Christoph am 12. February 2012


Noch hat es hier mitten in den österreichischen Alpen zwar -21°C, aber der Sommer ist nicht mehr aufzuhalten. Und mit dem höheren Sonnenstand kehren auch sommerliche Gefühle zurück, und mit den sommerlichen Gefühlen ist es Zeit für den ersten Cafe Frappe des Jahres 2012 geworden… Alles original Griechisch, selbst importiert: Glas, Strohhalm, Kaffeepulver, Zucker. Nur […]

Noch hat es hier mitten in den österreichischen Alpen zwar -21°C, aber der Sommer ist nicht mehr aufzuhalten. Und mit dem höheren Sonnenstand kehren auch sommerliche Gefühle zurück, und mit den sommerlichen Gefühlen ist es Zeit für den ersten Cafe Frappe des Jahres 2012 geworden…


Alles original Griechisch, selbst importiert: Glas, Strohhalm, Kaffeepulver, Zucker. Nur das Wasser stammt aus den österreichischen Alpen.

Und ja, wir haben jede Menge Schnee diesen Winter…

Christoph am 10. February 2011


Vor einiger Zeit, um genau zu sein am Sonntag, dem 5. 9. 1999 so gegen 15 Uhr Ortszeit, sind wir in Chania auf Kreta entlang der Hafenmauer spaziert. Es hatte wohl reichliche 35°C im Schatten, vielleicht auch noch deutlich mehr. Das hat uns aber nicht weiter gestört, da unser kretisches Lustwandeln fand ohnehin fast ausschließlich im Sonnenschein stattgefunden hat. Und was interessiert es uns in der Sonne schon, wie warm es im Schatten ist?

Τραπεζάκια έξω...Da ist mir doch tatsächlich beim Durchsehen uralter Sicherungskopien ein ebenso uralter Artikel in die Hände gefallen, einer, den ich vor Ewigkeiten – als es noch keine Blogs, sondern nur einfache Webseiten gab :-) – mal verfasst habe. Und da die Basis der Handlung des Artikels auf Kreta stattfindet, bringe ich es nicht übers Herz, diesen wertvollen Beitrag wieder mit den Sicherungskopien verstauben zu lassen.

Viel Spaß also bei diesem Relikt aus dem letzten Jahrtausend…

Vorgeschichte

Vor einiger Zeit, um genau zu sein am Sonntag, dem 5. 9. 1999 so gegen 15 Uhr Ortszeit, sind wir in Chania auf Kreta entlang der Hafenmauer spaziert. Es hatte wohl reichliche 35°C im Schatten, vielleicht auch noch deutlich mehr. Das hat uns aber nicht weiter gestört, da unser kretisches Lustwandeln fand ohnehin fast ausschließlich im Sonnenschein stattgefunden hat. Und was interessiert es uns in der Sonne schon, wie warm es im Schatten ist?

Während wir Fische im Wasser beobachtend dahin geschlendert sind, ist mir urplötzlich in den Sinn gekommen, daß die Griechen ja eigentlich einen sehr eng begrenzten Horizont haben: Zu einer Stadt, die international Chania heißt, sagen sie Hania und schreiben gar Xania.

Dieser Gedankengang hat in mir sofort einen ununterdrückbaren Wissensdurst geweckt: Wie weit ist eigentlich mein Horizont entfernt?

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Christoph am 10. May 2010


Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: “Die Währungsunion wird uns um die Ohren fliegen, wenn Sie Zockerbanken und Hedgefonds weiter spekulieren lassen, wenn Sie weiter zulassen, dass ganze Staaten in die Pleite spekuliert werden und wenn Sie die aberwitzigen Finanzinstrumente, die das alles ermöglichen, nicht endlich verbieten.”

Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: “Die Währungsunion wird uns um die Ohren fliegen, wenn Sie Zockerbanken und Hedgefonds weiter spekulieren lassen, wenn Sie weiter zulassen, dass ganze Staaten in die Pleite spekuliert werden und wenn Sie die aberwitzigen Finanzinstrumente, die das alles ermöglichen, nicht endlich verbieten.”

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Christoph am 1. April 2010


Verkehrsregeln in Griechenland, so die Vorurteile, sind ja keine Gesetze, sondern Empfehlungen für Leute die sich sonst unsicher fühlen würden.

Tatsächlich wird in Griechenland im Strassenverkehr so manches nicht so genau genommen, anderes muss aber sehr wohl recht genau eingehalten werden. Was wie zu handhaben ist, ist oft sogar Eingeweihten noch ein Rätsel.

Disziplin im Strassenverkehr

Und da es insbesondere mit der Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, dem Überfahren von Sperrlinien und auch eines Befolgens von Überholverboten in vermeintlich ungefährlichen Situationen nicht so weit her ist, haben wir vom Kafenio auch nichts dabei gefunden, uns mal so richtig zu beeilen, als wir die Brücke zwischen Antirio und Rio bei Patras überqueren mussten.Im Video zu sehen ist, wie wir mit unserem Wohnwagengespann mal eben schnell über die wunderschöne Brücke flitzen. Viel Spass… :-)

Christoph am 31. March 2010


Wer schon mal durch eine griechische Bäckerei geschlendert ist hat vielleicht dort gefülltes griechisches Brot gesehen. Und wer experimentierfreudig ist, hat dieses auch gekostet und vermutlich als köstlich empfunden.

