Christoph am 18. May 2013


Gesehen, gelesen, für sehr gut empfunden, und sofort geklaut. Bei der zweitbesten Seite im Internet, gleich nach dem Kafenio: Radio Kreta Grundsätzlich wird beim Essen immer Wasser in der Karaffe oder Wasserflasche und Wassergläser auf den Tisch gestellt. Des Weiteren gibt es typische Getränke: Von großer Bedeutung ist der griechische Wein, welcher, wenn nicht in […]

Gesehen, gelesen, für sehr gut empfunden, und sofort geklaut. Bei der zweitbesten Seite im Internet, gleich nach dem Kafenio: Radio Kreta

Grundsätzlich wird beim Essen immer Wasser in der Karaffe oder Wasserflasche und Wassergläser auf den Tisch gestellt.

Des Weiteren gibt es typische Getränke:
Von großer Bedeutung ist der griechische Wein, welcher, wenn nicht in der Flasche, in Kupfer- oder Glaskannen als Viertel, Halb, oder Liter in Tavernen bestellt wird. Bis spät ins 20. Jahrhundert waren die Fässer im Gastraum und der Gast wählte aus nummerierten Fässern. In einigen Regionen wird der Retsina, ein trockener Weißwein mit Harz, konsumiert. Der beliebteste Schaumwein ist der CAIR aus Rhodos, mit diesem wird für gewöhnlich zu Neujahr angestoßen.

Bier ist in Griechenland ebenfalls beliebt. Bis in die 1960er Jahre wurde der Markt durch die traditionsreiche Brauerei Fix dominiert, die bayerische Wurzeln hat. Später wurden auch die Marken Amstel, Heineken, Löwenbräu und Henninger in Griechenland gebraut. Mittlerweile gibt es auch neue griechische Marken, darunter Mythos und Alfa. Bier wird meist als Flaschenbier verkauft und ist ein reines Saisongetränk. 540 Mio der 900 Mio. Flaschen werden von Mai bis September konsumiert[4] Die Bezeichnung für Bier ist dem deutschen entlehnt und lautet Birra. Das aus dem altgriechischen stammende Wort Zythos konnte sich nie durchsetzen, findet sich jedoch im Begriff Zythopia (für Bierbrauerei) wieder.

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Christoph am 6. March 2012


Die einen haben es, die anderen nicht. Es geht um ein gutes Rating bei den sogenannten Ratingagenturen.

Österreich hat ja laut Standard & Poor's das zweithöchste Rating AA+ inne, Griechenland wurde auf das schlechteste Rating C abgestuft. Die Politiker der Alpenmonarchierepublik behaupten vorbildlich zu arbeiten, die anderen, am südlichen Ende des Balkans, behaupten das auch, aber müssen eben mit anderen Vorausetzungen klarkommen.

Toy ChapelÖsterreich hat schon im Herbst 2011 begonnen ein weiteres Sparpaket zu schnüren. Den langjährigen Kritikern zum Trotz wurden die wirklich großen Reformpunkte – Verwaltungsreform, Gesundheitsreform, Ausbildungsreform, etc. – wieder nicht angepackt. Statt dessen geht es wieder einmal darum unbegründete Annahmen mit publikumswirksamen Nebeneffekten zu verknüpfen, eine kleine handvoll guter Punkte einzuarbeiten, und das ganze dann als Erkenntnis des Jahrtausends zu verkaufen. Standard&Poor’s hat diesen Erfolgen zum trotz das AAA-Rating reduziert, und zumk AA+ sogar noch den Ausblick “negativ” beschert.

So weit, so gut.
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Christoph am 21. February 2012


Schau, schau. Das Rettungspaket zur erneuten Rettung Griechenlands ist fixiert, die Steuerzahler müssen noch mehr Geld bereitstellen, auf viel bereits investiertes Geld muss im Zuge des Schuldenschnittes verzichtet werden.

Wenn man schnell zurückdenkt an das erste Rettungspaket für Griechenland, müsste man eigentlich annehmen, dass - all dem damaligen populistischen Gequatsche nach - jetzt überall in Mitteleuropa die Tavernen und anderen griechischen Restaurants brennen müssten.

