Christoph am 24. February 2012


"Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger." (Seneca) - Es stellt sich also die Frage, welcher Wind denn ein günstiger ist.

Beginnen wir mit einem kurzen Ausflug durch die Geschichten, die schon im Kafenio erzählt wurden. Da wäre zum einen der griechische Wind, den die meisten Sommerurlauber von griechischen Inseln in der Ägäis her kennen: der Meltemi. Das ist der oft recht starke Nordwind, der tagsüber bläst, und sich meist mit Sonnenuntergang wieder legt. Und dann hatten wir noch den Überblick über die Winde des Mittelmeeres, wovon ja der Scirocco, in Griechenland Sirkos genannt, zuweilen von Süden her wehend für unruhige See sorgt.

“Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger.” (Seneca)

SunsetJa gut, Lucius Annaeus Seneca war kein Grieche. Aber er war Philosoph, Naturforscher und Staatsmann, und er griff nur zu gerne auf geistiges Material aus dem antiken Griechenland zurück. Und darum gebührt ihm wohl zu Recht die Ehre, diesen Beitrag zu eröffnen.

Es stellt sich also die Frage, welcher Wind denn ein günstiger ist. Ein griechischer Wind sollte es auf alle Fälle sein, sonst wären wir ja hier im Kafenio fehl am Platze, und alles andere wäre ungünstig.

Was also hat es auf sich, mit dem griechischen Wind?
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Christoph am 16. March 2009


Die Asiatische Tigermücke ist eine zwischen 2 und 10 mm große, auffällig schwarz-weiß gemusterte Stechmücke. Jetzt wurde sie erstmals auch in Athen nachgewiesen.

Bereits 2004 waren auf Korfu und im nahe gelegenen Festland rund um Igoumenitsa Asiatische Tigermücken nachgewiesen worden. Obwohl damals bereits Stimmen laut geworden sind, dass die Regierung Programme gegen die Ausbreitung der Mücke starten solle, ist in diesem Bereich nichts geschehen.

Dia Asiatische Tigermücke ist in Athen angekommen. Ja und? Jedes Jahr kommen doch Millionen Touristen in Athen an.

Das Problem hier ist, dass die Asiatische Tigermücke eigentlich aus den subtropische Regionen in Südost-Asien kommt. Und durch die Klimaerwärmung verschieben sich ja die Klimazonen (oder für alle die behaupten es gibt keine Klimaerwärmung: Wegen der Reiselust der Mücken …) , und es wird auch im Mittelmeerraum warm genug für diese Mücken. Und wie immer wenn sich Blutsauger ausbreiten, steigt auch die Krankheitsgefahr, da diese Blutsauger oft neue Viren oder Parasiten mit sich brigen.

So auch im Fall der Asiatischen Tigermücke.
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Christoph am 19. June 2008


Griechenland hat ein mediterranes Klima. An der Küste ist es im Winter mild und es regnet häufig. Die Sommer sind heiß, nur sehr selten gibt es Sommergewitter.

Griechenland hat überwiegend ein mediterranes Klima mit feucht-milden Wintern und trocken-heißen Sommern. An der Küste ist es im Winter sehr mild und es regnet häufig; Schnee fällt nur selten. Die Sommer sind relativ heiß und es gibt nur gelegentlich Sommergewitter. Im Landesinneren ist es vor allem im Winter deutlich kühler und es gibt häufig Nachtfrost, […]

Griechenland hat überwiegend ein mediterranes Klima mit feucht-milden Wintern und trocken-heißen Sommern. An der Küste ist es im Winter sehr mild und es regnet häufig; Schnee fällt nur selten. Die Sommer sind relativ heiß und es gibt nur gelegentlich Sommergewitter.

Im Landesinneren ist es vor allem im Winter deutlich kühler und es gibt häufig Nachtfrost, manchmal auch starke Schneefälle. Im Sommer ist es ähnlich wie an der Küste heiß und trocken. Da Griechenland sehr gebirgig ist, ist Wintersport durchaus möglich. Die jährlichen Niederschläge schwanken zwischen 400 und 1000 mm.

Man könnte das Jahr in in Griechenland also zwei Jahreszeiten teilen: die kalte und regnerische Winterperiode die von Ende Oktober bis Anfang März das Wetter vorgibt, und die warme und trockene Sommerperiode die vom April bis Oktober anhält.

Die kältesten Monate sind der Januar und Februar, die Temperaturen liegen dann zwischen 5° und 10° am Meer und zwischen 0° und 5° in ländlichen Gegenden. Im Nordwesten kann es noch deutlich kälter werden, und ofz auch über Tage hinweg bleiben. Der Winter ist in der Ägäis und ionischen Meer durch die ausgleichende Wirkung des Meeres deutlich milder als in Nordgriechenland.

Im Juli und August klettern die Temperaturen dann in ganz Griechenland auf bis zu 45°. Da dabei aber zugleich in den meisten Regionen sowohl die Luftfeuchtigkeit sehr gering ist, als auch ein deutlicher Sommerwind (in der Ägäis Meltemi genannt) weht, wird diese Hitze normalerweise als weniger belastend empfunden, als zum Beispiel die oft sehr schwülen knapp 30° an der nördlichen Adria.



Klimawerte

Hier sind die durchschnittlichen Klimawerte für eine Insel im Westen Griechenlands (Korfu), im Osten Griechenlands (Rhodos) und im Süden Griechenlands (Kreta).

Korfu Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperaturen 13 14 16 19 24 28 31 31 27 23 19 16
Min. Temperaturen 5 5 7 9 13 16 18 19 16 13 10 7
Sonnenstunden 4 4 5 6 9 11 12 10 9 6 5 4
Regentage 11 10 9 7 4 2 1 2 4 8 10 12
Wassertemperatur 14 13 14 16 18 21 23 24 23 21 19 16
Rhodos Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperaturen 14 15 17 20 24 28 30 31 28 25 20 17
Min. Temperaturen 8 9 10 13 16 20 23 23 20 17 13 10
Sonnenstunden 4 5 7 9 10 12 13 12 10 8 6 5
Regentage 11 9 7 3 2 1 0 0 1 4 7 10
Wassertemperatur 17 16 16 18 19 21 23 25 24 23 20 18
Kreta Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperaturen 15 15 17 20 23 27 29 28 26 23 20 17
Min. Temperaturen 8 9 10 12 15 19 22 22 20 16 13 11
Sonnenstunden 4 5 6 8 10 12 12 11 10 7 5 4
Regentage 9 9 6 3 2 1 0 0 1 4 6 9
Wassertemperatur 16 15 16 17 19 22 24 25 24 22 20 17


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