Christoph am 3. August 2008


Eine Serie von leichten und mittleren Erdbeben hat in der Nacht vom 2. auf den 3. August Griechenland erschüttert. Alle Beben haben in der Ägäis, ca. 135km südöstlich von Thessaloniki stattgefunden, die stärksten Erdstösse haben vor allem die griechischen Inseln Skopelos, Skiathos und Alonnisos gespürt. Verletzt wurde nach offiziellen Angaben niemand. Zu spüren war der […]

Eine Serie von leichten und mittleren Erdbeben hat in der Nacht vom 2. auf den 3. August Griechenland erschüttert. Alle Beben haben in der Ägäis, ca. 135km südöstlich von Thessaloniki stattgefunden, die stärksten Erdstösse haben vor allem die griechischen Inseln Skopelos, Skiathos und Alonnisos gespürt. Verletzt wurde nach offiziellen Angaben niemand. Zu spüren war der Erdstoss auch auf der Halbinsel Chalkidiki.

Der erste der Erdstösse hat eine Stärke von 4.9 auf der Richterskala erreicht, alle weiteren haben diese Marke zumeist bei weiten nicht mehr erreicht. Der Wert 4.9 stammt von der European-Mediterranean Seismological Centre, dem offiziellen seismologischen Zentrum für den europäischen und editerranen Raum. Ein Beben der Stärke von über 5.1 um 4 Uhr früh morgens, wie in manchen Medien berichtet, ist hier nicht verzeichnet worden (siehe Details weiter unten).

Alles unter 5.0 auf der Richterskala gilt als leichtes oder sehr leichtes Erdbeben, von 4.0 bis 4.9 ist zu erwarten, dass sich Zimmergegenstände sichtbar bewegen und Erschütterungsgeräusche zu hören sind. Schäden an Gebäuden sind im Normalfall auszuschließen.

Beben mit Werten zwischen 3.0 und 3.9 sind zwar spürbar, aber werden von den meisten Menschen gar nicht wahrgenommen, und alles unter 3.0 ist nicht mehr spürbar.
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Christoph am 15. July 2008


Nachdem es ja mehrmals jedes Jahr zu Erdbeben und auch Seebeben in Griechenland kommt (siehe auch hier auf kafenio.eu unter Erdbeben in Griechenland), stellt sich natürlich nach den Ereignissen Ende 2004 die Frage, ob auch Griechenland in Gefahr ist, einen Tsunami zu erleben. Aber zunächst mal ganz kurz dazu was ein Tsunami ist, und wie […]

Nachdem es ja mehrmals jedes Jahr zu Erdbeben und auch Seebeben in Griechenland kommt (siehe auch hier auf kafenio.eu unter Erdbeben in Griechenland), stellt sich natürlich nach den Ereignissen Ende 2004 die Frage, ob auch Griechenland in Gefahr ist, einen Tsunami zu erleben.

Aber zunächst mal ganz kurz dazu was ein Tsunami ist, und wie er entsteht. Wikipedia definiert einen Tsunami als eine sich schnell fortpflanzende Meereswoge, die überwiegend durch Erdbeben auf dem Meeresgrund ausgelöst wird. Der Name kommt aus dem Japanischen, und heißt so viel wie Hafenwelle, also eine Welle die die Fischer auf See gar nicht bemerken, aber wenn sie heimkommen, finden sie den Hafen völlig verwüstet und zerstört vor.

Nicht jedes Seebeben lässt einen Tsunami entstehen. Das liegt daran, dass sich der Seeboden während des Bebens heben und senken muss, also eine vertikale Bewegung durchführen muss, um eine Welle entstehen zu lassen. Horizontale Bewegungen des Meeresbodens verschieben lediglich den Boden unterhalb des Wassers.

Das kann jeder daheim in der Badewanne selber ausprobieren: Die flache Hand, parallel zur Wasseroberfläche unter Wasser halten, dann horizontal die Hand hin und her bewegen. Es passiert nichts, abgesehen von den Wellen die der Unterarm, an dem die Hand ja befestigt ist, schlägt. Nun die flache Hand vertikal bewegen, also von oben nach unten und zurück, aber dabei die Hand nicht aus dem Wasser heben. Und siehe da, Sie haben in der heimischen Badewanne erfolgreich einen Tsunami simuliert.

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Christoph am 15. July 2008


Die Erde hat wieder einmal gebebt in Griechenland. Nachdem ja bereits in den letzten Monaten immer wieder Berichte über doch recht heftige Beben in Griechenland zu hören waren, fragt man sich, wie sicher Griechenland eigentlich ist. Griechenland ist das europäische Land mit den meisten Erdbeben, die Hälfte aller Beben des Kontinents ereignet sich hier. Die […]

Die Erde hat wieder einmal gebebt in Griechenland. Nachdem ja bereits in den letzten Monaten immer wieder Berichte über doch recht heftige Beben in Griechenland zu hören waren, fragt man sich, wie sicher Griechenland eigentlich ist. Griechenland ist das europäische Land mit den meisten Erdbeben, die Hälfte aller Beben des Kontinents ereignet sich hier.

Die Erschütterungen des heutigen Bebens, das sein Epizentrum 450 Kilometer südlich von Rhodos in einer Tiefe von 60 Kilometer hatte, waren auch entlang der türkischen Ägäisküste, auf der Insel Kreta und auf dem griechischen Festland zu spüren. “Alle Menschen sind auf den Straßen. Ich sehe jedoch keine Schäden”, berichtete ein Radioreporter im Staatsradio aus Rhodos. Ein Seismologe sagte im Rundfunk, dass in diesen Fällen die Panik der Menschen gefährlicher sei, als das Beben selbst.

Eine Flutwelle wurde nicht registriert. Unter dem Meeresboden südlich der Ägäis verläuft ein tiefer Graben. Dort stoßen die afrikanische und die europäische Platte aufeinander. Dabei entstehen jährlich hunderte Erdbeben. Das war das dritte starke Beben, das seit Juni Teile Griechenlands erschütterte.

Eigentlich ist Griechenland sehr sicher in Hinsicht auf Erdbeben: Einerseits ist sicher, dass es häufig Erdbeben gibt, andererseits ist genau deswegen auch alles entsprechend gegen Beben abgesichert. So sind zum Beispiel die Bauvorschriften, was Erdbeben anbelangt, sehr restriktiv.

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