Wer aus Mitteleuropa auf den Peloponnes reist, der will zumeist nicht nur Badeferien machen, sondern etwas erleben. Und da sind Reiseberichte für die Planung Gold wert.

Ich selbst, als bekennender Peloponnes-Fan, hole mir Tipps und Tricks nicht nur aus Reiseführer, sondern auch aus dem Internet, von den Reiseberichten anderer, die nach dem Urlaub nicht zu faul sind, um das Erlebte nicht noch mit anderen zu teilen. Und die Besten der Besten möchte ich hier vorstellen.

Urlaub am Peloponnes

Rio-Antirio BridgeUm die Reise auf den Peloponnes – oder die Peloponnes, wie viele sagen. Peloponnes heißt ja übersetzt die Insel des Pelops – zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen, braucht man sicher etwas Vorbildung. Dieses Wissen kann man sich auf zwei Arten aneignen: Zum ersten sollte man sich am besten verschiedene Reiseführer zu Gemüte führen, um verschiedene Blickpunkte kennen zu lernen, und weil der Peloponnes schlicht zu vielfältig ist, als dass ein Autor alles abdecken kann.

Und zum zweiten sollte man die praktischen Erfahrungen anderer Urlauber, in Form von Reiseberichten, die im Internet veröffentlicht wurden, als Informationsquelle nutzen. Hier erfährt man viele Dinge, die nie in einem Reiseführer zu finden sein werden. Und es ist unterhaltsam, und es schürt die Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub.

Und da wir gerade mitten in der Planung für unseren Sommerurlaub am Peloponnes stecken ist es mir verständlicherweise ein Anliegen, die besten Informationsquellen zu nutzen. Un diese besten Quellen möchte ich hier vorstellen.

Reiseberichte Peloponnes

Temple of Apollo (Ancient Corinth) and Acrocorinth FortressAlso wenn es um Reiseberichte am Peloponnes geht, dann ist eine Seite ganz ganz klar der König unter den Angeboten: Unter www.familie-kaluza.de findet man die Reiseberichte der Familie Kaluza – namentlich Achim, Annemarie, Sarah und Fabian – und diese Reiseberichte sind nicht nur sehr unterhaltsam, sondern es gibt auch jede Menge schöne Fotos, Tipps und Tricks und viele Einsichten in den griechischen Alltag.


Also eine ganz klare Empfehlung vom Kafenio für die Seiten der Familie Kaluza mit den Reiseberichten vom Peloponnes.

Neben den Berichten von Achim Kaluza gibt es noch einige weitere mehr oder weniger bemerkenswerte Berichte über Reisen auf den Peloponnes, aber die Qualität bleibt meist deutlich hinter der von familie-kaluza.de zurück.

Sollte jemand noch Reiseberichte kennen, die es verdient haben, hier erwähnt zu werden, so bitte ich um Mitteilung mittels Kommentar weiter unten auf der Seite.

Reiseführer Peloponnes

Der Peloponnes hat aus Sicht des Urlaubers verschiedene Aspekte, die ich, als notorisch wissbegieriger Perfektionist, der mit dem Wohnwagen um den Peloponnes ziehen will, einfach theoretisch abgedeckt haben will. Diese Aspekte sind:

