Christoph am 11. July 2012


Geschätzte 290 Milliarden Mikro-Abfallteile schwimmen im Mittelmeer. Wenn die Verschmutzung im gegenwärtigen Tempo weitergeht, ist das Mittelmeer in 30 bis 40 Jahren tot.

Die Müllsuppe im Mittelmeer ist insgesamt konzentrierter als im Atlantik und Pazifik. Besonders stark ist die Verschmutzung naturgemäß in der Nähe größerer Städte oder von Flussmündungen, aber auch die Strömungen spielen eine große Rolle.

Besonders dramatisch ist die Lage an der südlichen Mittelmeerküste. Im Golf von Bejaia an der algerischen Küste etwa hätten die Fischer je zur Hälfte Fische und Müll in ihren Netzen.

Siehe auch science.orf.at im Beitrag Forscher erstellen “Müllkarte” des Mittelmeers.


Wahnsinn, oder? Es werden weltweit offiziell Unsummen für Umweltschutz ausgegeben, aber wenn man erwarten würde, in den Medien weniger Katastrophenmeldungen, betreffend unser aller Umwelt, zu sehen, wird man enttäuscht werden.

Alle Kafenio-Besucher sind somit aufgerufen, die nachfolgende Petition zur Rettung des Mittelmeeres zu unterzeichnen. Einfach gleich auf das Banner klicken, und unterzeichnen. Der Umwelt zu Liebe, schließlich sollen unsere Kinder und Enkel auch noch ein funktionierendes Mittelmeer erleben dürfen!


1 Million Unterschriften

Christoph am 24. February 2012


"Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger." (Seneca) - Es stellt sich also die Frage, welcher Wind denn ein günstiger ist.

Beginnen wir mit einem kurzen Ausflug durch die Geschichten, die schon im Kafenio erzählt wurden. Da wäre zum einen der griechische Wind, den die meisten Sommerurlauber von griechischen Inseln in der Ägäis her kennen: der Meltemi. Das ist der oft recht starke Nordwind, der tagsüber bläst, und sich meist mit Sonnenuntergang wieder legt. Und dann hatten wir noch den Überblick über die Winde des Mittelmeeres, wovon ja der Scirocco, in Griechenland Sirkos genannt, zuweilen von Süden her wehend für unruhige See sorgt.

“Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger.” (Seneca)

SunsetJa gut, Lucius Annaeus Seneca war kein Grieche. Aber er war Philosoph, Naturforscher und Staatsmann, und er griff nur zu gerne auf geistiges Material aus dem antiken Griechenland zurück. Und darum gebührt ihm wohl zu Recht die Ehre, diesen Beitrag zu eröffnen.

Es stellt sich also die Frage, welcher Wind denn ein günstiger ist. Ein griechischer Wind sollte es auf alle Fälle sein, sonst wären wir ja hier im Kafenio fehl am Platze, und alles andere wäre ungünstig.

Was also hat es auf sich, mit dem griechischen Wind?
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Christoph am 14. February 2010


Die Mittelmeerküche trägt nicht nur zu körperlicher Gesundheit bei, der Verzehr von viel Gemüse, Obst, Nüssen und Fisch senkt auch das Risiko für Depressionen.

Ein Zusammenhang zwischen Ernährung und Psyche wird schon länger diskutiert. So sind psychische Störungen wie Depressionen in skandinavischen Ländern weiter verbreitet als am Mittelmeer, wobei neben dem Klima und dem Lebensstil eben auch die Ernährung einen nicht unwesentlichen Beitrag leistet.

Mittelmeerdiät gegen Depressionen

TomatenForscher der Universität von Las Palmas haben in einer groß angelegten Studie herausgefunden, dass Spanier, die sich möglichst streng an das Konzept der Mittelmeerdiät (bzw. der Kreta-Diät) halten, ein signifikant niedrigeres Risiko haben, an einer Depression zu erkranken.

