Christoph am 7. July 2008


Mavrodaphne ist ein roter, leicht gespriteter griechischer Süßwein, der in der Umgebung von Patras aus Trauben der Rebe gleichen Namens hergestellt wird.

Mavrodaphne ist ein roter, leicht gespriteter griechischer Süßwein, der vor allem in der Umgebung von Patras aus Trauben der autochthonen Rebe gleichen Namens hergestellt wird. Neben dem von der gleichnamigen Insel stammenden weißen Samos ist der Mavrodaphne der bekannteste griechische Süßwein. Bekannt wurde dieser Wein durch den bayrischen Beerengroßhändler Gustav Clauss, der in den 50er […]

Mavrodaphne ist ein roter, leicht gespriteter griechischer Süßwein, der vor allem in der Umgebung von Patras aus Trauben der autochthonen Rebe gleichen Namens hergestellt wird. Neben dem von der gleichnamigen Insel stammenden weißen Samos ist der Mavrodaphne der bekannteste griechische Süßwein.

Bekannt wurde dieser Wein durch den bayrischen Beerengroßhändler Gustav Clauss, der in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts in der Gegend von Patras etwas Grund erwarb und dort Reben pflanzen ließ, oder vorhandene Rieden verbesserte. Entsprechend dem Geschmack seiner Zeit baute er seine Weine süß aus und verstärkte sie leicht. Bei Reifung und Alterung verwendete er das aus Spanien stammende Solera-System. Sehr bald wurde dieser Wein so stark nachgefragt, dass Clauss sich gänzlich auf das Weinmachen verlegte, weitere Güter hinzukaufte und schließlich 1861 die Achaia Clauss Kellerei gründete, die auch heute noch zu den größten Kellereien Griechenlands zählt

Der Mavrodaphne ist ein voluminöser, dichter, nicht allzu alkoholstarker Südwein von leuchtend samtroter bis rötlichbrauner Farbe. Vanille -und Pflaumenaromen dominieren, die Süße ist nicht zu schwer.
In Deutschland, besonders aber auch in England ist dieser Wein sehr beliebt. Dementsprechend kommen in den Supermärkten sehr durchschnittliche Produkte in den Handel. Sorgfältig vinifizierte und ausreichend gealterte Weine können jedoch ansprechend, zuweilen sogar bemerkenswert sein. Als Aperitif sollte der Mavrodaphne etwa mit Weißweintemperatur getrunken werden, als Begleiter zu Kaffee und Kuchen etwas temperierter.


Weitere Details zu “Wein in Griechenland” sind auf dieser Seite zu finden:




Christoph am 30. June 2008


Raki, wie der kretische Tsikoudia auch genannt wird, ist, wie der griechische Tsipouro, ein Tresterbrand, der zweimal gebrannt wird.

In Griechenland wird viel Alkohol getrunken. Die Einheimischen trinken um Spaß zu haben. Stark betrunkene Griechen sieht man recht selten. Dementsprechend gibt es ja auch einige sehe bekannte typisch griechische Schnäpse, deren Namen jeder genauso mit Griechenland in Verbindung bringt, wie Whisky/Whiskey mit Schottland und Irland in Verbindung gebracht wird. Oder wer hat noch nichts von Ouzo und Metaxa gehört?

Tsikoudia und Raki

Raki aka Lion´s MilkTsikoudia, auch bekannt als Raki, ist die kretische Variante des im restlichen Griechenland als Tsipouro bekannten Tresterbrands und gilt als etwas stärker als dieser. Raki wird aus den Resten der Maische bei der Weinherstellung destilliert, ist klar und enthält zwischen 30 und 40 Volumenprozent Alkohol.

Tsipouro

Tsipouro stammt aus der Region Makedonien. Tsipouro wird aus den Pressrückständen verschiedener weißer Rebsorten wie Roditis, Athiri und Assyrtiko zweimal destilliert. Nach der ersten Destillation wird er manchmal wie der türkische Raki mit Anis aromatisiert.

Ein Getränk, das ähnlich wie Raki oder Tsipouro destilliert ist, jedoch statt Anis mit Mastix, einem Baumharz, aromatisiert wird, wird als Masticha verkauft.

Herstellung

Zum NachspülenRaki, Tsikoudia und Tsipouro wird im Herbst nach der Weinlese und -kelterei in Kupferkesseln aus Trester – den Pressrückständen der Weintrauben – destilliert. Um ein „Anbrennen“ der Maische zu vermeiden, wird der Kesselboden oft mit Olivenholzzweigen ausgelegt. Die kommerziellen Brenner arbeiten in dieser Jahreszeit fast rund um die Uhr, um die große Mengen von angebrachtem Trester zu verarbeiten. Hat früher der Wein gefehlt, so wurde der Schnaps einfach aus Feigen gebrannt. Auch heute noch verwenden viele Hersteler einige Feigen als Zutat für ihren Schnaps.

Im Gegensatz zum türkischen Rakı und machen Varianten des Tsipouro enthält der kretische Raki kein Anis und unterscheidet sich auch hinsichtlich der Grundstoffe leicht von diesem.

