Christoph am 12. June 2009


Auch wenn es kein griechisches Thema ist: Eine ganz Große wird 120. Die Pizza Margherita hat vor 120 Jahren in Neapel das Licht der Welt erblickt.

Die Pizza Margherita wurde vor 120 Jahren zu Ehren der Königin Margarethe von Savoyen vom angeblich berühmtesten Pizzabäcker der Stadt Neapel erschaffen. Die Königin soll ihn gebeten haben, ihr seine beste Pizza zu backen. Und daraufhin hat dieser die Pizza Margherita erschaffen: Basilikum, Mozzarella und Tomaten, eine Pizza in den Nationalfarben Italiens.

pizza_margherita Aber da sich dieses Blog hier ja um griechische Themen dreht erst eine kleine – zugegebenermassen an den Haaren herbeigezogene – Querverbindung, was die in Neapel erschaffenen Pizza Margherita doch mit Griechenland zu tun hat: Der Name der Stadt Neapel leitet sich vom griechischen nea polis , also “neue Stadt” ab. Neapel wurde vermutlich von Einwohnern der bereits um 750 v. Chr. entstandenen griechischen Kolonie Kyme begründet. Von Cumae aus wurde einige Kilometer entfernt eine weitere Stadt gebildet: Parthenope auf dem heute inmitten Neapels liegenden Hügels Pizzofalcone. Aus dieser Niederlassung Parthenope ging um 500 v. Chr., wohl durch Erweiterung der alten Stadt (griech. paläo polis) am Fuße des Berges schließlich die neue Stadt (griech. nea polis) Neapel hervor.

Gäbe es also die alten Griechen nicht, würde es Neapel nicht geben (behaupte ich, Gegenbeweise sind willkommen… :-D), und es hätte niemand die Pizza Margherita erfinden können.
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Christoph am 19. March 2009


Wie plant am besten seinen Griechenlandurlaub, wenn man mit der Fähre von Italien nach Griechenland übersetzen will? Hier gibt es die Antwort darauf...

Vom Hauptbahnhof muss man jetzt zum Fährhafen gelangen, dort dann das Check-In Büro der gewählten Fährlinie und schließlich den Platz an dem die Fähre dann ent- und wieder beladen wird. Aber auch das stellt eigentlich kein Problem dar, und mit dem hier vermittelten Wissen sollte es auch keine stresserzeugende Strapaze sein.

Mit dem Zug nach Italien

Immer wieder erreichen mich per E-Mail Fragen, wie man denn mit dem Zug am besten zur Fähre nach Griechenland komme. Und wie man das am besten macht will ich jetzt hier in diesem Beitrag erklären. Wie in den früheren Beiträgen rund um das Thema Fähre hier auf kafenio.eu schon gehe ich auch hier nur auf die Fährhäfen in Venedig und Ancona ein, da die Alternativen Bari und Brindisi einfach zu weit von Mitteleuropa entfernt sind, um echte Alternativen für einen möglichst direkte Anreise zwecks Urlaubs in Griechenland zu sein.

Wie man zu den Hauptbahnhöfen von Ancona oder Venedig gelangt lässt sich am besten über die Fahrplansuche der jeweiligen Bahnen ermitteln:

Vom Hauptbahnhof muss man jetzt zum Fährhafen gelangen, dort dann das Check-In Büro der gewählten Fährlinie und schließlich den Platz an dem die Fähre dann ent- und wieder beladen wird. Aber auch das stellt eigentlich kein Problem dar, und mit dem hier vermittelten Wissen sollte es auch keine stresserzeugende Strapaze sein.
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Christoph am 18. January 2009


Die antike Adria-Stadt Ancona besitzt einen der historisch wichtigsten und schönsten Häfen des Mittelmeeres. Den Namen erhielt die Stadt auf Grund der Landzunge, die in Form eines Ellbogens um die italienische Stadt greift.

Ancona besitzt neben Bari und Venedig einen der wichtigsten Fährhäfen über die Adria mit stark frequentierten Verbindungen zu den griechischen Städten Igoumenitsa, Kerkyra auf Korfu und Patras. Ancona wurde im Jahre 387 v. Chr. von griechischen Kolonisten aus Syrakus gegründet, die vor der Tyrannei von Dionysios I. von Syrakus geflüchtet waren. Die Stadtgründer gaben der Stadt das Epithet dorische Stadt.

