Christoph am 11. March 2009


Am 10. Mai wurde in Griechenland in der Nähe von Athen ein 7.5 Meter langer Riesenhai gefangen. Lesen Sie mehr dazu auf Kafenio.eu.

Am 10. März 2009 wurde vor der Küste von Vouliagmeni, ein Stückchen südöstlich von Athen, ein 7.5 Meter langer Riesenhai gefangen. Der Hai verfing sich in den Netzen eines Fischerbootes und kam darin um. Er wurde mittels eines Kranes auf einen Anhänger verladen, und zu einer Fischfarm für weitere tierärztliche Untersuchungen gebracht. Fische dieser Grösse sind selten geworden vor Griechenland.

Foto eines RiesenhaisAm 10. März 2009 wurde vor der Küste von Vouliagmeni, ein Stückchen südöstlich von Athen, ein 7.5 Meter langer Riesenhai gefangen. Der Hai verfing sich in den Netzen eines Fischerbootes und kam darin um. Er wurde mittels eines Kranes auf einen Anhänger verladen, und zu einer Fischfarm für weitere tierärztliche Untersuchungen gebracht.

Fische dieser Grösse sind selten geworden vor Griechenland. Nun ist es ja nicht so, dass vor 100 Jahren jeden Tag hunderte Fische mit mehr als sieben Metern Länge gefangen wurden. Aber vor 20 Jahren noch wäre es keine Schlagzeile wert gewesen wenn ein Riesenhai aus dem Wasser gezogen worden wäre. Zur Schlagzeile auf eKathimerini.com geht es hier. Es hätte damals ja auch noch kein Fischer gleich die Presse verständigt, sondern es hätte einfach eine Grillparty gegeben, vorausgesetzt der Fisch wäre grillbar gewesen.

Die Frage aber ist: Wie viele Menschen kann ein Riesenhai pro Tag im ärgsten Horror-Szenario fressen?
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Christoph am 14. October 2008


Der eigentlich im Roten Meer beheimatete Hasenkopf breitet sich jetzt auch in der Ägäis aus. Wie einige andere Fischarten auch ist diese Fischart durch den Suez-Kanal hindurch in das durch die Klimaerwärmung imme wärmer werdende Meer gewandert. Dies ist an sich seit der Eröffnung des Suez-Kanals 1869 immer wieder passiert. Diese Einwanderung von neuen Arten […]

Der eigentlich im Roten Meer beheimatete Hasenkopf breitet sich jetzt auch in der Ägäis aus. Wie einige andere Fischarten auch ist diese Fischart durch den Suez-Kanal hindurch in das durch die Klimaerwärmung imme wärmer werdende Meer gewandert.

Dies ist an sich seit der Eröffnung des Suez-Kanals 1869 immer wieder passiert. Diese Einwanderung von neuen Arten vom Roten Meer ins Mittelmeer ist nach dem Erbauer des Suez-Kanals, Ferdinand de Lesseps, benannt, und heißt Lessepsche Migration. Eine Liste der Lessepschen Migranten ist auf Wikipedia verfügbar.

Was ist jetzt so besonders am Hasenkopf? Der Fisch hat im Ober- und Unterkiefer je zwei grosse Zähne, was ihm das Aussehen eines Hasen verleiht. Darum wird er auch Hasenkopf genannt, oder auf Latreinisch eben Lagocephalus. Die Fiusche werden bis zu 35cm lang, haben einen torpedoförmigen Körper, schwarze Punkte am ganzen Körper und zwei silberne Streifen auf der Seite.

Der Hasenkopf ist aber auch verwandt mit den Kugelfischen, und hat daher von diesen eine Eigenschaft geerbt, die ihn sogar für Menschen lebensgefährlich macht.


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Christoph am 19. August 2008


Jedes Jahr gegen Ende Mai beginnt die Wanderung der Thunfische. Sie kommen aus dem Atlantik durch die Strasse von Gibraltar ins Mittelmeer, um in den wärmeren Gewässern ihre Eier zu legen. Durch die wärmeren Temperaturen des Mittelmeeres haben die Jungen dadurch deutlich bessere Überlebenschancen. Zumindest war das in den letzten vielen Millionen Jahren so, und […]

Jedes Jahr gegen Ende Mai beginnt die Wanderung der Thunfische. Sie kommen aus dem Atlantik durch die Strasse von Gibraltar ins Mittelmeer, um in den wärmeren Gewässern ihre Eier zu legen. Durch die wärmeren Temperaturen des Mittelmeeres haben die Jungen dadurch deutlich bessere Überlebenschancen. Zumindest war das in den letzten vielen Millionen Jahren so, und es wurde von der Evolution so eingerichtet.

Jetzt ist alles anders, die Thunfische im Mittelmeer sind vom Aussterben bedroht. Und wer trägt Schuld an dieser Tragödie? Nein, nicht der Mensch. Es ist wohl der weltweite Sushi-Boom. Allein von den Jahren 2002 bis 2007 hat sich die Menge des im Mittelmeer gefangenen Thunfisches verdreifacht. Und das sind die offiziellen Zahlen, denn die tatsächlichen aber illegalen Fänge werden diese Verdreifachung wohl noch weiter in den Schatten stellen.

Durch diesen Sushi-Boom sind viele Händler bereit große Summen für frischen Thunfisch zu bezahlen. So zählen auch viele Japaner zu den Kunden der Fischer in Spanien und Frankreich. Die können in Japan so hohe Summen für Thunfisch bekommen, dass sie in Europa fast beliebig hohe Summen zahlen können, und trotz des Flugtransportes nach Japan immer noch gute Gewinne einzustreifen.
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