Was hat ein Cafe Frappe im inneralpinen Jänner mit den Fähren nach Griechenland zu tun, und woher kriegt man das eine oder das andere?

Wer mitten im Winter vom Sommer in Griechenland träumt, und noch dazu die Sonne strahlt, der braucht einen Cafe Frappe. Besonders gilt das, wenn die Planung für den Griechenlandurlaub 2010 gerade begonnen hat.

Cafe Frappe und Griechenland

Bei strahlend schönem Wetter inmitten der österreichischen Alpen und heissen -12°C am frühen Nachmittag habe ich heute meinen ersten Cafe Frappe seit Monaten genossen.

Ein bisschen früh für ein klassisches Sommergetränk, meinten mache. Andererseits war es fein warm im sonnendurchfluteten Büro, und wir haben gestern fixiert, das sich heuer wieder ein Griechenlandurlaub ganz nach unserem Geschmack – mit Fähre und Wohnwagengespann – ausgehen wird. Offen ist nur noch obs 3 Wochen sind, oder sich vielleicht doch 4 Wochen ausgehen werden.

Und vor diesem Hintergrund konnte ich meine sommerlichen Gefühle nicht mehr zurückhalten, und habe in der Abeit meinen Cafe Frappe-Mixer hervorgeholt, und den ersten Cafe Frappe des Jahres 2010 hergestellt.

Aber was steht nun an für 2010?

Zunächst einmal möchte ich meinen Dealer für echt griechischen Cafe Frappe vorstellen. wie alle Leser meiner Seite zum Cafe Frappe wissen, lege ich ja großen Wert auf authentische Zutaten, und bin der Meinung, dass das alle Cafe Frappe Fans tun sollten. Darum hier erst mal die wichtigsten Links rund um den Cafe Frappe:

Cafe Frappe
Cafe Frappe (auch Frappe, Greek Frappe, Griechischer Frappe oder Griechischer Eiskaffee) ist ein in Griechenland servierter kalt aufgeschäumter Instantkaffee mit Eiswürfeln. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Shop Kreta – Griechischer Kaffee und Cafe Frappe
Alles was das Herz eines jeden Griechenlandfans begehrt, wenn es zum Thema Griechischer Kaffee oder Cafe Frappe kommt. Aber nicht nur Kaffee, auch Olivenöl, Griechischen Wein, Griechische Bier und viele andere Spezilitäten aus Griechenland kann man zu sehr fairen Konditionen im Shop Kreta erstehen. Lesen Sie mehr dazu auf www.shop-kreta.de…

Urlaub in Griechenland mit der Fähre ab Italien

Immer wieder fragen mich Leute, die noch keine Erfahrung mit Fähren nach Griechenland haben, wie sie denn am besten das Abenteuer Griechenlandfähre angehen sollen. Am besten erzähle ich also hier wie ich das ganze plane und umsetze.

Zunächst einmal meine Rahmenbedingungen: Wir sind mit unserem Wohnwagen und unserer kleinen Zuckermaus unterwegs. Wegen des fünfjährigen Töchterchens möchten wir auf echte Abenteuer verzichten, aber langweilen soll sich ja auch keiner. Und als bekennender Griechenlandfan – no na, wer wird denn sonst ein Griechenland-Blog betreiben? – ist für mich klar, dass ich nach Griechenland will, wenn der Zeitrahmen es erlaubt. Und 2010 haben wir Glück: es steht jetzt im Jänner schon fest, dass wir gleichzeitig für 3 oder sogar 4 Wochen weg können.

Start für den Urlaub 2010 wird mit Beginn Juni sein. Da ist einerseits schon Sommer, andererseits ist noch Vorsaison, was wir mit einem nocht nicht schullpflichtigen Kind ausnützen möchten. Da Versuche mich zu einer anderen Urlaubsdestination überreden zu wollen scheitern würden hat sich die restliche Familie auch entschlossen Griechenland mit großer Vorfreude zu erwarten.

2007 waren wir bereits in Griechenland, gerade vor den verheerenden Waltbränden haben wir den Peloponnes umrundet. Da wir damals bei weitem zu wenig gesehen haben wollen wir auch diesmal wieder dorthin.

Als Salzburger liegt für uns der Fährhafen in Venedig einfach zu günstig, als dass wir Ancona als etwas anderes als eine Notlösung sehen würden. Die Fährhäfen Bari und Brindisi sind für Griechenlandurlauber einfach zu weit weg, das macht nur Sinn wenn man vorher noch den italienischen Stiefel erkunde möchte. Wir werden das tun, wenn wir im Lotto gross gewonnen haben und einen ganzen Sommer Auszeit nehmen. Bis dahin bleiben wir bei Ancona oder eben Venedig. Das Angebot an Fähren allerdings wäre in Ancona wesentlich größer, und vor allem Camping-an-Deck Passagiere sind in Venedig reichlich unterversorgt. Darum planen wir also unsere Abfahrt ab Venedig, um uns den Weg nach Ancona zu ersparen.