Die Mittelmeerdiät versorge den Körper mit reichlich Vitaminen, Mineralstoffen und frischen Lebensmitteln. Dadurch werden nicht nur Entzündungen vermindert und Herzkrankheiten vorgebeugt, es wird auch die Zellfunktionalität verbessert, und die Hormonspiegel im Körper scheinen sich stabiler zu halten. Und aus der Kombination all dieser Faktoren ergibt sich dann ein deutlich geringeres Risiko eine Depression zu erleiden.
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Christoph am 23. July 2009


Griechenland ist bekannt für seine wundervollen Meere. Und mit dem Meer kommen auch die Meeresbewohner wie leckerer Oktopus, aber auch Haie und Quallen.

Im Mittelmeer kommen 49 verschiedene Haiarten vor. Ganze 16 dieser Arten werden über drei Meter lang. Von diesen 16 großen Arten gelten 15 als für Menschen gefährlich. Der größte weiße Hai, der je im Mittelmeer gefangen wurde, war über 6,5m lang.

Haie in Griechenland

beachSollte man am Strand im Urlaub überraschend einen Nachbarn oder ehemaligen Kollegen erspähen, dann sollte man zur Begrüßung nicht laut “Hi!” schreien, um auf sich aufmerksam zu machen. Es könnte sonst sein, dass verschiedene Leute in der näheren Umgebung vor Schreck tot umfallen, und man hätte mit einem Schlag mehr Todesopfer verursacht, als Haiattacken im gesamten Mittelmeer in den vergangenen mehr als 100 Jahren.

Aber seit 1975 der Spielfilm “Der weiße Hai” in die Kinos gekommen ist, hat jeder Mensch seine Urangst vor Haien wieder entdeckt. Hai werden seither weltweit oft nur des Spasses wegen gejagt, rein um zu zeigen wer hier das eigentlich stärkere Lebewesen ist. Tatsächlich sind viele Haiarten inzwischen an den Rande der Ausrottung gedrängt worden, und man sollte eigentlich nicht von Unglück reden, wenn man mal einen Hai zu Gesicht bekommt. Andererseits ist es schwer das Wort “Glück” zu verwenden, wenn man im freien Gewässer vor sich einen Hai entdeckt, auch wenn von einem Hai den man sieht eigentlich so gut wie gar keine Gefahr ausgeht.

Caribbean reef sharks (Roatan, Honduras)Im Mittelmeer sind 49 verschiedene Haiarten heimisch, und einige weitere verirren sich auf ihren Wanderungen immer wieder durch die Strasse von Gibraltar ins Mittelmeer, und kommen dabei immer wieder bis in griechische Gewässer. Sowohl die Ägäis als auch das Ionische Meer gelten dabei im Mittelmeer wegen der sehr guten Wasserqualität als haireiche Gewässer.

Welche Haie gibt es aber nun tatsächlich im Mittelmeer, und natürlich speziell in der Ägäis und dem Ionischen Meer, und welche Gefahren gehen von ihnen aus? Diese Frage und vieles mehr wird in den folgenden Beiträgen und Seiten auf kafenio.eu diskutiert:

Haie im Mittelmeer
Im Mittelmeer kommen 49 verschiedene Haiarten vor. Ganze 16 dieser Arten werden über drei Meter lang. Von diesen 16 Arten gelten 15 als für Menschen gefährlich. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Riesenhai in Griechenland
Am 10. Mai wurde in Griechenland in der Nähe von Athen ein 7.5 Meter langer Riesenhai gefangen. Lesen Sie mehr dazu auf Kafenio.eu. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Das Meer in Griechenland
Zahlreiche Inseln hauptsächlich in der Ägäis, im Ionischen aber auch im Libyschen Meer, sind, was jedes Jahr unzählige Urlauber anzieht. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…

Quallen in Griechenland

Jelly Fish Detailed on Blue - !IMG_5346 - Vignette & FrameQuallen sind genau genommen wesentlich gefährlicher als Haie. Sie sind sehr selten gefährlich für das Leben eines Unglücksopfers, aber schmerzhafte und oft langwierige Verletzungen können sie leicht verursachen. Quallen gehören zu den Nesseltieren, und ihre oft meterlangen Tentakeln sind dicht mit Nesselzellen besetzt, die bei Berührung explosionsartig ihr schmerzhaftes Gift freisetzen.

