Christoph am 15. August 2009


Weinbau hat fast nirgends auf der Welt mehr Geschichte und Tradition als in Griechenland. Höchste Zeit also, mehr über den Weinbau in Griechenland zu erfahren.

Der Weinbau in Griechenland hat eine lange, in die Antike zurückreichende Tradition. Das insgesamt milde Klima mit ausreichend Sonnenstunden in einer gebirgigen Landschaft mit zum größten Teil kalkhaltigen und vereinzelt vulkanischen Böden schaffen die Bedingungen für den Ausbau guter Weine. Gleichzeitig profitiert der Weinanbau von der Vielfalt der Böden und der großen Anzahl an einheimischen Rebsorten, deren Potential noch nicht ausgeschöpft ist.

Weinbau in Griechenland

First CourseWas haben Menschen auch schon in Urzeiten gerne getan? Das was auch Affen oder Elefanten (guckst du hier) gerne machen: Mittels vergorener Früchte einen Rauschzustand erreichen.

Als aber Menschen schließlich Kultur entwickelt haben, haben sie nicht mehr länger darauf gewartet, irgendwo vergorene Früchte zu finden, sie haben diese Früchte angebaut, und den Gärprozess selbst in die Hand genommen. Daher auch der Name “Weinkultur“… 😀

barrelJa und wo in Europa haben sich die ersten Kulturen etabliert? In Griechenland. Wo sind also die ältesten Zeugnisse des Anbaus von Wein zu finden? Selbstverständlich auch in Griechenland. Die hier erhaltenen Zeugnisse der frühen Weinkulturen gehören sogar zu den ältesten der Welt.

Aber warum fallen den meisten Mitteleuropäern zum Thema “Griechischer Wein” befragt immer nur drei Dinge – Udo Jürgens mit “Griechischer Wein”, Samos und Retsina – ein?
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Christoph am 28. August 2008


Nicht nur im alten Ägypten wurden die Toten einbalsamiert, auch im antiken Griechenland war dieser Brauch bekannt.

Jetzt entdeckte ein Forscherteam erstmals konkrete Hinweise auf Einbalsamierung an den sterblichen Resten einer griechischen Frau. Der Fund stammt aus dem römischen Griechenland um das Jahr 300 nach Christus.

Totenkult in Griechenland

Nicht nur im alten Ägypten wurden die Toten einbalsamiert, auch im antiken Griechenland war dieser Brauch bekannt. Diese Erkenntnis gewannen Forscher aus den Überresten einer rund 1.700 Jahre alten Frauenleiche. Die Frau war etwa 55 Jahre alt, als sie in Nordgriechenland starb und bestattet wurde. Sie gehörte offenbar der sozialen Oberschicht an, sagen Forscher von der Universität Zürich um Leiter Frank Rühli.

Zum ersten Mal in der abendländischen Kulturgeschichte findet sich bei den antiken Griechen der Begriff der Seele (psyche) klar umrissen. Im Augenblick des Sterbens, so der Glaube, löste sich die Seele vom Körper, um in das Reich der Toten, den Hades zu fliegen. Die Seele wurde als Ebenbild (eidolon) des verstorbenen Menschen angesehen, körper- und schwerelos, aber dennoch fähig zu leiden und sich ins Leben zurück zu sehnen. Damit diese Ebenbilder der Toten in den Hades, das Totenreich gelangen konnten, über das der gleichnamige Gott und seine Ehefrau Persephone (Kore) herrschten, mussten ihnen durch Begräbnisrituale die letzten Ehren erwiesen werden.

Die Wissenschaftler aus der Schweiz und Kollegen aus Griechenland fanden Weichteile, Haare und Reste eines goldbestickten Seidengewandes. Außerdem entdeckten sie Spuren von Ölen, Fetten, Harzen und Gewürzen, die zur Einbalsamierung verwendet wurden. Der gute Zustand des Fundes erlaubte dem Forschungsteam genaue Untersuchungen.
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Christoph am 7. August 2008


Der Mechanismus von Antikythera ist der älteste erhaltene Apparat, der mit Zahnrädern funktioniert. Er ist aus Bronze gefertigt, und verwendet ein Differentialgetriebe.