March 25 - Greece Independence DaySchau, schau. Das Rettungspaket zur erneuten Rettung Griechenlands ist fixiert, die Steuerzahler müssen noch mehr Geld bereitstellen, auf viel bereits investiertes Geld muss im Zuge des Schuldenschnittes verzichtet werden. Aber: Griechenland wird im März nicht zahlungsunfähig.

Wenn man schnell zurückdenkt an das erste Rettungspaket für Griechenland, müsste man eigentlich annehmen, dass – all dem damaligen populistischen Gequatsche nach – jetzt überall in Mitteleuropa die Tavernen und anderen griechischen Restaurants brennen müssten.

Aber da brennt nichts. Was ist da nur los? Sind etwa die Populisten in Ungnade gefallen?
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Christoph am 10. February 2011


Vor einiger Zeit, um genau zu sein am Sonntag, dem 5. 9. 1999 so gegen 15 Uhr Ortszeit, sind wir in Chania auf Kreta entlang der Hafenmauer spaziert. Es hatte wohl reichliche 35°C im Schatten, vielleicht auch noch deutlich mehr. Das hat uns aber nicht weiter gestört, da unser kretisches Lustwandeln fand ohnehin fast ausschließlich im Sonnenschein stattgefunden hat. Und was interessiert es uns in der Sonne schon, wie warm es im Schatten ist?

Τραπεζάκια έξω...Da ist mir doch tatsächlich beim Durchsehen uralter Sicherungskopien ein ebenso uralter Artikel in die Hände gefallen, einer, den ich vor Ewigkeiten – als es noch keine Blogs, sondern nur einfache Webseiten gab :-) – mal verfasst habe. Und da die Basis der Handlung des Artikels auf Kreta stattfindet, bringe ich es nicht übers Herz, diesen wertvollen Beitrag wieder mit den Sicherungskopien verstauben zu lassen.

Viel Spaß also bei diesem Relikt aus dem letzten Jahrtausend…

Vorgeschichte

Vor einiger Zeit, um genau zu sein am Sonntag, dem 5. 9. 1999 so gegen 15 Uhr Ortszeit, sind wir in Chania auf Kreta entlang der Hafenmauer spaziert. Es hatte wohl reichliche 35°C im Schatten, vielleicht auch noch deutlich mehr. Das hat uns aber nicht weiter gestört, da unser kretisches Lustwandeln fand ohnehin fast ausschließlich im Sonnenschein stattgefunden hat. Und was interessiert es uns in der Sonne schon, wie warm es im Schatten ist?

Während wir Fische im Wasser beobachtend dahin geschlendert sind, ist mir urplötzlich in den Sinn gekommen, daß die Griechen ja eigentlich einen sehr eng begrenzten Horizont haben: Zu einer Stadt, die international Chania heißt, sagen sie Hania und schreiben gar Xania.

Dieser Gedankengang hat in mir sofort einen ununterdrückbaren Wissensdurst geweckt: Wie weit ist eigentlich mein Horizont entfernt?

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Christoph am 8. July 2009


Fevga ist eine der drei Backgammon-Varianten, die in Griechenland gespielt werden, und dort zusammen als Tavli bekannt sind.

Das Tavli-Spiel wird üblicherweise mit allen drei griechischen Varianten des Backgammon gespielt, also mit Fevga, Plakoto und Portes, immer abwechselnd, und auf drei, fünf oder sieben gewonnene Punkte. Einen Verdoppelungswürfel gibt es dabei nicht, und um Geld spielen Griechen normalerweise auch nicht.

Fevga

Fevga ist eine der drei Backgammon-Varianten, die in Griechenland gespielt werden, und dort zusammen als Tavli bekannt sind. Das Tavli-Spiel wird üblicherweise mit allen drei griechischen Varianten des Backgammon gespielt, also mit Fevga, Plakoto und Portes, immer abwechselnd, und auf drei, fünf oder sieben gewonnene Punkte. Einen Verdoppelungswürfel gibt es dabei nicht, und um Geld spielen Griechen normalerweise auch nicht.