Am Peloponnes wollen wir wieder mit 3 oder 4 Stationen auf Campingplätzen eine Rundreise schaffen, wobei wir nicht unbedingt die gleichen Campingplätze wie 2007 anfahren wollen. Nicht dass uns einer der Plätze nicht gefallen hätte – alle waren durchaus empfehlenswert – aber wir möchten einfach neue Orte und auch Gegenden sehen. Und für ein oder zwei Nächte möchten wir alte Freunde auf Zakynthos besuchen, und dazu mit der Fähre übersetzen.

Der Fährhafen von Venedig vs. der Fährhafen von Ancona

Wie bereits in den Jahren zuvor laufen ab Venedig Fähren der Minoan Lines und der Anek Lines Patras in Griechenland an. Jeweils vier Verbindungen je Woche werden angeboten, in der Saison ab Juni aber Camping an Deck wohl (noch unbestätigt?) wieder nur von Minoan Lines. Anek hat in den letzen Jahren immer über deren Homepage Camping-an-Deck Buchungen erlaubt, aber tatsächlich gar keine tauglichen Schiffe dafür im Einsatz gehabt, und dann per Email jeweils abgesagt.

Ancona bietet hingegen tägliche Fähren sowohl der Minoan Lines, der Anek Lines als auch des Verbundes von Superfast Ferries und Blue Star Ferries an, jeweils mit Camping an Deck. Wer also im Juni ab Venedig keine Campingplätze mehr ergattert sollte in Ancona kein Problem haben, dies auch sehr kurzfristig noch zu erhalten. Wer also über den Brenner Italien erreicht wird vermutlich in Ancona ein leichteres Leben vorfinden.

Nachdem unsere Entscheidung also für Venedig gefallen ist habe ich auf den Seiten der Minoan Lines nach den Abfahrtszeiten gesehen. Tatsächlich würde am Samstag eine Fähre auslaufen, aber erst am Montag um 5 Uhr früh morgens ankommen. Wer die Fähre am Freitag erreicht kann bereits am Samstag um 20 Uhr abends Griechenland betreten. Da es bei uns machbar ist die Fähre am Freitag zu erreichen – Abfahrt daheim um 4 Uhr früh vorausgesetzt – werden wir also diese nehmen, das bringt uns einen ganzen ausgeschlafenen Urlaubstag in Griechenland mehr.

Rückfahrt der Fähren ist am Donnerstag um 23:59, also schon fast Freitag, drei oder vier Wochen später, und endet um 8 Uhr früh am Samstag wieder in Venedig. Für uns heißt das, dass wir am Samstag um zwischen 3 und 4 Uhr nachmittags wieder zu Hause sein werden, und damit den Sonntag zum ‘Ankommen’ nutzen können.

Preislich ist zwischen Ancona und Venedig nicht viel Unterschied bei den Fährtickets, aber die Fähren aus Ancona laufen später aus – was zu leichterer Erreichbarkeit führt – und kommen früher in Patras an – was zu höherer Flexibilität hinsichtlich Tageszielen führt.

Eine schnelle Kalkulation hat für 2010 wieder das gleiche Ergebnis wie 2007 gebracht: Trotz Fährtickets für Passagiere und Wohnwagengespann ist ein vierwöchiger Urlaub in Griechenland billiger als ein gleichlanger Urlaub an der nördlichen Adria. Bei drei Wochen Urlaubsdauer liegen die beiden Destinationen gleich auf, und erst bei weniger als drei Wochen ist Italien billiger. Warum? Die Campingplätze in Griechenland sind nicht nur einfacher sondern auch billiger, und das Leben in Griechenland ist auch etwas günstiger wenn man sich an die örtlichen Gegebenheiten anpassen will, also mediterrane Kost mit viel Obst, Gemüse, Tzatziki und Fisch aus dem aktuellen Fang dem heimischen Schnitzel vorzieht.

Die Überfahrt

Wie bereits an anderer Stelle hier im Kafenio ausführlicher nachzulesen ist – bitte die Beiträge rund um Griechenlandfähren durchsehen – ist es weder im Fährhafen von Venedig noch im Fährhafen von Ancona schwer sich zurechtzufinden. Wie immer: Daheim schon groß auf einem Zettel den Namen der Fährgesellschaft, den Zielhafen und die Abfahrtsuhrzeit ausdrucken und im Hafenbereich hinter die Windschutzscheibe klemmen. Damit erspart man sich, sich durchfragen zu müssen und alle wissen auf Anhieb wo man hin muss.

Auf der Fähre dann schnell mit Handtüchern oder mit eigenen Liegen oder Klappsesseln den gewünschten Platz in Beschlag nehmen. Ist zwar eventuell verpönt, aber für einen Platz an der Sonne kann man das schon in Kauf nehmen. Und danach ist ein Rundgang durch das chiff Pflicht. Zum einen ist es gut zu wissen wo was zu finden ist, und zum anderen sollte man sich bei der Gelegenheit mit den Sicherheitseinrichtungen und Fluchtwegen vertraut machen. Es ist zwar noch keine Fähre von Italien nach Griechenland verunglückt, aber man schnallt siuch beim Autofahren ja doch auch als reine Vorsichtsmassnahme an.

