Christoph am 8. January 2009


Das Mittelmeer liegt zwischen Afrika und Europa, sowie Asien in Osten. Seine Fläche umfasst 2,5 Mio. km², und es enthält in etwa 4,3 Mio. km³ Wasser.

Zahlen, Daten und Fakten zum Mittelmeer Das Mittelmeer, oder auch Mediterranes Meer genannt, liegt zwischen Afrika und Europa, sowie Asien in Osten. Seine Fläche umfasst 2,5 Mio. km², und es enthält in etwa 4,3 Mio. km³ Wasser. Das sind 4.300.000.000.000.000 Liter Salzwasser – diese Zahl ist natürlich gerundet, falls es mal wer nachmisst. Die tiefste […]

Zahlen, Daten und Fakten zum Mittelmeer

Das Mittelmeer, oder auch Mediterranes Meer genannt, liegt zwischen Afrika und Europa, sowie Asien in Osten. Seine Fläche umfasst 2,5 Mio. km², und es enthält in etwa 4,3 Mio. km³ Wasser. Das sind 4.300.000.000.000.000 Liter Salzwasser – diese Zahl ist natürlich gerundet, falls es mal wer nachmisst. Die tiefste Stelle des Mittelmeeres befindet sich südlich der griechischen Halbinsel Peloponnes bzw. südwestlich der vorgelagerten Insel Kythera, und dort ist das Mittelmeer 5.267 Meter tief.

Rund 80 Flüsse in 19 Anrainerstaaten bringen Wasser und allerlei sonst ins Mittelmeer, aber die engste Stelle an der Verbindung zum Atlantik, die Straße von Gibraltar, misst nur 13 Kilometer. Das ist nicht viel für ein Meer von 2,5 Millionen Quadratkilometern, jedenfalls verlangsamt es den Wasseraustausch enorm: Bis zu 100 Jahre sind nötig, bis das gesamte Wasser erneuert wurde. Ungeklärte Abwässer, Öltransporte, Tourismus und Schiffsverkehr belasten das Meer und seien Bewohner, genauso wie eine intensive Fischerei. Nur die immense Selbstreinigungskraft dieses Meeres konnte bisher eine ökologische Katastrophe verhindern.
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Christoph am 14. October 2008


Der eigentlich im Roten Meer beheimatete Hasenkopf breitet sich jetzt auch in der Ägäis aus. Wie einige andere Fischarten auch ist diese Fischart durch den Suez-Kanal hindurch in das durch die Klimaerwärmung imme wärmer werdende Meer gewandert. Dies ist an sich seit der Eröffnung des Suez-Kanals 1869 immer wieder passiert. Diese Einwanderung von neuen Arten […]

Der eigentlich im Roten Meer beheimatete Hasenkopf breitet sich jetzt auch in der Ägäis aus. Wie einige andere Fischarten auch ist diese Fischart durch den Suez-Kanal hindurch in das durch die Klimaerwärmung imme wärmer werdende Meer gewandert.

Dies ist an sich seit der Eröffnung des Suez-Kanals 1869 immer wieder passiert. Diese Einwanderung von neuen Arten vom Roten Meer ins Mittelmeer ist nach dem Erbauer des Suez-Kanals, Ferdinand de Lesseps, benannt, und heißt Lessepsche Migration. Eine Liste der Lessepschen Migranten ist auf Wikipedia verfügbar.

Was ist jetzt so besonders am Hasenkopf? Der Fisch hat im Ober- und Unterkiefer je zwei grosse Zähne, was ihm das Aussehen eines Hasen verleiht. Darum wird er auch Hasenkopf genannt, oder auf Latreinisch eben Lagocephalus. Die Fiusche werden bis zu 35cm lang, haben einen torpedoförmigen Körper, schwarze Punkte am ganzen Körper und zwei silberne Streifen auf der Seite.

Der Hasenkopf ist aber auch verwandt mit den Kugelfischen, und hat daher von diesen eine Eigenschaft geerbt, die ihn sogar für Menschen lebensgefährlich macht.


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Christoph am 27. August 2008


Vor Israel im Meer versunken liegt die über 8.000 Jahre alte Siedlung namens Atlit Yam. Sie befindet sich in einer Tiefe von 8 bis 12 Metern, und liegt in der heutigen Bucht von Atlit nahe der Mündung des Oren Flusses. Die Siedlung war von 6.900 bis ca. 6.300 v.Chr. bewohnt, und könnte dann von einem […]

Vor Israel im Meer versunken liegt die über 8.000 Jahre alte Siedlung namens Atlit Yam. Sie befindet sich in einer Tiefe von 8 bis 12 Metern, und liegt in der heutigen Bucht von Atlit nahe der Mündung des Oren Flusses. Die Siedlung war von 6.900 bis ca. 6.300 v.Chr. bewohnt, und könnte dann von einem Tsunami vernichtet worden zu sein.