Das griechische Fevga wird nach den gleichen Regeln gespielt wie auch das türkische Moultezim und das russische Narde.

Spielregeln Fevga

Jeder Spieler beginnt mit 15 Spielsteinen am jeweiligen rechten Punkt seiner Spielfeldseite, also dem eigenen 1er-Punkt in der internationalen Backgammon-Sprache, und damit diagonal zueinander über das Spielfeld. Spielrichtung ist für beide Spieler gegen den Uhrzeigersinn.

Ziel des Spieles ist es, alle Spielsteine rund um das Spielfeld zu bringen, und dann ähnlich dem Backgammon rauszuwürfeln.

Am Beginn werfen beide Spieler einen Würfel, der mit der höheren Augenzahl darf beginnen. Bei Gleichstand werden die Würfel noch mal geworfen, bis ein Gewinner feststeht. Ein automatisches Verdoppeln bei gleicher Augenzahl ist in Griechenland unbekannt.

Der Gewinner dieses Eröffnungsduells darf erneut mit beiden Würfel werfen, und hat damit also die Chance das Spiel mit einem Pasch zu beginnen. Nach dem ersten Spiel darf immer der Gewinner des vorherigen Spieles eröffnen.

Die Augenzahl der beiden geworfenen Würfel zeigen an, wie viele Felder die Spielsteine bewegt werden dürfen. Dabei gelten folgende Regeln:

  • Ein Spielstein darf nur auf ein Spielfeld bewegt werden, das von keinem Spielstein des Gegners blockiert wird. Ein Schlagen eines einzelnen Spielsteins, wie im Backgammon, gibt es nicht, es reicht also ein Stein um das Feld zu blockieren.
  • Die Augenzahlen der beiden Würfel müssen jede für sich gezogen werden, wobei aber der selbe Spielstein gezogen werden muss. Wie im Backgammon muss also jede Augenzahl für sich gespielt werden.
  • Ein Pasch darf wie im Backgammon doppelt gefahren werden, also insgesamt viermal die Augenzahl des Pasch. Aber auch dabei muss jede Augenzahl für sich korrekt gespielt werden.
  • Fall möglich müssen die Augenzahlen beider Würfel gezogen werden, oder im Falle eines Pasch alle vier Augenzahlen. Wenn nur eine Augenzahl gezogen werden kann, so muss wenn möglic die höhere Augenzahl gezogen werden.

Der erste Spielstein muss den Startpunkt des Gegners passiert haben, also das halbe Spielfeld umrundet haben, bevor ein zweiter Spielstein ins Spiel gebracht werden darf. Durch diese Regel ist zum Beispiel ein Sechser-Pash zum Spielbeginn ein völlig unbrauchbare Wurf, da nach dem Ziehen der ersten Sechs der Spielstein bereits durch den Startpunkt des Gegners blockiert ist. Die anderen drei Sechser verfallen damit.

Wie bereits oben erwähnt gibt es beim Fevga kein Schlagen eines gegnerischen Spielsteins. Das ist wohl der signifikanteste Unterschied zwischen internationalem Backgammon und der griechischen Fevga-Variante. Ein einzelner Spielstein blockiert bereits ein Spielfeld, und es kann vom Gegner nicht mehr benützt werden, bis das Feld geräumt wurde. Mit dieser Regel einher geht auch eine Einschränkung: Es ist nicht erlaubt, alle Felder des eigenen Startviertels zu blockieren, zumindest eines der Spielfelder dort muss frei bleiben, um einen weitern Spielverlauf zu sichern.

Hat man an einer anderen Stelle sechs Felder in einer Reihe blockiert (also z.B. die Felder 2, 3, 4, 5 und 6 des eigenen Startviertels, und das Feld 7), und der gener hat alle seine Steine am Punkt vor der Blockade (im Beispiel also Feld 1) angeasammelt, so muss man im nächsten Wurf zumindest eines der Felder räumen. Für das Beisiel wäre es also ideal, den Stein von Feld 2 auf Feld 8 zu bewegen, die Blockade also um ein Feld voranzurollen.

