonada eine zumeist klare Zitronenlimonade, während die Lemonita mehr mit den hiesigen Bitter Lemons vergleichbar ist.



Leave a Reply

You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*


Valid XHTML 1.0 Transitional Valid CSS!