Genuss

Raki wird unverdünnt getrunken, er ist das auf Kreta unvermeidliche Getränk, das zu jeder Begrüßung, jedem Abschied und nach dem Essen angeboten wird. Er wird häufig schwarz gebrannt und mehr oder minder „unter der Ladentheke“ in zweckentfremdeten Wasserflaschen oder Kanistern ohne Etikett verkauft. Qualität und Geschmack kann sehr variieren, einen „guten“ Raki anbieten zu können oder angeboten zu bekommen ist eine Ehre. Geschmacklich ist guter Tsikoudia am ehesten mit dem italienischen Grappa vergleichbar. Durch Lizenz-Beschränkung von staatlicher Seite gibt es nur relativ wenige Familienbetriebe auf Kreta, die legal Raki brennen dürfen.

Weitere Informationen

Weitere Details zu “Spirituosen in Griechenland” sind auf dieser Seite zu finden:

Hochprozentiges aus Griechenland: Ouzo, Metaxa und Raki
Was nur wenige wissen: Statistisch gesehen haben Griechen einen höheren Pro-Kopf-Verbrauch an Whisky als Schotten. Sie trinken sogar mehr Whisky als Ouzo. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…

Mehr Informationen zum Ouzo, zum türkischen Raki, zum griechischen Raki und zum französischen Pastis gibt es auch in den folgenden Beiträgen:

Raki, Ouzo und Pastis
Ouzo soll doch einfach griechischer Raki sein. Griechischer Raki ist aber gar kein Ouzo, und mit Anis versetzte Schnäpse sind rund ums Mittelmeer beliebt. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Das Mittelmeer und die Anisées
Anisschnaps wird rund ums Mittelmeer gerne getrunken. Das Anisaroma ist jedoch hierzulande deutlich weniger beliebt. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…

Und schließlich hat Wikipedia – wie immer – auch noch Informationen zum Thema vorrätig:

Tsikoudia
Tsikoudia, auch bekannt als Raki, ist die kretische Variante des im restlichen Griechenland als Tsipouro bekannten Tresterbrands und gilt als etwas stärker als dieser. Lesen Sie mehr dazu auf de.wikipedia.org…
Tsipouro
Tsipouro ist ein traditioneller griechischer Tresterbrand aus der Region Makedonien. Tsipouro wird aus den Pressrückständen verschiedener weißer Rebsorten wie Roditis, Athiri und Assyrtiko zweimal destilliert. Lesen Sie mehr dazu auf de.wikipedia.org…
Christoph am 23. June 2008


Wenn man beginnt, seinem Paßfoto ähnlich zu sehen, sollte man in den Urlaub fahren. (Ephraim Kishon)

  Wenn man beginnt, seinem Paßfoto ähnlich zu sehen, sollte man in den Urlaub fahren. (Ephraim Kishon) Das Meer, der Strand, die Sonne, die Lebensart. Griechenland. Was will man mehr? Unter allen Völkerschaften haben die Griechen den Traum des Lebens am schönsten geträumt. (Johann Wolfgang von Goethe) Zurück zum Kafenio gehts hier: Kafenio, das traditionelle […]
 

Wenn man beginnt, seinem Paßfoto ähnlich zu sehen, sollte man in den Urlaub fahren. (Ephraim Kishon)


Das Meer, der Strand, die Sonne, die Lebensart. Griechenland. Was will man mehr?


Unter allen Völkerschaften haben die Griechen den Traum des Lebens am schönsten geträumt. (Johann Wolfgang von Goethe)


Zurück zum Kafenio gehts hier:


Christoph am 23. June 2008


Die Menschen in Griechenland gelten als unaufdringlich und unkompliziert, aber auch als freundlich und offen. Sicher sind sie auch sehr eigenwillig.

Die Menschen in Griechenland gelten als unaufdringlich und unkompliziert, aber auch als freundlich und offen. Sicher sind sie auch sehr eigenwillig und manchmal spürt man auch ein gesundes Misstrauen gegenüber dem Fremden. Zugleich sind die überwiegend sehr religiösen Griechen, fast 98% der Griechen gehören der Griechisch-Orthodoxen Kirche an, in vielerlei Hinsicht recht konservativ. Insbesondere auf […]

Die Menschen in Griechenland gelten als unaufdringlich und unkompliziert, aber auch als freundlich und offen. Sicher sind sie auch sehr eigenwillig und manchmal spürt man auch ein gesundes Misstrauen gegenüber dem Fremden.

Zugleich sind die überwiegend sehr religiösen Griechen, fast 98% der Griechen gehören der Griechisch-Orthodoxen Kirche an, in vielerlei Hinsicht recht konservativ. Insbesondere auf viel nackte Haut reagieren doch viele aus der älteren Bevölkerung mit Befremdung und Zurückhaltung.

Man kommt in Griechenland also auch als Tourist sehr gut zurecht, wenn man sich etwas zurückhaltend gibt und den Einheimischen, auch wenn sie auf Eseln reiten, Respekt entgegen bringt. Gerade diese recht ländlich anmutende Bevölkerung kennt die schönsten Flecken der Umgebung, und weiß wo man die besten oder billigsten, oft auch beides gemeinsam, Tavernen findet.


