Für die Überfahrt von Italien nach Griechenland (und natürlich zurück) fallen für Camping-an-Deck (oder auch Camping-an-Bord oder Camping-on-Board) keine Extrakosten an. Man bezahlt die Überfahrt für sein Gefährt bzw. Gespann wie jeder andere auch, und man bucht für die Passagiere die günstigste Kategorie, die Deckpassage.
An Bord der Fähren werden die Campingmobile auf einem offenen Deck abgestellt. Auf einigen der Fähren ist das offene Deck tatsächlich das oberste, nach oben offene, Deck im Heckbereich der Fähre, in allen anderen ist das Campingdeck einfach eines mit grossen aber gut gesicherten Öffnungen bzw. Fenstern auf den Seiten des Schiffes.Wie bereits an anderer Stelle auf kafenio.eu erwähnt, besteht ja für alle Eigentümer von Wohnmobilen oder Wohnwägen die Möglichkeit, mit der Fähre von Italien nach Griechenland zu gelangen, und dabei den Luxus des eigenen Gefährts geniessen zu können.
Fähren besitzen in Griechenland einen Stellenwert wie wohl in keinem anderen Land in Europa. Jegliche Versorgung der Inseln, wie auch Transport von Personen und Fahrzeugen geschieht mit den Fähren.
http://kafenio.eu/griechenland/fahren/
Für die Überfahrt von Italien nach Griechenland (und natürlich zurück) fallen für Camping-an-Deck (oder auch Camping-an-Bord oder Camping-on-Board) keine Extrakosten an. Man bezahlt die Überfahrt für sein Gefährt bzw. Gespann wie jeder andere auch, und man bucht für die Passagiere die günstigste Kategorie, die Deckpassage.
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Alle Griechenland-Fähren die aus dem Fährhafen von Venedig auslaufen, durchqueren dabei den Kanal zwischen La Guidecca und Venedig, und bieten damit den Reisenden ein herrliches Panorama von Venedig, inklusive dem Markusplatz, dem Dogenpalast und der Seufzerbrücke.
Ab Venedig laufen zwei griechische Fährgesellschaften Griechenland an: Minoan Lines und Anek Lines. Beide bieten Passagen nach Igoumentisa am griechischen Festland, nach Kerkyra auf Korfu und nach Patras am Peloponnes an. Beide Gesellschaften bieten auch Camping-an-Bord an, wo ja Camper in ihren Fahrzeugen nächtigen können. Der Fährhafen von Venedig selbst ist eigentlich nicht zu verfehlen.Venedig
Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, ist es ab Venedig möglich, mit einer Fähre nach Griechenland zu gelangen. Dabei fahren alle Fähren durch den Kanal zwischen La Guidecca und Venedig, und bieten damit den Reisenden ein herrliches Panorama von Venedig, inklusive dem Markusplatz, dem Dogenpalast und der Seufzerbrücke.
Diese Durchfahrt ersetzt natürlich keinen Besuch Venedigs, aber durch die Gegebenheiten der Fahrpläne kann es für manche interessant werden, bereits einen oder zwei Tage früher anzureisen, und diese Zeit in einem meist unvergesslichen Besuch Venedigs zu investieren.
Ab Venedig laufen zwei griechische Fährgesellschaften Griechenland an: Minoan Lines und Anek Lines. Beide bieten Passagen nach Igoumentisa am griechischen Festland, nach Kerkyra auf Korfu und nach Patras am Peloponnes an. Beide Gesellschaften bieten auch Camping-an-Bord an, wo ja Camper in ihren Fahrzeugen nächtigen können. Allerdings bietet nicht jede Fähre alles, es sei also hier auf die Fahrpläne auf den Homepages der Fährgesellschaften verwiesen. Links dazu finden sich unten.
Anfahrt zum Fährhafen
Der Fährhafen ist eigentlich nicht zu verfehlen. Man hält sich immer an die Wegweiser Richtung Venezia, und biegt nach der langen Brücke zwischen Mestre und venedig einfach rechts ab, den Wegweisern porto und imbarco folgend, also Hafen und Verladeplatz.
Wie am schnellsten nach Venedig gelangt weiß ein Online-Routenplaner üblicherweise am besten. Hier sei zum Beispiel der Planer von Viamichelin erwähnt, der immer die für mich beste Strecke gefunden hat. Einfach als Zieladresse “Piazzale Tronchetto” und als Zielort “Venedig” eingeben, und man landet mitten in der Einfahrt zum Hafen.