An Bord ist Essen und Trinken erstaunlich teuer. Wir nehmen also immer reichlich Proviant mit, insbesondere Getränke sind wichtig, weil man sonst in der oft ungewohnten Hitze am Meer schnell Gefahr läufft, deutlich zu wenig zu trinken. Und wer ein Bier trinken will sollte in der Bar einfach einen der LKW-Fahrer ansprechen. Die kriegen mit einem speziellen Ausweis die meisten Dinge zum halben Preis, und man kann so zum gleichen Preis einem anderen eine Freude machen, und wird dann vielleicht auf eine Rückrunde eingeladen… :-)

Die im Fährplan angegebene Abfahrtszeit bezieht sich auf die Zeit des geplanten Ablegens. Vorher muss natürlich die Fähre mit Passagieren und Fahrzeugen beladen werden. Passagiere für Camping-an-Deck müssen deshalb spätestens drei Stunden vor Abfahrt beim Check-In sein, alle anderen zwei Stunden vorher. Die angegebene Ankunftszeit bezeichnet dann die Zeit des Erreichens des Hafenbereichs. Die Fähre muss dann noch anlegen und entladen werden. Ich rechne dafür immer weitere 45 bis 60 Minuten ein, bis wir tatsächlich in die freie griechische Wildbahn entlassen werden.

Die Rückfahrt

Der Fährhafen von Patras ist ebenfalls sehr einfach aufgebaut, man kann wieder mit einem vorbereiteten Zettel hinter der Windschutzscheibe gar nicht verloren gehen. Achtung, gleich neben dem Hafengelände befindet sich das Meer. Das sollte zwar selbstverständlich sein, ist aber – wie das folgende Video aus Patras beweist – nicht allen klar.

Ansonsten hat die Rückfahrt mit der Fähre noch keinen gestresst, nach einiger Zeit in Griechenland ist man entspannt genug um die dann bereits bekannte Prozedur cool über sich ergehen zulassen.

Autofahren in Griechenland

In Griechenland selbst wird anders Auto gefahren als bei uns in Mitteleuropa. Man tut also gut daran den Vertrauensgrundsatz außer acht zu lassen, und immer auf Nummer sicher zu gehen. Nähere Informationen zu Verkehrsregeln gibt es auf den Seiten des ÖAMTC (des österreichichen ADAC) zu finden:

Länderinformationen des ÖAMTC
In Griechenland, Baltikum, Bulgarien, Rumänien, Russland und der Türkei ist die Mitnahme eines Feuerlöschers verpflichtend. Ansonsten ist mit einer Geldstrafe vor Ort zu rechnen. In Griechenland ist Licht am Tag weder vorgeschrieben noch verboten. Ein ausdrückliches Verbot besteht nur für Fernlicht bei Tag. Lesen Sie mehr dazu auf www.oeamtc.at…
Beiträge zum Verkehr in Griechenland im Kafenio
Hier finden Sie alle Beiträge die im Kafenio erschienen rund um das Thema ‘Verkehr in Griechenland’ erschienen sind aufgelistet. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…

Und damit sich alle einstimmen können, was sie in Griechenland erwartet, hier ein weiteres kurzes Video, aufgezeichnet von einer Überwachungskamera auf der Autobahn. Zum Glück ist so ein Vorfall sogar für Griechenland erwähnenswert…

4 Responses to “Cafe Frappe und Fähren nach Griechenland 2010”

  1. Fähre says:


    Vielen Dank das war sehr hilfreich .. Fähren bieten eine komfortable und schnelle Art zu reisen.

  2. Christoph says:


    Da kann ich – als Kunde :-) – nur zustimmen. An Bord wird alles geboten, es ist für uns immer schon ein echter vollwertiger Urlaubstag…


  3. Und wenn jemand auch noch seinen Hund mitnehmen will, so geht das problemlos. Es gibt Käfige an Bord. Doch man sollte sich ein kleines Vorhängeschloß mitnehmen. Dann spart man sich hierfür die 20€ Leihgebühr.

  4. Christoph says:


    Hallo Jörg :-)

    Stimmt. Es muss vielleicht generell angemerkt werden, dass Griechenland ein sehr hundefreundliches Urlaubsland ist. Insbesondere wenn man es z.B. mit Italien vergleicht. Sind Campingplätze/Appartements/Hotels, in den Hunde willkommen sind, in Italien wirklich sehr dünn gesät, so ist das in Griechenland (bzw. zumindest am Peloponnes, was ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann) eher die Regel.

Leave a Reply

You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*


Valid XHTML 1.0 Transitional Valid CSS!