Dazu möchte ich eine kleine Anekdote erzählen, die ich selber erlebt habe. Und zwar war ich einst, als ich noch leichter war, auf Naxos mit dem Mountainbike unterwegs. Und auf einem der kleinen Nebenwege, gerade am Beginn einer netten Steigung für ein paar hundert Meter, bin ich mit einem uralten Bauern auf seinem Esel zusammengetroffen. Und der hat dann mit seinem Esel ein Wettrennen gegen mich und mein Mountainbike begonnen. Was soll ich sagen, ich hab halt den Esel gewinnen lassen, weil mir das Tier in der Hitze so leid getan hat… 😀

Richtig Sorgen habe ich mir aber nicht um den Esel oder mich selbst gemacht, sondern um den alten Bauern, der am Esel geritten ist. Dessen Gesicht war nämlich genauso klitschnass wie ich, aber er nicht vom schwitzen, sondern von all den Tränen die er gelacht hat, über die bescheuerten Mitteleuropäer die im Sonnenschein Berge hinauf radeln.

Ich hab dann ihm dann noch eine kleine Wasserflasche geschenkt, damit er sich wieder beruhigt und ein paar Schluck trinken kann. Und damit hat er mich irgendwie ins Herz geschlossen. Auch wenn ich mit ihm, außer meinen paar Worten Griechisch, nicht viel Reden konnte, so hat er mich doch dreimal zum Essen zu sich nach Hause eingeladen, wo zum Glück sein Sohn gedolmetscht hat. Ich würde Naxos nicht halb so gut kennen, ohne die Tipps und Infos dieser Menschen…


Insbsondere die älteren Griechen freuen sich sehr, wenn man als Tourist ein paar Worte Griechisch sprechen kann. Und wenn es nur “Bitte”, “Danke” und “Entschuldigung” ist. Es ist also für alle, die etwas vom echten Griechenland sehen wollen, Pflicht erstens die Touristenpfade zu verlassen, und dannnatürlich ein paar Worte Griechisch zu lernen.

Aus dem “Kleinen Knigge” der Alex Beach Fanseite habe ich folgende Verhaltenstipps entnommen:

Begrüßung und Verabschiedung

Bis ungefähr mittags grüßen Griechen mit kali méra (guten Tag), danach mit kali spéra (= guten Abend). Unabhängig von der Tageszeit wird dagegen sowohl zur Begrüßung als auch zur Verabschiedung das Wort jásou (Singular) bzw. jássas (Plural) verwendet. Hierbei handelt es sich um jeweils zwei Worte, die jedoch wie eines ausgesprochen werden: nämlich ja (von ygía = Gesundheit) und sou (= Dein/Dir) bzw. sas (= Ihr/Euer/Euch). Mit dieser Grußfloskel wünscht man sich also nicht einen schönen Tag, sondern Gesundheit. Auf die selbe Weise, also zur Begrüßung und Verabschiedung, wird auch das Wort chérete (= wörtlich: freut Euch!) gebraucht. Das Verb im imperativen Plural kann sich sowohl an eine einzelne als aber auch an mehrere Person(en) sowie eine undefinierte Gruppe richten. Nur zur Verabschiedung dient dagegen das in jeder Beziehung neutrale adío. Schließlich gibt es im Griechischen auch ein Pendant zum deutschen “wie geht’s?” und lautet ti kánis (wörtlich: was machst Du?/wie geht es?) bzw. ti kánete (= wie geht es Euch?). Oft wird auch noch angehängt: kalá? (= gut?) oder kalá íse? (= geht es Dir gut?) bzw. kalá íste? (geht es Ihnen/Euch gut?). Die übliche Antwort darauf lautet kalá, esí? (= gut, und Dir?) bzw. kalá, esís? (gut, und Ihnen/Euch?). Sofern es sich um den Austausch förmlicher Floskeln handelt, wäre die Begrüßung damit erledigt. Es kann jedoch auch gut passieren, dass jemand auf die Frage ti kánis? mehr oder weniger umfangreich in Einzelheiten geht… :-) Der Handschlag wird ähnlich wie in Deutschland gehandhabt und wird meist, je nach der Situation, von einer der erklärten Grußformeln begleitet. Einander näherstehende Männer begrüßen/verabschieden sich oft mit Umarmung und Schulterklopfen, während Frauen mehr oder weniger angedeutete Küsse austauschen. Das den verabschiedenden Handschlag begleitende “hat mich gefreut” lautet im Griechischen chárika.