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Wie wir alle wissen liegt in Piräus der Hafen Athens. Zumindest früher war das eindeutig so, jetzt ist der Hafen ja aufgeteilt auf Frachthafen, Fährhafen, und zwei Häfen der Marine.
Piräus ist im Fährverkehr Griechenlands der zentral Dreh- und Angelpunkt. Täglich fahren zwischen 50 und bis zu 80 Fähren zu den Inseln der ganzen Ägäis, inklusive Kreta. Der zweitwichtigste Fährhafen in der Region ist Rafina, von wo aus häufige Verbindungen in die Kykladen und nach Euböa angeboten werden.
Wer also mit der Fähre auf eine der Inseln in der Ägäis fahren möchte, wird dies vermutlich von Piräus aus tun. Da aber Piräus und die Millionenstadt Athen zusammengewachsen sind, die Navigation in einem Land mit anderer Schrift schwer ist, die wenigsten Neugriechisch verstehen, und zudem der Hafen in Piräus doch recht groß ist, kann die Hemmschwelle den Urlaub tatsächlich über eine Fähre in der Ägäis zu planen recht hoch sein.
Es stellt sich also die Frage: “Wie komme ich zur Fähre in Piräus?”
Am leichtesten ist es, wenn man mit dem eigenen Auto oder Wohnmobil unterwegs ist. Das in Mitteleuropa erhältliche Kartenmaterial, sowie das von Routenplanern im Internet (z.B. viamichelin.de) ist genau genug, um in die Nähe von Piräus zu kommen, und schon lange vorher ist der Hafen Piräus in verständlicher Schrift beschildert.
Wer mit dem Flugzeug am Flughafen Athen (Eleftherios Venizelos) landet, hat verschiedene Möglichkeiten zum Hafen in Piräus zu gelangen:
Die Express Samina ist im September 2000 vor Paros auf einen Felsen aufgelaufen und binnen 45 Minuten gesunken. 82 Menschen starben bei diesem Unglück.
Die Express Samina ist damals auf zwei Felsen vor dem Hafen von Paros gelaufen. Diese Felsen sind an sich weithin zu sehen, aber der Autopilot, der aktiviert war, hat in der Nacht bei schlechtem Wetter wohl nichts gesehen.Ich kann mich noch gut an das Unglück erinnern. Denn ich habe die Express Samina, die Fähre, die damals gesunken ist, vier oder fünf Tage zuvor noch im Hafen von Naxos gesehen. Wir haben damals gewitzelt, dass die Express Samina noch gebrechlicher aussieht, als die Fähre auf der wir uns damals gerade befunden haben.
Und dann war ich gerade wieder an der Arbeit, immer noch verzweifelt bemüht mir alle meine Passwörter nach vier Wochen in Griechenland wieder zu merken, als plötzlich alle Schlagzeilen voll des Unglückes vor Paros waren.
Die Express Samina ist damals auf zwei Felsen vor dem Hafen von Paros gelaufen. Diese Felsen sind an sich weithin zu sehen, aber der Autopilot, der aktiviert war, hat in der Nacht bei schlechtem Wetter nichts gesehen. Das Foto links zeigt diese Felsen, die die Einheimischen “Portes”, also Türen, bzw. Portal nennen, ein knappes Jahr nach dem Unglück, von mir selber von Parikia aus, der Hauptstadt von Paros, aufgenommen.
Der Felsen hat das Schiff beim Auflaufen an der Seite über viele Meter aufgerissen. Das eindringende Wasser hat das elektrische Bordsystem ausser Kraft gesetzt, und dadurch haben sich auch die automatischen Sicherheitstüren nicht mehr geschlossen. Die Fähre ist innerhalb von nur 45 Minuten gesunken.
Die Sonne schien und das Meer war still, als am 5. April 2007 die Sea Diamond den Hafen der Kykladeninsel Santorin ansteuerte.