Um Spielsteine rauswürfeln zu können, müssen alle 15 Spielsteine rund um das Spielfeld in das 4. Viertel des Spielbrettes gebracht werden. Das Rauswürfeln geschieht nach den Regeln des internationalen Backgammons, wobei es aber durchaus passieren kann, dass ein oder mehrere Spielfelder her noch von gegnerischen Steinen blockiert sind.

Gewinner ist, wer als erster alle Spielsteine vom Brett gewürfelt hat. Ein Sieg zählt als ein Punkt, hat der Verlierer noch keinen einzigen Stein rausgewürfelt, so zählt das Spiel doppelt, also wie ein Gammon im Backgammon. Ein dreifaches Spiel, also ein Backgammon, gibt es beim Fevga nicht.

Links

Tavli, die griechischen Varianten des Backgammon
In griechischen Kafenia sieht man sehr oft Leute Backgammon spielen. Dabei spielen sie aber die griechischen Varianten des Tavli-Spiels: Portes, Plakoto, Fevga. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Fevga
Fevga is one of three backgammon games popular in Greece. The other two are Portes and Plakoto. The three games together are called Tavli and are usually played one after the other in matches of three, five, or seven points. Lesen Sie mehr dazu auf www.bkgm.com…
Christoph am 8. July 2009


Plakoto ist eine der drei Backgammon-Varianten, die in Griechenland gespielt werden, und dort zusammen als Tavli bekannt sind.

Das Tavli-Spiel wird üblicherweise mit allen drei griechischen Varianten des Backgammon gespielt, also mit Fevga, Plakoto und Portes, immer abwechselnd, und auf drei, fünf oder sieben gewonnene Punkte. Einen Verdoppelungswürfel gibt es dabei nicht, und um Geld spielen Griechen normalerweise auch nicht.

Plakoto

Plakoto ist eine der drei Backgammon-Varianten, die in Griechenland gespielt werden, und dort zusammen als Tavli bekannt sind. Das Tavli-Spiel wird üblicherweise mit allen drei griechischen Varianten des Backgammon gespielt, also mit Fevga, Plakoto und Portes, immer abwechselnd, und auf drei, fünf oder sieben gewonnene Punkte. Einen Verdoppelungswürfel gibt es dabei nicht, und um Geld spielen Griechen normalerweise auch nicht.

Das griechische Plakoto wird nach den gleichen Regeln gespielt wie auch das bulgarische Tapa.

Spielregeln Plakoto

Jeder Spieler startet mit allen 15 Spielsteinen am 1er-Feld des gegnerischen Viertels, also am eigenen 24er-Punkt in der internationalen Backgammon-Sprache. Spielrichtung ist wie im internationalen Backgammon, weiter unten im Bild gezeigt.

Ziel des Spieles ist es, alle Spielsteine um das Spielbrett herum ins eigene Viertel zu bringen, und dann rauszuwürfeln. Wer als erster alle Steine rausgewürfelthat, hat das Spiel gewonnen.

Am Beginn werfen beide Spieler einen Würfel, der mit der höheren Augenzahl darf beginnen. Bei Gleichstand werden die Würfel noch mal geworfen, bis ein Gewinner feststeht. Ein automatisches Verdoppeln bei gleicher Augenzahl ist in Griechenland unbekannt.

Der Gewinner dieses Eröffnungsduells darf erneut mit beiden Würfel werfen, und hat damit also die Chance das Spiel mit einem Pasch zu beginnen. Nach dem ersten Spiel darf immer der Gewinner des vorherigen Spieles eröffnen.