Gefülltes griechisches Brot ist an sich sehr einfach zu machen. Der aufwändigste Teil dabei ist der Brotteig, die Fülle lässt sich sehr schmackhaft auf einfachste Weise zusammenbstellen, und je nach Angebot des Kühlschrankes auch leicht variieren.

Gefülltes Griechisches Brot

20060725 stuffed bread 05Da ja hier in Mitteleuropa gerade Ostern ansteht, und die meisten Familien nachher mehr Ostereier zu Verfügung haben, als man zu konsumieren bereit ist, stellt das Kafenio hier ein Rezept für gefülltes griechisches Brot vor, das zum Abbau des Eierüberschusses beitragen kann.

Zutaten

Für den Teig:

  • 250 g Roggenmehl
  • 250 g Weizenmehl
  • 1 TL Kräutersalz
  • ½ Becher Joghurt
  • ½ Becher Sauerrahm
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Honig
  • 1 EL Pflanzenöl

Für die Füllung:

  • 5 hartgekochte Eier
  • eine Handvoll grüne oder schwarze Oliven (auch gefüllt, je nach Geschmack)
  • Kräutersalz
  • Pfeffer
  • Frische oder getrocknete Kräuter nach Geschmack (Salbei, Oregano, eventuell auch Estragon und Basilikum)
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • ca. 150 g gewürfelter Schafskäse
  • Olivenöl zum Beträufeln

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Christoph am 5. March 2010


Griechenland ist derzeit angesichts der finanziellen Notlage zum Buhmann der EU geworden. Jeder glaubt ungestraft auf Griechenland rumhacken zu dürfen.

Aber warum glaubt denn plötzlich jeder von den Regeln der Moral, Ethik und guten Erziehung befreit worden zu sein, und ganz frei von Kultur über Griechenland reden zu dürfen? Und noch viel wichtiger: Warum haben plötzlichen so viele ansonsten wohl erzogene und kultivierte Menschen das Bedürfnis das zu tun?

Go To Hell!

Port of RethymnoTatsache ist, dass Griechenland schon Hochkultur hatte, als Mitteleuropa noch in der Steinzeit steckte, und – wie griechische Medien als Antwort auf die Provokation des Nachrichtenmagazins Focus – noch Bananen gefressen hat. Tatsache ist auch, dass Griechenland derzeit finanziell mehr Probleme hat, als andere Staaten der EU. Tatsache ist aber auch, dass alle anderen Staaten der EU ebenso finanzielle Probleme haben, nur halt noch nicht aus dem A-Rating der Finanzwelt rausgerutscht sind. Aber recht weit fehlt es bei einigen nicht mehr.

Plötzlich ist jeder Finanzexperte, insbesondere die Redakteure diverser Magazine und Nachrichtenblätter mit fragwürdigem Niveau. Alle wissen plötzlich was Griechenland zu tun hätte, um wieder finanziell gesund zu werden: Inseln verkaufen, etc. etc. etc.
Kurz gesagt: Griechenland soll es so machen wie die “anständigen Staaten” a la Deutschland oder Österreich.

Warum also stürzen sich alle mit ungewohntem Hass auf Griechenland, und beschimpfen und belehren Griechenland, als wäre dort plötzlich etwas anders als es in den letzten Jahren immer gewesen ist? Griechenland ist doch nach wie vor auch 2010 eine der beliebtesten Urlaubsdestinationen Mitteleuropas.
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Christoph am 27. February 2010


Griechenland ist fast bankrott. Eh klar, alle faul und korrupt. Man kennt ja die üblichen Vorurteile. Spanien, Portugal, Italien, Frankreich und Irland sind übrigens auch fast bankrott.

Ja da passen die Vorurteile auch fast perfekt, sind die meisten ja südeuropäische Länder, oder zumindest am Mittelmeer gelegen. Und die Iren? Hmmm, naja, der Whiskey vermutlich...
Kann es aber sein, dass die Begründung der Finanzkrise in Griechenland nicht unbedingt primär was mit Faulheit und Korruption zu tun hat, sondern auch etwas mit der weltweiten Wirtschaftskrise, und der Art und Weise, wie die "Großen" Geschäfte machen?

Krise in Griechenland

Focus Titelblatt AphroditeWir haben es nicht leicht in der Euro-Zone. Wenn ein Mitglied – aus welchen Gründen auch immer – ins Straucheln gerät, dann sind alle gefordert. Das ist halt so, wenn man ein und die selbe Währung verwendet. Das schwächste Glied in der Kette bestimmt die Tragkraft der gesamten Kette, aber andererseits ist die Kette insgesamt ein Vielfaches länger als die einzelnen Glieder aus denen die Kette gemacht ist.

Gut, Griechenland hat Europa mit falschen Zahlen in die Irre geleitet. Falsch, es war nicht Griechenland, es waren ein paar korrupte Menschen, die in Griechenland das Sagen hatten. Ob diese korrupten Menschen Mitglieder der griechischen Regierung sind/waren, oder einfach nur die Fäden gezogen haben, weiß hier in Mitteleuropa vermutlich keiner so genau. Ist ja eigentlich auch egal.

Tatsache ist aber, dass wir alle im Euro-Boot gefangen sind. Und dass wir nicht nur die Vorteile der gemeinsamen Währung auskosten dürfen, sondern halt auch in Notzeiten dann zusammenhalten müssen. In guten wie in schlechten Tagen…

Aber man müsste sich doch nicht noch selber das Leben schwerer machen, als es die Umstände ohnehin schon erzwingen. Sollte man meinen.
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