Quallen leben in allen Arten von Wasser, tropisches warmes wie arktisches kaltes Wasser, Salzwasser wie Süßwasser. Dabei bestehen sie zu über 98% selbst aus Wasser. Zum Vergleich dazu: Menschen bestehen zu 60% bis 70% aus Wasser. Die zunehmende Verbreitung von Quallen macht auch nicht vor beliebten Badestränden halt und kann so erheblichen wirtschaftlichen Schaden vor Ort anrichten. Jeder kann sich noch an die immer wieder kehrenden Bericht der Quallenplagen aus den letzen Jahren erinnern. Zuletzt war 2008 ein solches Jahr der Quallenplage.

Die im Mittelmeer auftretenden Schwärme von Quallen bestehen zumeist aus Feuerquallen, oder auch Leuchtquallen genannt. Die Nesselkapseln der Fangtentakel der Feuerquallen durchdringen die menschliche Haut. Durch das Nesselgift werden stechende Schmerzen ausgelöst (etwa doppelt so intensiv wie das Gift der Brennnessel) und es bilden sich Bläschen die oft erst nach zwei bis vier Wochen abheilen.

WhispersManchmal treten auch Schwärme von Ohrenquallen auf. Die Ohrenquallen haben weit weniger starkes Gift in ihren Nesselzellen, oft wird eine Berührung mit einer Ohrenqualle nicht einmal wahrgenommen. Und eher selten bilden sich Schwärme von Kompassquallen. Kompassquallen sind aus Sicht der Intensität der Nesselzellen und des Nesselgiftes zwischen Feuerqualle und Ohrenqualle einzustufen.

Näheres zu Quallen findet sich auf kafenio.eu in folgenden Beiträgen:

Quallenplage im Mittelmeer
Alle Jahr wieder machen Schlagzeilen aus den beliebtesten Urlaubsregionen die Runde: Traumstrände sind wegen unzähliger Quallen im sauberen Wasser nicht benutzbar. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Das Meer in Griechenland
Zahlreiche Inseln hauptsächlich in der Ägäis, im Ionischen aber auch im Libyschen Meer, sind, was jedes Jahr unzählige Urlauber anzieht. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Christoph am 16. March 2009


Die Asiatische Tigermücke ist eine zwischen 2 und 10 mm große, auffällig schwarz-weiß gemusterte Stechmücke. Jetzt wurde sie erstmals auch in Athen nachgewiesen.

Bereits 2004 waren auf Korfu und im nahe gelegenen Festland rund um Igoumenitsa Asiatische Tigermücken nachgewiesen worden. Obwohl damals bereits Stimmen laut geworden sind, dass die Regierung Programme gegen die Ausbreitung der Mücke starten solle, ist in diesem Bereich nichts geschehen.

Dia Asiatische Tigermücke ist in Athen angekommen. Ja und? Jedes Jahr kommen doch Millionen Touristen in Athen an.

Das Problem hier ist, dass die Asiatische Tigermücke eigentlich aus den subtropische Regionen in Südost-Asien kommt. Und durch die Klimaerwärmung verschieben sich ja die Klimazonen (oder für alle die behaupten es gibt keine Klimaerwärmung: Wegen der Reiselust der Mücken …) , und es wird auch im Mittelmeerraum warm genug für diese Mücken. Und wie immer wenn sich Blutsauger ausbreiten, steigt auch die Krankheitsgefahr, da diese Blutsauger oft neue Viren oder Parasiten mit sich brigen.