Heute liegt die versunkene Siedlung nur 300 Meter von der Kreuzfahrerburg bei Atlit entfernt, und gerade mal an die zehn Kilometer von der geschäftigen Hafenstadt Haifa entfernt. Gegen Ende der letzen Eiszeit ließen die schmelzenden Gletscher den Meeresspiegel steigen, und so muss das meer auch Atlit Yam immer näher gerückt sein, bis die Siedlung schließlich aufgegeben wurde.

Oder war es doch ein Tsunami, der die Siedlung in dieser Zeit des Umschwunges, als die meisten Stämme dazu übergingen von Jägern und Sammlern zu sesshaften Bauern und Viehzüchtern zu werden? Die Zeit in der die Siedlung aufhörte zu existieren fällt mit der Zeit zusammen, als ein Tsunami das Mittelmeer heimsuchte, verursacht durch einen gewaltigen Hangrutsch am Ätna in Italien.
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Christoph am 26. August 2008


Piraten gibt es nicht nur in der Karibik, oder wie aus den Schlagzeilen des öfteren zu hören ist, vor Afrika. Es gibt Piraten auch im Mittelmeer, aber zum Glück aller Segler und sonstiger Jachtbesitzer deutlich seltener. Bis zum Piratenangriff am letzten Sonntag, dem 24. August 2008, sind mehrere Jahre keine Angriffe verzeichnet worden. Am Sonntag […]

Piraten gibt es nicht nur in der Karibik, oder wie aus den Schlagzeilen des öfteren zu hören ist, vor Afrika. Es gibt Piraten auch im Mittelmeer, aber zum Glück aller Segler und sonstiger Jachtbesitzer deutlich seltener. Bis zum Piratenangriff am letzten Sonntag, dem 24. August 2008, sind mehrere Jahre keine Angriffe verzeichnet worden.

Am Sonntag wurde die 10 Million Pfund teure und gut 55 Meter lange Luxusjacht Tiara vor Korsika von einem Schnellboot aus angegriffen. Vier vermummte Männer haben die Passagiere und die Crew ausgeraubt, und dabei Dinge im Wert von über 100.000 britische Pfund an sich genommen. Sie zwangen auch den Kapitän den Safe des Schiffes zu öffnen. Nach gerade mal 10 Minuten war der Angriff vorüber.

Da aber die Crew des Luxusschiffes gut ausgebildet war, hat es keine Zwischenfälle während des Überfalles gegeben, und so ist außer dem materiellen Verlust kein weiterer Schaden zu beklagen gewesen. Die Tiara hatte in der Vergangenheit bereits Gäste wie Giorgio Armani oder auch Jack Nicholson begrüssen dürfen, aber an diese vier noch unbekannten Männer werden sich das Schiff wie auch die Besatzung wohl auch in Jahren noch ebenso gut erinnern können.
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Christoph am 21. August 2008


Die Kreta-Diät ist deshalb in aller Munde, weil Studien eindeutig belegt haben, dass die Menschen in den mediterranen Ländern eine höhere Lebenserwartung haben.

Die Kreta-Diät (auch Mittelmeerdiät) ist weltweit als eine der gesündesten Ernährungsformen anerkannt. Sie ist ideal für Genießer, aber eigentlich nichts für Menschen, die einen festen Diätplan brauchen. Man hat die freie Auswahl zwischen vielen leckeren Gerichten.

Die Kreta-Diät ist deshalb in aller Munde, weil Studien in vergangenen Jahren belegt haben, dass die Menschen in den südlichen, mediterranen Ländern, aber insbesondere auf Kreta eine höhere Lebenserwartung haben. Das wurde primär der dortigen von Olivenöl, mediterranen Kräutern, sowie von viel Obst und Gemüse geprägten typischen Ernährung zugeschrieben.

Statt Kreta-Diät wird oft auch der Begriff Mittelmeer-Diät verwendet. Die Ernährungsempfehlungen stellen in der Kreta-Diät eine spezielle Auswahl von Lebensmitteln dar, die im gesamten Mittelmeerraum regelmäßig gegessen werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Gemüse, Salat, Obst, Fisch, Knoblauch, wenig rotem Fleisch, der Verwendung von Olivenöl sowie täglich einem Glas Rotwein.