Anrede

Obwohl in dem griechischen Alltag das “Du” vorherrscht, stellt dies jedoch noch lange keinen Freibrief dar, grundsätzlich Jeden zu Duzen. Wie im Deutschen wird auch im Griechischen in allen Nuancen zwischen “Du” und “Sie” differenziert. Im Zweifelsfall ist auf jeden Fall das essís (= Sie) angebracht. Ebenso sollte auf das im volkstümlichen Umgangston oft als Anruf benutze re bzw. re, ‘si (= he/he Du) verzichtet werden; hier klingt mehr oder weniger unterschwellig bzw. auch beabsichtigt immer die Geringschätzung der auf diese Weise “titulierten” Person mit. Wer trotzdem re ruft und als Antwort réxinos (= lautmalerisch, ohne konkrete Bedeutung) vernimmt, kann sich sicher sein, dass der vulgäre Anruf übel genommen wurde… Die allgemeine förmliche persönliche Anrede lautet wie auch im Deutschen kyría (= Frau) oder kýrie (Vokativ von kýrios = Herr) plus Nachname. Im alltäglichen Sprachgebrauch ist auch Frau/Herr plus Vorname üblich, womit trotz der vertraulicheren Form immer noch eine eindeutige Distanz gewahrt bleibt. Die förmliche Anrede von Amts-, Würden- und Trägern diverser akademischer Titel lautet Frau/Herr plus Titel, wie z. B. “Frau Abgeordnete”, “Herr Bürgermeister”, “Frau Professorin”, “Herr Schiedsrichter” usw., wobei der Titel ggf. in den Vokativ gesetzt wird. Im alltäglichen Sprachgebrauch dienen auch Berufsbezeichnungen im Vokativ als Anrede: jatré (= o Arzt), dáskale (= o Lehrer), mástora (= o Meister/Techniker). Hierzu ist anzumerken, dass der im Deutschen nicht existierende Vokativ (Anredefall) mit dem altertümlich bzw. unterwürfig anmutenden “o …” nur unzureichend wiedergegeben werden kann. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass insbesondere die Jugendlichen sich unverblümt als malákka(s) (= Arschloch oder Wichser) anreden. Im entsprechenden Rahmen und Zusammenhang kann dieser Begriff als “abstrahierter Platzhalter” angesehen werden, wie beispielsweise als Bekundung burschikoser Vertraulichkeit. Im Übrigen handelt es sich aber um ein ebenso vulgäres wie zutiefst beleidigendes Schimpfwort!

Smalltalk, Unterhaltung

Griechen sind in aller Regel kontaktfreudiger als Deutsche und scheuen sich auch nicht, Gesprächspartner unverblümt “auszufragen”. Wer aber nicht unbedingt in allen Punkten Rede und Antwort stehen möchte, der darf den Spieß auch taktvoll umdrehen: Griechen erzählen üblicherweise auch gerne über sich selbst oder ggf. noch lieber über Dritte. Politische Diskussionen sind nicht unbedingt empfehlenswert, zumal die Gesprächspartner oft recht fanatisch ihre Meinung vertreten und somit für logische Argumentationen kaum empfänglich sind. Außerdem tappen Außenstehende recht leicht in thematische “Fettnäpfchen” und sehen sich dann schnell mit dem ausgeprägten kollektiven Nationalstolz der Hellenen konfrontiert. Und in diesem Zusammenhang sei auch darauf hingewiesen, dass die Verunglimpfung nationaler Symbole jeglicher Art, insbesondere auch der Flagge, sowohl den spontanen Zorn evtl. Anwesender erregen als auch die Organe der Exekutive(!) auf den Plan rufen kann. Unterhaltungen bezüglich dem antiken Griechenland, seine Errungenschaften und kulturellen Verdienste usw. sind dagegen eher “ungefährlich”, zumal diesbezügliche Anerkennung den meisten Griechen sehr schmeichelt. In Bezug auf konkrete Fakten geraten Griechen allerdings nicht selten schnell auf Glatteis: viele Deutsche sind wesentlich besser über die Geschichte der Hellenen informiert als diese selbst.

Im Kaffeehaus

Obwohl erheblich dezimiert, gibt es sie noch immer: die traditionellen Kaffeehäuser, die in Griechenland kafenío(n) genannt werden. In den spartanisch ausgestatteten, zum Teil winzigen Lokalen herrscht oft ein lauter bis rauer/rüder Ton. Man kennt sich, man neckt sich, man setzt sich auseinander – so wie überall, wenn Männer unter sich sind. Frauen und Jugendliche verirren sich nur selten in diese Lokale. Wenn eintretende Gäste nicht zielstrebig einen Tisch ansteuern, sondern erst herumschlendern, hier und dort grüßen und diverse Smalltalks anknüpfen, warten sie offensichtlich auf die Aufforderungen éla kátse (= komm, setz Dich). Wer sich jedoch erst einmal niedergelassen hat, wird dann kaum noch “umziehen” und ggf. entweder Dritte an seinen Tisch einladen oder auch vom Platz aus an Gesprächen teilnehmen und auf diese Weise zu dieser typischen Geräuschkulisse beitragen. Sofern sich der Wirt/die Bedienung nicht von allein einstellt, werden Bestellungen auch lautstark zugerufen. Wer Dritte auf einen Kaffee oder sonst ein Getränk herbeiruft, bezahlt üblicherweise auch die Zeche. Wenn überhaupt, werden im kafenío bestenfalls einfache Teller zubereitet. Beliebt ist ouzáki bzw. oúzo me mesé (mesés = Leckerbissen, Appetitanreger): mit einem Glas/Fläschchen Ouzo wird ein Teller(chen) mit Appetithappen serviert. Theoretisch besteht im kafenío zwar ein gesetzlich verankerter Bestellzwang, in der Praxis kann man sich aber auch über längere Zeit an einem einzigen Getränk “festhalten” bzw. sich sogar ohne Verzehr im Lokal aufhalten; Letzteres ist allerdings nicht sehr gerne gesehen. In einem kafenío wird bestenfalls ein geringfügiges Trinkgeld (kleine Wechselbeträge) erwartet.