Ancona

Nachdem hier ja bereits über den Fährhafen von Venedig berichtet wurde, steht jetzt die Fortsetzung dieser Fährhafen-Reihe am Programm: Der Fährhafen von Ancona.

Ancona ist eine Hafenstadt an der italienischen Adriaküste. Es ist Hauptstadt der Region Marken und der Provinz Ancona. Die Stadt wurde vor 2.400 Jahren von Griechen gegründet, und der Name der Stadt stammt demnach auch aus dem Griechischen und bedeutet Ellbogen. Warum? Das erkennt man am besten auf einem Satellitenbild:

Der Ellbogen und Ancona

Wie man deutlich erkennen kann, bietet die Bucht hinter dem natürlichen Ellbogen einen wunderbaren Schutz gegen alle Stürme außer den reinen Nordstürmen. Die Griechen, die ja wie bereits oben erwähnt vor 2.400 Jahren die Stadt gegründet haben, haben diese Naturgegebenheiten ausgenutzt, und eine Stadt gegründet, die seit ihrem Anbeginn eine wichtige Hafen- und Handelsstadt gewesen ist.
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Christoph am 12. December 2008


Die Fahrpläne für die Fähren nach Griechenland sind verfügbar, die Planung für den Urlaub 2009 kann also beginnen! Im großen und ganzen gibt es wenige Überraschungen: Ab Ancona sind wieder, wie seit Jahren üblich, mehrere Verbindungen täglich nach Igoumenitsa und Patas verfügbar, ab Venedig hat sich der Fahrplan gegenüber 2008 auch nicht wirklich verändert. Minoan […]

Die Fahrpläne für die Fähren nach Griechenland sind verfügbar, die Planung für den Urlaub 2009 kann also beginnen!

Im großen und ganzen gibt es wenige Überraschungen: Ab Ancona sind wieder, wie seit Jahren üblich, mehrere Verbindungen täglich nach Igoumenitsa und Patas verfügbar, ab Venedig hat sich der Fahrplan gegenüber 2008 auch nicht wirklich verändert. Minoan Lines wirbt damit, dass die Preise gegenüber 2008 nicht erhöht worden sind. Angesichts der massiv gesunkenen Preise für Treibstoffe wohl kein all zu großer Verlust…

Aber beim Camping An Deck gibt es eine Überraschung: Superfast Ferries und Blue Star Ferries bieten auf ihren Passagen ab Ancona wieder Camping An Deck an. Damit hat sich das Angebot wesentlich erweitert. Wer aber bei der Wahl des Abfahrtszeitpunktes sowohl von Italien nach Griechenland, als auch retour von Griechenland nach Italien, nicht flexibel sein möchte, sondern lieber den Aufenthalt in Griechenland maximieren möchte, sollte gerade in der Hochsaison auch für Überfahrten ab Ancona auch 2009 wieder rechtzeitig buchen.
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Christoph am 6. December 2008


Wie plant am besten seinen Griechenlandurlaub, wenn man mit der Fähre von Italien nach Griechenland übersetzen will? Hier gibt es die Antwort darauf...

Zunächst einmal sollte man sich im Klaren darüber sein, was man eigentlich haben möchte. Oft beginnen die Menschen erst damit, Abstriche zu machen, weil sie nicht klar wissen wie das alles funktionieren wird. Und dann ergibt sich ein Kompromissurlaub, der gar nicht sein müsste.

Griechenland wäre zwar super, aber ich bin lieber mit dem eigenen Auto/Wohnwagen/Wohnmobil/Motorrad/Fahrrad unterwegs, und da ist mir das dann doch zu unsicher/aufwändig/teuer.

So lauten vermutlich die Vorurteile vieler Mitteleuropäer. Und eigentlich sollte ich darüber froh sein, bleiben doch all diese Menschen lieber in Mitteleuropa, und überlassen somit Griechenland mir allein… 😀

Es hat sich aber ergeben, dass schon mehrmals Leute per E-Mail angefragt haben, wie denn eine solche Planung am besten zu bewerkstelligen sei, und welches Risiko generell mit dieser Art des Urlaubens besteht. Und deshalb möchte ich mich hiermit öffentlich zum Thema “Leitfaden zur Planung eines Griechenland-Urlaubs mit der Fähre” äußern.