Am 5. April 2007 hat über den Kykladen die Sonne geschienen, und es war, fast noch ungewöhnlich für Anfang April, nahezu windstill bei Santorin. Das mehr als 140 Meter lange Kreuzfahrtschiff Sea Diamond war gerade im Begriff den Hafen von Santorin anzusteuern, als sie gegen 16:00 Uhr Ortszeit beim Mänöverieren in der Caldera, dem Kessel des erloschenen Vulkans von Santorin, auf ein Unterwasserriff aufgelaufen ist.Am 5. April 2007 hat über den Kykladen die Sonne geschienen, und es war, fast noch ungewöhnlich für Anfang April, nahezu windstill bei Santorin. Das mehr als 140 Meter lange Kreuzfahrtschiff Sea Diamond war gerade im Begriff den Hafen von Santorin anzusteuern, als sie gegen 16:00 Uhr Ortszeit beim Mänöverieren in der Caldera, dem Kessel des erloschenen Vulkans von Santorin, auf ein Unterwasserriff aufgelaufen ist.
Die Kollision riss den Rumpf der Sea Diamond auf, und Wasser drang in den Maschinenraum und das Unterdeck. Die Schotten haben sich geschlossen, das Schiff hat sich in einer leichten Seitenlage stabilisiert.
Binnen zwei Stunden wurden die ca. 1.500 Personen an Bord problemlos evakuiert, von zwei Personen fehlt allerdings bis heute jede Spur.
Die Sonne schien und das Meer war still, als am 5. April 2007 die Sea Diamond den Hafen der Kykladeninsel Santorin ansteuerte. Das Kreuzfahrtschiff kollidierte mit einem Riff. Der Rumpf riss auf. Wasser drang ein in den Maschinenraum und ins Unterdeck. Das Schiff neigte sich zur Seite. Panik brach aus. Passagiere und Mannschaft, mehr als 1500 Leute, wurden innerhalb von zwei Stunden in Sicherheit gebracht. Von zweien, dem Franzosen Jean-Christophe Allain und seiner Tochter, fehlt bis heute jede Spur.
Wer nicht die Flüge nach Griechenland wählen möchte, sei es, weil das eigene Fahrzeug erwünscht oder sogar nötig ist, oder weil einfach zu viel Gepäck mit soll – also üblicherweise Camper, Surfer oder Biker
– der kann entweder über Land nach Griechenland gelangen, oder mit den zahlreichen Fähren von Italien nach Griechenland übersetzen.
Am Landweg kann man den Vorlieben entsprechend aus verschiedenen Routen wählen. Wer Zeit hat will vielleicht der Adriaküste entlang, mit mehreren Zwischenhalten im ehemaligen Jugoslawien, nach Griechenland fahren. Oder wer’s eiliger hat, der kann die klassischen Expressrouten über den Autoput nehmen. Zur Planung der Route kann ich den Routenplaner von ViaMichelin empfehlen.
Wer sich aber gegen den Landweg und für eine Fähre von Italien nach Griechenland entscheidet, der steht schon wieder vor der Qual der Wahl: Von wo in Italien soll es denn losgehen? Und mit welcher Fährgesellschaft ist’s wohl am besten?
Um diese Qual der Wahl etwas zu erleichtern sei hier einmal ein kleiner Überblick über Abfahrtshäfen und Fährgesellschaft gegeben:
Die Zeiten in denen alle Österreicher bequem ab Trieste nach Griechenland übersetzen konnten sind leider vorbei. Die Fährgesellschaft Anek Lines, die ab Trieste ihre Dienste angeboten hat, hat ihre Services nach Venedig übersiedelt, und Trieste ist damit als Abfahrtshafen ausgefallen.
Ab Venedig kann man zwischen den Fährgesellschaften Anek Lines und Minoan Lines wählen. Beide Gesellschaften betreiben mehrmals je Woche, Sommer wie Winter, Fähren nach Griechenland und zurück. Alle Fähren legen dabei in Griechenland in Igoumentisa am griechischen Festland, in Kerkyra auf Korfu und in Patras auf dem Peloponnes an. In der Vorsaison ist bei beiden Gesellschaften das bei Campern beliebte Camping an Bord (oder Camping an Deck) an, in der Hochsaison ist dies nur bei Minoan Lines möglich.
Bei Camping an Bord wird das Campingfahrzeug auf einem offenen Deck abgestellt und erhält auf Wunsch Stromanschluss. Das Benützen des Fahrzeuges zum Wohnen und Schlafen ist erlaubt, nur der Betrieb von Gasgeräten ist untersagt. Die Camping-an-Deck-Pasagiere dürfen die ganze Fähre wie alle anderen Passagiere mitbenützen. Als Gebühr fällt für die Pasagiere lediglich der günstigste Tarif, die Deckpassage an. Allerdings sollte man Camping an Deck rechtzeitig buchen, da die Plätze sehr begrenzt sind, insbesondere die ab Venedig.