Die Rezepte der Kreta-Diät unterscheiden sich allerdings doch recht deutlich von der als Mittelmeer-Küche oder mediterranen Küche bezeichneten Ernährungsform im Mittelmeergebiet, also der Summer der jeweils typischen Landesküchen. Diese Küchen weisen zwar einige gemeinsame Elemente auf wie die häufige Verwendung von Olivenöl, Kräutern und Knoblauch, unterscheiden sich teilweise jedoch erheblich.
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Christoph am 19. August 2008


Jedes Jahr gegen Ende Mai beginnt die Wanderung der Thunfische. Sie kommen aus dem Atlantik durch die Strasse von Gibraltar ins Mittelmeer, um in den wärmeren Gewässern ihre Eier zu legen. Durch die wärmeren Temperaturen des Mittelmeeres haben die Jungen dadurch deutlich bessere Überlebenschancen. Zumindest war das in den letzten vielen Millionen Jahren so, und […]

Jedes Jahr gegen Ende Mai beginnt die Wanderung der Thunfische. Sie kommen aus dem Atlantik durch die Strasse von Gibraltar ins Mittelmeer, um in den wärmeren Gewässern ihre Eier zu legen. Durch die wärmeren Temperaturen des Mittelmeeres haben die Jungen dadurch deutlich bessere Überlebenschancen. Zumindest war das in den letzten vielen Millionen Jahren so, und es wurde von der Evolution so eingerichtet.

Jetzt ist alles anders, die Thunfische im Mittelmeer sind vom Aussterben bedroht. Und wer trägt Schuld an dieser Tragödie? Nein, nicht der Mensch. Es ist wohl der weltweite Sushi-Boom. Allein von den Jahren 2002 bis 2007 hat sich die Menge des im Mittelmeer gefangenen Thunfisches verdreifacht. Und das sind die offiziellen Zahlen, denn die tatsächlichen aber illegalen Fänge werden diese Verdreifachung wohl noch weiter in den Schatten stellen.

Durch diesen Sushi-Boom sind viele Händler bereit große Summen für frischen Thunfisch zu bezahlen. So zählen auch viele Japaner zu den Kunden der Fischer in Spanien und Frankreich. Die können in Japan so hohe Summen für Thunfisch bekommen, dass sie in Europa fast beliebig hohe Summen zahlen können, und trotz des Flugtransportes nach Japan immer noch gute Gewinne einzustreifen.
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Christoph am 18. August 2008


Anisschnaps wird rund ums Mittelmeer gerne getrunken. Das Anisaroma ist jedoch hierzulande deutlich weniger beliebt.

Rund ums Mittelmeer lieben die Menschen Alkohol der mit Anis versetzt wurde. Raki, Ouzo, Pastis, Absinth, Sambuca und Anisette sind nur einige davon, aber sie dürften allen ein Begriff sein, und die meisten denken wohl gerade daran, dass sich all diese Spirituosen doch weißlich trüb verfärben, wenn man sie mit Wasser verdünnt. Richtig, das ist eine Gemeinsamkeit all dieser Anisées, wie die Anisschnäpse genannt werden. Man trinkt sie mit Wasser verdünnt, und sie werden dabei trübe.

Das Mittelmeer und typische Aromen

Wenn man ans Mittelmeer denkt, so kommen wohl fast jedem sofort Bilder von wunderbaren Stränden, traumhaften Buchten und azurblauem Wasser in den Sinn. Und wer genau auf seine Sinneseindrücke achtet, wird wohl auch den Geruch nach dem Harz der Pinien und anderen mediterranen Düften wahrnehmen können.

Es ist in diesem typischen mediterranen Duftcocktail aber nicht nur das Pinienharz, das so charakteristisch für die Mittelmeerregion ist. Es sind auch die ätherischen Öle des wilden Thymians, des Oreganos und des Rosmarins, die ihren Beitrag zum Gesamten liefern.

Neben diesen im gesamten Mittelmeerraum auch wild vorkommenden Gewürzen sind auch noch die vielen halbhohen oder niedrigen Sträucher und Gräser der Macchia und Phyrgana an der Zusammenstellung des mediterranen Duftes beteiligt. Mit ihren Harzen und Blättern, die reich an ätherischen Ölen sind, tragen auch sie sehr charakteristische Gerüche zu den Gerüchen des gesamten Mittelmeerraumes bei.
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