Die Augenzahl der beiden geworfenen Würfel zeigen an, wie viele Felder die Spielsteine bewegt werden dürfen. Dabei gelten folgende Regeln:

  • Ein Spielstein darf nur auf ein Spielfeld bewegt werden, das nicht vom Gegner blockiert wird. Ein Spielfeld ist durch zwei oder mehr Steine blockiert, ein einzelner gegnerischer Stein kann zwar nicht geschlagen, sehr wohl aber auf dem Spielfeld blockiert werden.
  • Die Augenzahlen der beiden Würfel müssen jede für sich gezogen werden, wobei aber der selbe Spielstein gezogen werden muss. Wie im Backgammon muss also jede Augenzahl für sich gespielt werden.
  • Ein Pasch darf wie im Backgammon doppelt gefahren werden, also insgesamt viermal die Augenzahl des Pasch. Aber auch dabei muss jede Augenzahl für sich korrekt gespielt werden.
  • Fall möglich müssen die Augenzahlen beider Würfel gezogen werden, oder im Falle eines Pasch alle vier Augenzahlen. Wenn nur eine Augenzahl gezogen werden kann, kann wahlweise die höhere oder niedrigere Nummer gezogen werden.

Ein einzelner gegnerischer Spielstein kann blockiert werden, indem einfach ein oder mehrere eigene Steine auf dieses Feld gestellt werden. Der Gegner darf diesen Stein erst wieder ziehen, wenn alle eigenen Steine von diesem Spielfeld wieder abgezogen wurden.

Der letzte Spielstein am Startfeld wird der “Mutterstein” genannt. Wird dieser Stein ohne einmal gezogen worden zu sein vom Gegner blockiert, so ist das Spiel zu Ende, und der Gegner hat zwei Punkte gewonnen. Diese Regel gilt aber nur, wenn der Gegner keinen eigenen Mutterstein mehr hat, also jeden seiner Spielsteine bereits bewegt hat. Hat der Gegner noch seinen Mutterstein, so geht das Spiel weiter, bis der Mutterstein entweder bewegt wurde, oder selbst blockiert wird. Im fall einer Blockade beider Muttersteine gilt das Spiel als unentschieden, es werden keine Punkte vergeben.

Um Spielsteine rauswürfeln zu können, müssen alle 15 Spielsteine rund um das Spielfeld in das 4. Viertel des Spielbrettes gebracht werden. Das Rauswürfeln geschieht nach den Regeln des internationalen Backgammons.

Gewinner ist, wer als erster alle Spielsteine vom Brett gewürfelt hat. Ein Sieg zählt als ein Punkt, hat der Verlierer noch keinen einzigen Stein rausgewürfelt, so zählt das Spiel doppelt, also wie ein Gammon im Backgammon. Ein dreifaches Spiel, also ein Backgammon, gibt es beim Plakoto nicht.

Links

Tavli, die griechischen Varianten des Backgammon
In griechischen Kafenia sieht man sehr oft Leute Backgammon spielen. Dabei spielen sie aber die griechischen Varianten des Tavli-Spiels: Portes, Plakoto, Fevga. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Plakoto
Plakoto is one of three backgammon games popular in Greece. The other two are Portes and Fevga. The three games together are called Tavli and are usually played one after the other in matches of three, five, or seven points. Lesen Sie mehr dazu auf www.bkgm.com…
Christoph am 8. July 2009


Portes ist eine der drei Backgammon-Varianten, die in Griechenland gespielt werden, und dort zusammen als Tavli bekannt sind.

Das Tavli-Spiel wird üblicherweise mit allen drei griechischen Varianten des Backgammon gespielt, also mit Fevga, Plakoto und Portes, immer abwechselnd, und auf drei, fünf oder sieben gewonnene Punkte. Einen Verdoppelungswürfel gibt es dabei nicht, und um Geld spielen Griechen normalerweise auch nicht.

Portes

Portes ist eine der drei Backgammon-Varianten, die in Griechenland gespielt werden, und dort zusammen als Tavli bekannt sind. Das Tavli-Spiel wird üblicherweise mit allen drei griechischen Varianten des Backgammon gespielt, also mit Fevga, Plakoto und Portes, immer abwechselnd, und auf drei, fünf oder sieben gewonnene Punkte. Einen Verdoppelungswürfel gibt es dabei nicht, und um Geld spielen Griechen normalerweise auch nicht.

Das griechische Portes wird nach sehr ähnlichen Regeln gespielt wie auch das internationale Backgammon.