In der Taverne

In Lokalen der gehobenen Gastronomie werden oft die internationalen bzw. die in Deutschland üblichen Tischsitten und Verhaltensmuster erwartet. In den volkstümlicheren Tavernen geht es dagegen zuweilen recht locker zu. Man darf aufstehen, sich unterhalten oder sogar zwischendurch den Platz wechseln; im letzten Fall sollte jedoch die Bedienung informiert werden, um Verwirrungen bzgl. der Rechnungsstellung vorzubeugen. Im Übrigen wird jedoch auch hier ein Mindestmaß an Anstand, Höflichkeit und Abstand erwartet. So gilt es z.B. als sehr ungehörig, sich unaufgefordert an Tische anderer (auch bekannter!) Leute zu setzen, die Bedienung durch Händeklatschen herbeizuordern oder ohne Nachfrage Tische und/oder Stühle zu verrücken. Wenn es nicht möglich ist, die Aufmerksamkeit der Bedienung per Augenkontakt oder Handzeichen zu erregen, darf auch nach dem garßón (= Kellner) gerufen werden. Alternative: aufstehen und die Bedienung persönlich ansprechen. An Gesellschaft interessierte Insider bestellen zuerst einmal ein Getränk und überprüfen dann in aller Ruhe die Lage (sowie ggf. auch die Speisekarte). Wer (bereits) anwesende Gäste stilvoll auf sich aufmerksam machen möchte, beauftragt die Bedienung, am Tisch der Zielgruppe das erkennbar bevorzugte Getränk zu servieren. Und im weiteren Verlauf trinkt man sich bei angedeuteter Erhebung des Glases zu und setzt sich dann eventuell zusammen. Während Deutsche davon ausgehen, dass auch an gemeinschaftlich belegten Tischen jede Bestellung akribisch der entsprechenden Person zugeordnet wird, werden hier die Bestellungen sehr oft pauschal dem “ganzen Tisch” in Rechnung gestellt, zumal Griechen oft refiné (= die Umlage der Rechnung zu gleichen Teilen) vereinbaren bzw. stillschweigend voraussetzen. Sofern getrennte Rechnungen erwünscht sind, sollte dies der Bedienung von Anfang an ausdrücklich bekannt gegeben werden! In den Preisen ist grundsätzlich ein “Bedienungsgeld” enthalten, jedoch wird zusätzliches Trinkgeld gern gesehen bzw. sogar erwartet. Die vielfach genannten Richtwerte von 10-20% des Rechungsbetrags sind allerdings völlig überzogen und bestenfalls auf geringe Rechnungen anzuwenden. Gemäß einer aktuellen (2004) offiziellen Empfehlung sollte sich ein Trinkgeld auf höchstens 5% des Rechnungsbetrags belaufen. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass sich der gesetzliche Mindestlohn in Griechenland auf etwas mehr als 20 € pro Tag beläuft.

Besuch, Einladung

Grundsätzlich gehört es in Griechenland nicht zur feinen Art, Leute unerwartet bzw. unangemeldet zu Hause zu “überfallen”. Ohne triftigen Anlass sollte zwischen 14:00 Uhr und 17:00 Uhr auch auf Anrufe verzichtet werden, da in der Mittagspause, insbesondere während der Sommerzeit, fehlender Schlaf nachgeholt wird. Eine (ernsthafte) Einladung nach Hause auszuschlagen, kann schnell als Beleidigung aufgefasst werden. Wer trotzdem ablehnen will oder muss, sollte dies mit viel “Fingerspitzengefühl” tun und ggf. auch eine Alternative vorschlagen. Da Begriffe wie “Nachmittag” und “Abend” nicht überall gleich verstanden werden, sollte dabei eine Zeitangabe genannt werden. Ebenso ist es nie falsch, Telefonnummern auszutauschen: so kann im Fall unerwarteter Ereignisse Verbindung aufgenommen oder aber langfristigere Einladungen noch einmal abgecheckt werden. Gastgeschenke sind gern gesehen, wobei man als Deutscher natürlich mit etwas typisch Deutschem überraschen darf. Ansonsten bieten sich Blumen oder auch Spirituosen, ggf. in dekorativer Verpackung sowie auch Gebäck an, das in Konditoreien, Bäckereien usw. in beliebigen Mengen und Mischungen abgewogen und in Pappschachteln überreicht wird. Übrigens werden Gastgeschenke oft scheinbar achtlos beiseite gelegt und erst ausgepackt, wenn der Besuch(er) gegangen ist: es besteht also keinerlei Anlass, sich aufgrund dieser Geste gekränkt zu fühlen! Und in Anbetracht der zum Teil beengten Wohnverhältnisse werden Besucher nicht immer ins Haus gebeten, sondern statt dessen auf Terrasse oder Hof geführt. Unter entsprechenden Gegebenheiten darf der Besuch(er) dies auch selbst vorschlagen. Oft begibt man sich im weiteren Verlauf gemeinsam in eine Taverne oder aber verabredet sich von vornherein in einem Lokal. In Bezug auf den letzten Punkt sei noch darauf hingewiesen, ggf. auf korrekte Kleidung zu achten: je nach Art des Anlasses ist es für die Gastgeber wichtig, ihre Gäste “vorzeigen” bzw. sich mit ihnen “sehen lassen” können, was insbesondere für den geschäftlichen Bereich gilt. Im privaten Bereich sollte im Zweifelsfall nachgefragt werden, ob “Touristenkluft” oder “Ausgehkleidung” angebracht ist.