Am 17. Mai 1902 entdeckte der Archäologe Valerios Stais in einem Klumpen korrodierten Materials, das er aus einem Schiffswrack zur Untersuchung erhalten hatte, ein Zahnrad. Das Wrack war vor der Insel Antikythera in 40m Tiefe gefunden gefunden worden, und als ca. 2.000 Jahre alt datiert worden.

Am 17. Mai 1902 entdeckte der Archäologe Valerios Stais in einem Klumpen korrodierten Materials, das er aus einem Schiffswrack zur Untersuchung erhalten hatte, ein Zahnrad. Das Wrack war vor der Insel Antikythera in 40m Tiefe gefunden gefunden worden, und als ca. 2.000 Jahre alt datiert worden.

Dieser Mechanismus von Antikythera, oder auch Computer von Antikythera genannt, ist der älteste erhaltene Apparat, der mit Zahnrädern funktioniert. Er ist aus Bronze gefertigt, und verwendet ein Differentialgetriebe. Bis zu dieser Entdeckung war man davon ausgegangen, dass solche Differentialgetriebe erst im 13. Jahrhundert erfunden wurden.

Erst 1971 konnte der Computer von Antikythera mittels Röntgen genauer untersucht werden. Bis dahin war die wissenschaftlich Meinung, dass es sich um einen Analogcomputer handeln würde, der den Lauf der Himmelskörper anzeigen würde.

Noch genauere Analysen mit verfeinerten Röntgengeräten und Computertomographen ermöglichten dann eine Rekonstruktion der Apparatur. Sie stellt tatsächlich auf der einen Seitedie Bewegungen von Sone und Mond dar. Die andere Seite aber zeigt auf zwei Scheiben zum einen Monat und Jahr im Metonischen Zyklus, also die 235 Mondmonate (die Zeit von Vollmond bis Vollmond), die in 19 Sonnenjahren (Kalenderjahren) stattfinden. Dann beginnt dieser Metonische Zyklus von neuem, es fallen wieder die Vollmonde auf die gleichen Kalendertage.
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Christoph am 6. August 2008


Seit der Einführung des Euro 2002 ist die griechische Drachme Geschichte. Damit stellt sich jetzt also die Frage: Was ist denn eigentlich die Geschichte der griechischen Drachme? Die Geschichte der griechischen Drachme ist wenig überraschend, lang, so wie ja fast alles alles in Griechenland lange Geschichte hat. Bis auf den Café Frappé vielleicht, der wurde […]

Seit der Einführung des Euro 2002 ist die griechische Drachme Geschichte. Damit stellt sich jetzt also die Frage: Was ist denn eigentlich die Geschichte der griechischen Drachme?

Die Geschichte der griechischen Drachme ist wenig überraschend, lang, so wie ja fast alles alles in Griechenland lange Geschichte hat. Bis auf den Café Frappé vielleicht, der wurde ja erst 1957 erfunden.

Die antike Drachme
Drachmen gibt es in Griechenland schon sehr lange. So sind die ersten Münzen mit der Bezeichnung Drachme über 2.600 Jahre alt. Drachme war damals eigentlich eine Gewichtseinheit, die eben dem Gewicht der Standardmünzen entsprach. Die antiken Drachmen waren üblicherweise aus Silber hergestellt, seltener aus Gold oder Kupfer.

Der Prägetechnik der damaligen Zeit folgend, waren die Drachmen damals auf einer Seite rechr flach, mit nur sehr flachem Relief, während die andere Seite der Drachme konvex und ein recht plastisches Motiv zeigte.

Die damaligen Gewichtssysteme, die ja auch das Gewicht einer Drachme vorgaben, waren wir folgt definiert:
! Talent (30,25kg) entsprach 60 Minen. 1 Mine (504g) entspracht 50 Stater. 1 Stater (10,1g) waren wiederum 2 Drachmen. 1 Drachme entspricht also in etwas 5 Gramm, und wurde weiter in 6 Oboli unterteilt. Von daher stammt auch das Sprichwort “den Obolus entrichten”, also zwangsbeglückt einen Teil an höhere Mächte abzutreten.
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