Ab Ancona bieten vier verschiedene Gesellschaften ihre Dienste an. Zum einen die bereits die für Venedig erwähntent Anek Lines und Minoan Lines, und zum anderen die im Verbund fahrenden Blue Star Ferries und Superfast Ferries. Mehrmals jeden Tag verlassen also Fähren Ancona, mit Ziel nach Igoumentisa und Patras, wobei viele der Fähren direkt nach Patras fahren.
Auch ab Ancona ist Camping an Bord möglich, bei allen Fährgesellschaften und fast allen Fähren. Es ist also auch in der Hochsaison möglich ab Ancona noch kurzfristig Camping-Passagen zu erhalten. Allerdings muss man dann nehmen was man kriegt, und hat in der Regel nicht die Qual der Wahl.
Weitere Gesellschaften fahren ab Bari und ab Brindisi, allerdings sind diese Linien für mitteleuropäische Urlauber zumeist völlig uninteressant, da bei aktuellen Spritpreisen und den italienischen Autobahnmauten eine solche Passage nicht wünschenswert ist. Darum wird hier auch nicht weiter auf diese Linien eingegangen. Eine Übersicht über die Fahrpläne an Bari und Brindisi sind auf den Seiten der Greek Travel Pages zu finden.
Buchungen für alle Fähren kann man in der Regel übers Internet platzieren, und die Bestätigung oder Abssage der Überfahrt erhält man dann normalerweise zwei oder drei Wochen vor Abfahrt per Post zugeschickt. Wem diese Prozedur zu unsicher ist – es sind teils völlig ausgebuchte Fähren, oder Fähren die gar nicht mehr auf dieser Route fahren noch immer im Internet buchbar! – dem sei das nächste Reisebüro nahegelegt. Für eine geringe Gebühr erhält man meistens binnen zwei oder drei Tagen Auskunft darüber, ob die Buchung geklappt hat. Damit bleibt mehr Zeit um gegebenenfalls den Urlaub noch ein wenig umzuplanen und den Fährgegebenheiten anzupassen.
Und zum Schluss jetzt ein paar Tipps für Reisende mit Fähren:
- Daheim schon ein Blatt ausdrucken, auf dem der Zielhafen und die Fährgesellschaft groß zu Lesen stehen. Damit weiß das Personal im Hafen gleich Bescheid, und kann einen in die richtige Warteschlange der Fahrzeuge einweisen.
- Außreichend Proviant, Snacks und Getränke, mitnehmen. All das schlägt auf der Fähre reichlich überdurchschnittlich zu Buche, und man kann auf diese Art einiges an Geld sparen.
- Wer an Deck nächtigen will, und sich nicht zu den Frühaufstehern zählt, der sollte sich auf der Fahrt von Italien nach Griechenland ein Plätzchen auf der Steuerbordseite – also rechts
– der Fähre suchen. Auf der Fahrt von Griechenland nach Italien ist es dann die Backbordseite. Warum? Die Sonne geht im Osten auf, und man hat es damit länger dunkel und kühl… - Wenn möglich sollte man sich ein Plätzchen vor den Schornsteinen der Fähre suchen. Bei ungünstiger Wetterlage kann es die Abgase nach unten drücken, und man wacht nach der Nacht auf, als hätte man als Nichtraucher zwei Schachteln Zigaretten geraucht.
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Unterkunft in Griechenland
Vielfältig wie Griechenland selbst sind auch die Unterkünfte die zur Verfügung stehen, und die Art und Weise wie man zu den Unterkünften kommt. http://kafenio.eu/griechenland/unterkunft/ |
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Flüge nach Griechenland
Wem die Anreise mit dem Auto und/oder Fähre nach Griechenland zu weit ist, oder dafür keine Zeit hat, der kann zum Glück ja mit dem Flugzeug aneisen. http://kafenio.eu/griechenland/fluge/ |
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Griechenland, Land der Götter am sonnigen Mittelmeer
Wenn man an Griechenland denkt, tauchen fast zwangsläufig Bilder von strahlendem Sonnenschein, azurblauem Himmel und endlosen weißen Sandstränden vor dem inneren Auge auf. http://kafenio.eu/griechenland/ |