Religion, Kirche, Kloster

Wer weiß, wie Griechen fluchen, wird sich fragen, wie dies mit deren angeblichen Pietät vereinbar ist, zumal die vulgäre Standardphrase gammóto (= Androhung gewaltsamen Beischlafs) sowohl mit einem beliebigen Objekt als auch jeder realen oder virtuellen Person (inkl. Familienmitgliedern, Heiligen, Religionsstiftern usw.) verknüpft werden kann. Die fast ausnahmslos der griechisch-orthodoxen Konfession angehörenden Griechen legen ein manchmal recht lockeres Verhältnis zu ihrer eigenen Religion zu Tage. Gegenüber Andersgläubigen neigen sie jedoch zur Intoleranz, was nicht zuletzt auf die offizielle Einstellung der Kirche zurückzuführen ist. Als besonders suspekt gilt jede Art von “abwerbender Missionierung”. Die nach wie vor bedeutende gesellschaftliche Position des Klerus zeichnet sich schon allein durch den Umstand ab, dass sich unter den jeglicher Art von offiziellen Anlässen beiwohnenden Würdenträgern immer auch Geistliche befinden. Pastoren tragen in der Öffentlichkeit grundsätzlich immer den typischen Talar mit Hut und gelten allgemein als Respektpersonen. Zwar zu einem gemäßigten Lebenswandel angehalten, differenzieren sie sich jedoch im Übrigen kaum von der gemeinen Bevölkerung bzw. dem üblichen Alltagsleben. Wer aus welchem Grund auch immer eine Kirche besuchen oder an einer Messe teilnehmen möchte, sollte sich unbedingt an dem Erscheinungsbild der Einheimischen bzw. den konservativen Kleidungsregeln orientieren. In bedeutenderen Kirchen und insbesondere in Klosteranlagen sind diese Vorschriften verbindlich. Klartext: Frauen müssen von den Schultern (inklusive den Oberarmen) bis zum Knie durchgehend bedeckt sein und gegebenenfalls einen Rock über der Hose tragen; für Männer sind die Vorschriften weniger konkret, sollten jedoch (abgesehen von dem Rock) auf eine entsprechende Weise ausgelegt werden. An den Eingängen zu Klosteranlagen werden in der Regel Tücher bzw. Kleidungsstücke zur Bedeckung unschicklicher Blößen bereitgestellt. Trotzdem gilt es als sehr provokant, betont freizügig oder gar nur mit einem knappen String bekleidet vorstellig zu werden, wie dies insbesondere Touristen immer wieder praktizieren. Es drängt sich hier die Frage auf, ob diese Leute auch zu Hause ihre Reizwäsche in der Kirche zur Schau stellen würden…

Verwaltung, Behörden, Beamten

Im Verkehr mit griechischen Behörden werden nach wie vor recht häufig die Dienste von Vermittlern jeder Couleur in Anspruch genommen. Diese nicht selten in den gesetzlichen Grauzonen agierenden Erbringer diverser Dienste leisten gegen entsprechende Vergütung jede Art von Hilfestellung oder übernehmen auch die gesamte Abwicklung einschlägiger Vorgänge. So ist es beispielsweise üblich, dass solche Personen im Umfeld oder sogar auch in den Gebäuden frequentierter Ämter, Behörden, Einrichtungen usw. Formulare und Gebührenmarken feilbieten, Anträge ausfüllen, Auskünfte erteilen und sonstige relevante Leistungen erbringen. (Verwaltungs-) Beamte allgemein und hierbei insbesondere Ordnungshüter und -organe sowie Autoritätsträger jeder Art sind in der Regel nicht sehr diskussionsfreudig. Aus der sicheren Position der praktischen Unkündbarkeit betrachten sie ihren Dienst oft selbstherrlich als schicksalsbedingtes Übel und das gemeine Volk als lästige Bittsteller, reagieren auf Kritik und erst recht Belehrungen meist allergisch bis cholerisch, auch wenn sie sich eindeutig im Unrecht befinden, und gelten allgemein nicht als Großmeister der Umgangsformen; wie immer bestätigen jedoch Ausnahmen zunehmend die Regel. Theoretisch besteht inzwischen sogar die Möglichkeit, sich in diversen Fällen von Willkür, Amtsmissbrauch bzw. -überschreitung, Rechtsbeugung und sonstigen Ungehörigkeiten an eine Schiedsstelle zu wenden, was jedoch in der Praxis leider nicht so richtig klappt und in jedem Fall Zeit, Nerven und natürlich Geld kostet. Somit ist es meistens effektiver, sich distanzierter Höflichkeit zu bedienen und ggf. auch ein bisschen dumm zu stellen. Sofern sie sich nicht selbst unbeliebt machen, wird deutschen Touristen üblicherweise mit einem gewissen Maß an Respekt begegnet; jedoch gehören auch hier Ausnahmen zur Regel…