Der Peloponnes im alltäglichen Leben
Natürlich will ich wissen was wo los ist, wo es besonders schön ist, was man unbedingt gesehen haben soll, etc.etc.etc.
All das eben, was in einem guten normalen Reiseführer zu finden sein sollte. Und wenn es um Griechenlandurlaube geht vertraue ich schon seit Jahren auf die Reiseführer des Michael Müller Verlages. Der Reiseführer ist 2009 in einer neuen Auflage erschienen, und obwohl ich die 2006er Edition besitze habe ich mir für den Urlaub 2010 die neue Auflage geholt. Eine klare empfehlung von mir.
Geschichte und Mythologie
Griechenland ist so voll Geschichte und alter Mythologie, dass ein ‘normaler’ Reiseführer gar nicht genug darüber erzählen kann, ohne den Rahmen des Buchs zu sprengen, oder alle Pauschaltouristen durch Langeweile zu vergraulen. Andererseits haben die alten Griechen das Wort Barbar als Bezeichnung für Nicht-Griechen verwendet, und damit all jene bezeichnet, die die griechische Kultur missachtet haben.
Und als Barabar im ursprünglichen Sinne möchte ich wirklich nicht durch Griechenland bzw. den Peloponnes reisen, und darum empfehle ich hier die “Kleine Geschichte des antiken Griechenland”, um die Bildungslücken zu schließen… :-)
Die Natur des Peloponnes
Geographie, Fauna, Flora. Eben alles was Natur ausmacht. Ich bin ein naturwissenschaftlich interessierter Mensch, ohne über all diese Dinge Bescheid zu wissen, würde ich mich irgendwie unbedeutend und verloren fühlen. Ich will doch wissen, was mir jeweils so gut gefällt. Der “Griechenland. Naturreiseführer. Flora, Fauna, Strände, Reiserouten, Naturschutz, Nationalparks” ist hier genau das was ich brauche.
Mehr zur Geographie des Peloponnes
Ein Buch zu Natur und Geographie ist nicht genug, wenn es noch weitere exzellent Bücher gibt. Dieser Exkursionsführer beschreibt einiger der außergewöhnlichen und manchmal fast einzigartigen Naturphänomene des Peloponnes. Obwohl das Buch sehr viel Tiefgang hat, und umfassende Informationen vermittelt kommt nie der Eindruck auf, es handle sich um ein Fachbuch. Ganz im Gegenteil, es ist eine sehr spannende und bildende Urlaubslektüre.
Gebrauchsanweisung für Griechenland
Griechenland ist anders. Weiß man eh. Nix verläuft nach Plan, ja man hat nicht mal einen Plan. “All easy!” ist scheinbar das Lebensmotto der Griechen, und das leben sie vor allem aus, wenn jemand etwas von ihnen möchte. In der Gebrauchsanweisung für Griechenland finden sich zahlreich herrlich unterhaltsame Anekdoten aus dem typisch griechischen Alltag., die einem helfen zu verstehen und akzeptieren, warum die griechischen Uhren anders ticken.
Mit dem Wohnmobil auf die Peloponnes
Der Klassiker für alle Camper die au dem Peloponnes Urlaub machen wollen. Primär richtet sich das Buch an all jene die entweder wild campieren wollen, oder auf ihrer Rundreise um den Peloponnes in den Appartements der Campingplätze Zuflucht suchen wollen. Für dieses Zielpublikum enthält das Buch sehr viele tolle Tipps und Tricks, und man sollte keinen Campingurlaub am Peloponnes ohne diesen Reiseführer antreten.
Reiseführer Griechenland
Wer nicht gerade als Pauschaltourist ein oder zwei Wochen in einem Hotelbunker gebucht hat, der wird mehr oder weniger Stationen auf seiner Reise am Peloponnes machen. Und nach spätestens einer Woche in Griechenland hat jeden die griechische Mentalität etwas gepackt. “All easy!” ist angesagt, und wenn es gerade verlockend erscheint kann man ja wunderbar uch den Peloponnes verlassen. Die Möglchkeiten sind ja vielfältig: man kann über die Brücke von Korinth aufs Festland wechseln, oder man schnappt sich eine der Fähren in Piräus oder den anderen Fährhäfen, und ist weg. So soll ja Urlaub sein. Nur damit es Urlaub bleibt baue ich vor, und nehme immer vorsichtshalber einen Reiseführer für das gesamte Griechenland mit. Einst wollte ich nach Rhodos, bin aber auf erst auf Kreta gelandet, und dann auf dem Ploponnes. Wem ist so etwas auch schon passiert? Bitte aufzeigen… :-)

One Response to “Reiseberichte Peloponnes, Griechenland”

  1. Reisefan says:


    Mit dem Lesen von Reiseberichten wie deinem könnte ich wirklich meine ganze Zeit verbringen! :) ich reise unglaublich gerne, muss aber immer lange für meinen jährlich Urlaub sparen und die Ziele wollen dementsprechend gut ausgewählt werden. Nächstes Jahr soll es aber auf jeden Fall auf eine der griechischen Inseln gehen, da wollte ich schon immer mal hin! Das Wetter, die Landschaft, die Kultur – genau die perfekte Mischung!

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