Christoph am 12. June 2012


In Griechenland brechen den Reiseveranstaltern massiv die Urlaubsbuchungen weg.

Obwohl Hoteliers und Airlines üppige Rabatte spendieren, scheuen Touristen das Land. Hilflos übt man sich in Beschwichtigungsrhetorik, jeder Versuch wird von der mitteleuropäischen Presse hämisch kommentiert.

Tourismus in Griechenland bricht ein

The ParthenonDie Buchungen für einen Urlaub in Griechenland sind im diesjährigen Sommer bisher massiv eingebrochen. Einzelne Reisebüros und Veranstalter sprechen von über 40% Buchungsrückgang im Vergleich zum letzten Sommer, und was gebucht wird, sind überwiegend günstige Reisen. Der Umsatz für Griechenland geht also nicht nur in der Anzahl, sondern noch stärker im Umsatz zurück.

Und zusätzlich hören wir in den Medien, dass Griechenland durch die drohende Pleite des Energiekonzerns DEPA eine Energiekrise droht, dass private Personen sich keine Arzt mehr leisten können, da die Ärzte keine Krankenkassen mehr akzeptieren, die ja wiederum die Leistungen der Ärzte nicht mehr bezahlen können und wollen.

Aber müsste da jetzt nicht die europäische Solidarität aktiviert werden, und Europäer jetzt erst recht in Griechenland Urlaub machen?
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Christoph am 6. August 2008


Seit der Einführung des Euro 2002 ist die griechische Drachme Geschichte. Damit stellt sich jetzt also die Frage: Was ist denn eigentlich die Geschichte der griechischen Drachme? Die Geschichte der griechischen Drachme ist wenig überraschend, lang, so wie ja fast alles alles in Griechenland lange Geschichte hat. Bis auf den Café Frappé vielleicht, der wurde […]

Seit der Einführung des Euro 2002 ist die griechische Drachme Geschichte. Damit stellt sich jetzt also die Frage: Was ist denn eigentlich die Geschichte der griechischen Drachme?

Die Geschichte der griechischen Drachme ist wenig überraschend, lang, so wie ja fast alles alles in Griechenland lange Geschichte hat. Bis auf den Café Frappé vielleicht, der wurde ja erst 1957 erfunden.

Die antike Drachme
Drachmen gibt es in Griechenland schon sehr lange. So sind die ersten Münzen mit der Bezeichnung Drachme über 2.600 Jahre alt. Drachme war damals eigentlich eine Gewichtseinheit, die eben dem Gewicht der Standardmünzen entsprach. Die antiken Drachmen waren üblicherweise aus Silber hergestellt, seltener aus Gold oder Kupfer.

Der Prägetechnik der damaligen Zeit folgend, waren die Drachmen damals auf einer Seite rechr flach, mit nur sehr flachem Relief, während die andere Seite der Drachme konvex und ein recht plastisches Motiv zeigte.

Die damaligen Gewichtssysteme, die ja auch das Gewicht einer Drachme vorgaben, waren wir folgt definiert:
! Talent (30,25kg) entsprach 60 Minen. 1 Mine (504g) entspracht 50 Stater. 1 Stater (10,1g) waren wiederum 2 Drachmen. 1 Drachme entspricht also in etwas 5 Gramm, und wurde weiter in 6 Oboli unterteilt. Von daher stammt auch das Sprichwort “den Obolus entrichten”, also zwangsbeglückt einen Teil an höhere Mächte abzutreten.
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