Pünktlichkeit, Versprechungen, Zusagen

Was auch immer im Rahmen einer unbeschwerten Freizeit und Geselligkeit als Merkmal einer orientalisch angehauchten Lebensphilosophie gewertet werden mag, kann im nüchternen Alltag bis hin zur Einweisung in die Intensivstation führen: die Unpünktlichkeit der Griechen ist sprichwörtlich! Leider beschränkt sich das gespannte Verhältnis der Hellenen zu Zeit und Terminen nicht nur auf die Privatsphäre, sondern betrifft wirklich jeden denkbaren Bereich. Nicht viel besser ist es um Versprechungen und Zusagen bestellt. Selbst schriftliche Abmachungen werden ggf. ohne jede Hemmung ignoriert, und mündliche sowie insbesondere spontane Vereinbarungen scheinen oft nur getroffen zu werden, um sie anschließend brechen zu können. Selbstverständlich sind auch Urlauber weder vor solchen einschlägigen Erlebnissen und Situationen gefeit, noch können sie sich effektiv davor schützen. Folglich kann also nur empfohlen werden, bei jeder Planung möglichst viel zeitlichen Spielraum bzw. Alternativen einzukalkulieren. Tipp am Rande: unbedingt den Film “Zorbas, der Grieche” ansehen…



Weiter
Weiter
Zurück
Zurück
Anfang
Anfang

Christoph am 23. June 2008


Als Komboloi bezeichnet man in Griechenland kleine Kettchen mit Perlen. Sie sind reines Spielzeug, nur zum Zeitvertreib, manchmal auch eine Meditationshilfe.

Die Griechen haben das Komboloi vermutlich aus dem arabischen Raum von den Türken übernommen. Im Gegensatz zum islamischen Gebetskettchen haben das Komboloi bei den Griechen jedoch keinerlei religiöse Bedeutung mehr. Am wahrscheinlichsten gilt, dass in der Zeit der Türkenbesatzung das Spielen mit einem Komboloi, demonstrativ als Zeitvertreib, als reine Provokation den Türken gegenüber, und damit als Mutbeweis, gegolten hat.

Komboloi

Komboloi - http://www.flickr.com/photos/nicokaiser/4005348/Als Komboloi (griechisch Κομπολόι, Μz. Κομπολόγια [Kombologia, ausgesprochen Komboloja bzw. Komboloia]; zu κόμπος [kombos], „Knoten“) bezeichnet man in Griechenland kleine Kettchen aus Perlen, die auf Leder- oder Synthetikfäden aufgereiht sind. Je nach Ausführung bestehen die Perlen aus Holz, Plastik, Metall, Glas oder Bernstein, aber auch aus Mineralien wie etwa Türkis. Die Kettchen sind ein Spielzeug, ein Zeitvertreib und gelegentlich auch eine Meditationshilfe der Männer; sie dienen als Glücksbringer, „Sorgenperlen“ oder in größeren Ausführungen auch einfach als Wanddekoration. Die Glückssymbolik leitet sich aus dem Knoten ab, durch den das Kettchen zusammengehalten wird: Dieser ist ein altes Glückssymbol.

Komboloi - http://www.flickr.com/photos/tyodickerson/820918563/Die Griechen haben das Komboloi vermutlich aus dem arabischen Raum von den Türken übernommen. Im Gegensatz zum islamischen Gebetskettchen haben das Komboloi bei den Griechen jedoch keinerlei religiöse Bedeutung mehr. Am wahrscheinlichsten gilt, dass in der Zeit der Türkenbesatzung das Spielen mit einem Komboloi, demonstrativ als Zeitvertreib, als reine Provokation den Türken gegenüber, und damit als Mutbeweis, gegolten hat. Den Türken der Besatzungsmächte, einem streng religiösem Volk, war deren Gebetsketten quasi heilig.

Spielarten mit dem Komboloi

Komboloi - http://www.flickr.com/photos/alainbachellier/2828041260/Es gibt viele verschiedene Arten wie man mit dem Komboloi “spielen” kann. Ein Grieche, der in seinem kleinen Laden unter anderem auch unzählige Komboloia/Komboloja im Angebot hat, hat mir erklärt, dass alleine er über hundert verschiedene Spielarten dieses typisch griechischen Zeitvertreibs kennt. Er war überzeugt, dass andere noch viel mehr Varianten des Zeitvertreibs mit dem Komboloi beherrschen.

Tatsache ist, dass in Griechenland zumeist die alten Männer, die mit dem Komboloi “spielen”, das Kettchen teils rasend schnell, in welcher Art auch immer, um die Finger wirbeln. Die verschiedenen Spielarten dabei sind: mit welchen Finger das Kettchen gehalten wird, wie viele Kugeln dabei geschleudert werden, ob die Kugeln dabei klappern oder ruhig sind, und vieles anderes, das sich im Detail des Zeitvertreibs unterscheiden lässt.

Die griechen und ihr Komboloi

Taverna Paradisos Naxos - http://www.flickr.com/photos/lisso/165381363/Wer sich abseits aller Touristenpfade durch Griechenland bewegt, hat die besten Chancen, die urigsten und gemütlichsten Kafenia zu entdecken. Wer sich abseits aller Touristenpfade durch Griechenland bewegt, wird ausser den besten Kafenia auch mit Sicherheit diese griechischen Männer entdecken, die mit ihrem Komboloi rumspielen, als gäbe es einen Preis zu gewinnen.

Und wer sich dann getraut nachzufragen, was das denn wohl zu bedeuten habe, hat sehr oft in diesem Moment einen neuen Bekannten oder sogar Freund gefunden. Denn die Griechen spielen nicht einfach so mit dem Komboloi. Nein, sie verwenden es, um sich in reinem Zeitvertreib von Problemen abzulenken: Dem einen ist immer langweilig, der andere will sich zum 42. Male das Rauchen abgewöhnen, und wieder ein anderer macht sich Sorgen um die Schulnoten seiner Kinder.