Da ich ja nicht nur Griechenland-Fan bin, sondern im Alltag auch Projektleiter, ist die hier präsentierte Sicht der Planung natürlich die Sichtweise eines Projektleiters. Aber warum sollte die oft wichtigste Zeit des Jahres, der Urlaub, nicht genauso gründlich geplant werden können, wie eben ein Projekt auch?
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Christoph am 9. November 2008


Für die Überfahrt von Italien nach Griechenland (und natürlich zurück) fallen für Camping-an-Deck (oder auch Camping-an-Bord oder Camping-on-Board) keine Extrakosten an. Man bezahlt die Überfahrt für sein Gefährt bzw. Gespann wie jeder andere auch, und man bucht für die Passagiere die günstigste Kategorie, die Deckpassage.

An Bord der Fähren werden die Campingmobile auf einem offenen Deck abgestellt. Auf einigen der Fähren ist das offene Deck tatsächlich das oberste, nach oben offene, Deck im Heckbereich der Fähre, in allen anderen ist das Campingdeck einfach eines mit grossen aber gut gesicherten Öffnungen bzw. Fenstern auf den Seiten des Schiffes.

Wie bereits an anderer Stelle auf kafenio.eu erwähnt, besteht ja für alle Eigentümer von Wohnmobilen oder Wohnwägen die Möglichkeit, mit der Fähre von Italien nach Griechenland zu gelangen, und dabei den Luxus des eigenen Gefährts geniessen zu können.

Für die Überfahrt von Italien nach Griechenland (und natürlich zurück) fallen für Camping-an-Deck (oder auch Camping-an-Bord oder Camping-on-Board) keine Extrakosten an. Man bezahlt die Überfahrt für sein Gefährt bzw. Gespann wie jeder andere auch, und man bucht für die Passagiere die günstigste Kategorie, die Deckpassage.
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Christoph am 28. October 2008


Alle Griechenland-Fähren die aus dem Fährhafen von Venedig auslaufen, durchqueren dabei den Kanal zwischen La Guidecca und Venedig, und bieten damit den Reisenden ein herrliches Panorama von Venedig, inklusive dem Markusplatz, dem Dogenpalast und der Seufzerbrücke.

Ab Venedig laufen zwei griechische Fährgesellschaften Griechenland an: Minoan Lines und Anek Lines. Beide bieten Passagen nach Igoumentisa am griechischen Festland, nach Kerkyra auf Korfu und nach Patras am Peloponnes an. Beide Gesellschaften bieten auch Camping-an-Bord an, wo ja Camper in ihren Fahrzeugen nächtigen können. Der Fährhafen von Venedig selbst ist eigentlich nicht zu verfehlen.

Venedig

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, ist es ab Venedig möglich, mit einer Fähre nach Griechenland zu gelangen. Dabei fahren alle Fähren durch den Kanal zwischen La Guidecca und Venedig, und bieten damit den Reisenden ein herrliches Panorama von Venedig, inklusive dem Markusplatz, dem Dogenpalast und der Seufzerbrücke.

Diese Durchfahrt ersetzt natürlich keinen Besuch Venedigs, aber durch die Gegebenheiten der Fahrpläne kann es für manche interessant werden, bereits einen oder zwei Tage früher anzureisen, und diese Zeit in einem meist unvergesslichen Besuch Venedigs zu investieren.

Ab Venedig laufen zwei griechische Fährgesellschaften Griechenland an: Minoan Lines und Anek Lines. Beide bieten Passagen nach Igoumentisa am griechischen Festland, nach Kerkyra auf Korfu und nach Patras am Peloponnes an. Beide Gesellschaften bieten auch Camping-an-Bord an, wo ja Camper in ihren Fahrzeugen nächtigen können. Allerdings bietet nicht jede Fähre alles, es sei also hier auf die Fahrpläne auf den Homepages der Fährgesellschaften verwiesen. Links dazu finden sich unten.

Anfahrt zum Fährhafen

Der Fährhafen ist eigentlich nicht zu verfehlen. Man hält sich immer an die Wegweiser Richtung Venezia, und biegt nach der langen Brücke zwischen Mestre und venedig einfach rechts ab, den Wegweisern porto und imbarco folgend, also Hafen und Verladeplatz.

Wie am schnellsten nach Venedig gelangt weiß ein Online-Routenplaner üblicherweise am besten. Hier sei zum Beispiel der Planer von Viamichelin erwähnt, der immer die für mich beste Strecke gefunden hat. Einfach als Zieladresse “Piazzale Tronchetto” und als Zielort “Venedig” eingeben, und man landet mitten in der Einfahrt zum Hafen.
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