So auch im Fall der Asiatischen Tigermücke.
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Christoph am 11. March 2009


Am 10. Mai wurde in Griechenland in der Nähe von Athen ein 7.5 Meter langer Riesenhai gefangen. Lesen Sie mehr dazu auf Kafenio.eu.

Am 10. März 2009 wurde vor der Küste von Vouliagmeni, ein Stückchen südöstlich von Athen, ein 7.5 Meter langer Riesenhai gefangen. Der Hai verfing sich in den Netzen eines Fischerbootes und kam darin um. Er wurde mittels eines Kranes auf einen Anhänger verladen, und zu einer Fischfarm für weitere tierärztliche Untersuchungen gebracht. Fische dieser Grösse sind selten geworden vor Griechenland.

Foto eines RiesenhaisAm 10. März 2009 wurde vor der Küste von Vouliagmeni, ein Stückchen südöstlich von Athen, ein 7.5 Meter langer Riesenhai gefangen. Der Hai verfing sich in den Netzen eines Fischerbootes und kam darin um. Er wurde mittels eines Kranes auf einen Anhänger verladen, und zu einer Fischfarm für weitere tierärztliche Untersuchungen gebracht.

Fische dieser Grösse sind selten geworden vor Griechenland. Nun ist es ja nicht so, dass vor 100 Jahren jeden Tag hunderte Fische mit mehr als sieben Metern Länge gefangen wurden. Aber vor 20 Jahren noch wäre es keine Schlagzeile wert gewesen wenn ein Riesenhai aus dem Wasser gezogen worden wäre. Zur Schlagzeile auf eKathimerini.com geht es hier. Es hätte damals ja auch noch kein Fischer gleich die Presse verständigt, sondern es hätte einfach eine Grillparty gegeben, vorausgesetzt der Fisch wäre grillbar gewesen.

Die Frage aber ist: Wie viele Menschen kann ein Riesenhai pro Tag im ärgsten Horror-Szenario fressen?
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Christoph am 16. January 2009


Das Ionische Meerr (griechisch Ionio Pelagos Ιóνιo Πέλαγoς, italienisch Mar Ionico oder Mar Ionio) ist ein Teil des Mittelmeeres. Es ist benannt nach der griechischen Sagengestalt Io, einer Geliebten des Gottes Zeus.

Das Ionische Meer ist im Norden durch die Straße von Otranto mit dem Adriatischen Meer verbunden, die Straße von Messina verbindet es im Westen mit dem Tyrrhenischen Meer. Im Süden öffnet es sich zum offenen Mittelmeer, im Südosten geht es ins Ägäische Meer über. Im Westen wird es durch die Südküste der Halbinsel Salento und der Regionen Basilikata und Kalabrien sowie die Ostküste Siziliens begrenzt, östlich befindet sich die Westküste der Balkanhalbinsel mit dem südwestlichen Albanien und dem westlichen Griechenland mit der Halbinsel Peloponnes.

Das Ionische Meer

Das Ionische Meer (griechisch Ionio Pelagos Ιóνιo Πέλαγoς, italienisch Mar Ionico oder Mar Ionio) ist ein Teil des Mittelmeeres. Es ist benannt nach der griechischen Sagengestalt Io, einer Geliebten des Gottes Zeus. Das Calypsotief, mit 5.267m die tiefste Stelle des Mittelmeeres, liegt südwestlich von Kythera im Ionischen Meer.

Das Ionische Meer

Kythera ist den aufmerksamen Lesern dieses Blogs ja schon vom Mechanismus von Antikythera bekannt. Antikythera ist einfach die kleine Insel gegenüber der Hauptinsel Kythera, ein Namensschema das auch bei einigen anderen Inseln Verwendung findet, wie z.B. bei Paros und Antiparos.

Kythera und Antikythera, und westlich davon das Calypsotief mit 5.267m Tiefe

Die beiden großen griechischen Fährhäfen, die den Fährverkehr zwischen Griechenland und Italien auf griechischer Seite abwickeln – Patras und Igoumenitsa – befinden sich ebenfalls im Ionischen Meer.
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