Und wenn ein Grieche ein Problem hat, dann will er auch darüber reden. Notfalls auch mit einem gerade neu gewonnen Freund, und am besten im nächsten Kafenio.

Sollte sich jemand über solche Urlaubsbekanntschaften nicht zu freuen vermögen, so sei er/sie davor gewarnt, einen Griechen mit aktiviertem Komboloi anzusprechen. :-)

Weitere Infos zu Komboloi

Mehr zum Thema Kafenio, und was außer Komboloja dort noch alles typisch griechisch ist, ist auf den weiteren Kafenio-Seiten dokumentiert:

Kafenio, das traditionelle griechische Kaffeehaus
Kafenio, Mehrzahl Kafenia, ist die Bezeichnung für das traditionelle griechische Kaffeehaus, dem sozialen Mittelpunkt in Dörfern und Stadtteilen. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…

Und hier ein YouTube Video zur Handhabung eines Komboloi, in Englisch:

httpv://www.youtube.com/v/eH8yiMphCvA

httpv://www.youtube.com/v/d-khx-i4YOI

Wikipedia zum Thema Komboloi
Als Komboloi bezeichnet man in Griechenland kleine Kettchen aus Perlen. Sie sind ein Spielzeug, ein Zeitvertreib und gelegentlich auch eine Meditationshilfe. Lesen Sie mehr dazu auf de.wikipedia.org…
Christoph am 20. June 2008


In einem Kafenio sitzt man natürlich an einem Kaffeetisch. Man trinkt seinen Cafe Frappe oder Griechischen Kaffee, und liest Zeitung, oder plaudert mit anderen Gästen, oder nimmt sich die Zeit über seine eigenen Angelegenheiten nachzudenken.

Kafenio, Mehrzahl Kafenia, ist die Bezeichnung für das traditionelle griechische Kaffeehaus, dem sozialen Mittelpunkt in Dörfern und Stadtteilen.

Am Kaffeetisch

Do you like greek wine?In einem Kafenio sitzt man natürlich an einem Kaffeetisch. Man trinkt seinen Cafe Frappe oder Griechischen Kaffee, und liest Zeitung, oder plaudert mit anderen Gästen, oder nimmt sich die Zeit über seine eigenen Angelegenheiten nachzudenken.

Egal ob man liest, plaudert oder denkt, auf alle Fälle verarbeitet man Informationen: Neuigkeiten, die Meinung anderer zu verschiedensten Dingen, oder auch nur die eigene Meinung zu bilden. All das ist Informationsverarbeitung, und all das ist wichtig, um einen Menschen in der heutigen Gesellschaft funktionstüchtig zu halten. Aber leider nehmen wir uns meist viel zu wenig Zeit dafür. Schließlich ist aber auch selten ein gemütliches Kafenio in der Nähe.

Darum nehmen Sie hier im virtuellen Kafenio am Kaffeetisch Platz, und sehen mal eben in Ruhe die Neuigkeiten rund um Griechenland und Ihren möglichen nächsten Urlaub im Land der Götter durch.

Griechenland Urlaub

Christoph am 19. June 2008


Das Heineken ist ein Lager Bier, mit 5% Alkoholgehalt. Ein leicht herber Geschmack und die helle Farbe machen das Heineken zu einem Erlebnis für Biertrinker.

Heineken ist eine niederländische Brauerei, die am 16. Dezember 1863 von Gerhard Adriaan Heineken gegründet wurde. Sie ist die drittgrößte Brauerei Europas und ist seit 2004 die viertgrößte Brauerei der Welt hinter SABMiller, der belgischen InBev und Anheuser-Busch in den USA. In den 1970er Jahren ging Heineken mehr und mehr dazu über, Lizenzen an ausländische […]

Heineken ist eine niederländische Brauerei, die am 16. Dezember 1863 von Gerhard Adriaan Heineken gegründet wurde. Sie ist die drittgrößte Brauerei Europas und ist seit 2004 die viertgrößte Brauerei der Welt hinter SABMiller, der belgischen InBev und Anheuser-Busch in den USA.

In den 1970er Jahren ging Heineken mehr und mehr dazu über, Lizenzen an ausländische Brauereien zu vergeben und so seine Marktstellung im Ausland zu verbreitern. Derzeit wird Heineken Bier in mehr als 170 Ländern weltweit gebraut und vertrieben.

So wurde dann auch eine Lizenz nach Griechenland vergeben, wo nun die Athenian Brewery S.A., die ja auch das Alfa Hellenic erzeugt, Heineken für den griechischen Markt braut.

Das Heineken ist ein Lager Bier, mit 5% Alkoholgehalt. Ein leicht herber Geschmack, kombiniert mit fruchtigem Aroma, der hellen Farbe und der besonderen Klarheit des Bieres, machen das Heineken zu einem Erlebnis für alle Biertrinker.

The Athenian Brewery S.A. erzeugt und vertreibt Heineken nicht nur für den griechischen Markt. Durch die hohen Qualitätsstandards der Brauerei hat sie auch den Zuschlag bekommen, als es um die exklusiven Marktrechte für den albanischen Markt gegangen ist.




Valid XHTML 1.0 Transitional Valid CSS!