Spielregeln Portes

Jeder Spieler startet mit 15 Spielsteinen, die wie im Backgammon aufgestellt werden:jeweils 2 Steine am 24er-Feld, 5 Steine am 13er-Feld, 3 am 8er-Feld und 5 Steine am 6er-Feld Auch die Spielrichtung ist wie im Backgammon.

Ziel des Spieles ist es, alle Spielsteine rund um das Spielbrett in das eigene Viertel zu führen, und dann die Steine herauszuwürfeln. Wer als erster alle Steine rausgewürfelt hat, hat das Spiel gewonnen.

Am Beginn werfen beide Spieler einen Würfel, der mit der höheren Augenzahl darf beginnen. Bei Gleichstand werden die Würfel noch mal geworfen, bis ein Gewinner feststeht. Ein automatisches Verdoppeln bei gleicher Augenzahl ist in Griechenland unbekannt.

Der Gewinner dieses Eröffnungsduells darf erneut mit beiden Würfel werfen, und hat damit also die Chance das Spiel mit einem Pasch zu beginnen. Nach dem ersten Spiel darf immer der Gewinner des vorherigen Spieles eröffnen.

Die Augenzahl der beiden geworfenen Würfel zeigen an, wie viele Felder die Spielsteine bewegt werden dürfen. Dabei gelten folgende Regeln:

  • Ein Spielstein darf nur auf ein Spielfeld bewegt werden, das nicht vom Gegner blockiert wird. Ein Spielfeld ist durch zwei oder mehr Steine blockiert, ein einzelner gegnerischer Stein kann geschlagen werden.
  • Die Augenzahlen der beiden Würfel müssen jede für sich gezogen werden, wobei aber der selbe Spielstein gezogen werden muss. Wie im Backgammon muss also jede Augenzahl für sich gespielt werden.
  • Ein Pasch darf wie im Backgammon doppelt gefahren werden, also insgesamt viermal die Augenzahl des Pasch. Aber auch dabei muss jede Augenzahl für sich korrekt gespielt werden.
  • Fall möglich müssen die Augenzahlen beider Würfel gezogen werden, oder im Falle eines Pasch alle vier Augenzahlen. Wenn nur eine Augenzahl gezogen werden kann, kann wahlweise die höhere oder niedrigere Nummer gezogen werden.

Ein einzelner gegnerischer Spielstein kann geschlagen werde, der Gegner muss ihn dann wieder wie im Backgammon wieder neu ins Spiel bringen. Auch hier gilt, dass erst geschlagene Spielsteine wieder im Spiel sein müssen, bevor ein anderer Zug gemacht werden kann.

Um Spielsteine rauswürfeln zu können, müssen alle 15 Spielsteine rund um das Spielfeld in das 4. Viertel des Spielbrettes gebracht werden. Das Rauswürfeln geschieht nach den Regeln des internationalen Backgammons.

Gewinner ist, wer als erster alle Spielsteine vom Brett gewürfelt hat. Ein Sieg zählt als ein Punkt, hat der Verlierer noch keinen einzigen Stein rausgewürfelt, so zählt das Spiel doppelt, also wie ein Gammon im Backgammon. Ein dreifaches Spiel, also ein Backgammon, gibt es beim Portesnicht.

Besonderheiten

Die Unterschiede zum internationalen Backgammon sind also:

  • Der Gewinner des Eröffnungswurfes darf erneut würfeln, kann das Spiel also mit einem Pach beginnen.
  • Es gibt kein Backgammon.
  • Es gibt keinen Verdopplungswürfel.

Links

Tavli, die griechischen Varianten des Backgammon
In griechischen Kafenia sieht man sehr oft Leute Backgammon spielen. Dabei spielen sie aber die griechischen Varianten des Tavli-Spiels: Portes, Plakoto, Fevga. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Portes
Portes is one of three backgammon games popular in Greece. The other two are Plakoto and Fevga. The three games together are called Tavli and are usually played one after the other in matches of three, five, or seven points. Lesen Sie mehr dazu auf www.bkgm.com…

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