Christoph am 19. June 2008


Zahlreiche Inseln hauptsächlich in der Ägäis, im Ionischen aber auch im Libyschen Meer, sind, was jedes Jahr unzählige Urlauber anzieht.

Strahlendes Sonne, weißer Sand und azurblaues Meer. So schaut Urlaub in Griechenland vor dem inneren Auge eines jeden Griechenland-Fans aus. Aber welches Meer ist denn eigentlich das typisch griechische Meer? Griechenland hat nämlich nicht nur die Ägäis, es gibt gibt hier "mehr Meer". Lesen Sie hier mehr darüber...

Griechische Meere

Beach of MilopotamosGriechenland hat ja sage und schreibe 13.767 Kilometer Küstenlinie. Diese bemerkenswerte große Zahl kommt vor allem durch die gezählten 3.054 Inseln und das oft zerklüftete Festland zustande. Griechenland liegt insgesamt am Mittelmeer, aber innerhalb des Mittelmeers an den folgenden Meeren:

Ägäis
Die Ägäis ist den wohl von den typisch griechischen Postkarten bekannt: Strahlend blaues Wasser, weiß getünchte Häuser oft mit blauen Dächern. Diese Ansichtskarten stammen zumeist aus Santorin, und das liegt inmitten der Ägäis.

Ionisches Meer
Das Ionische Meer bildet sozusagen den Eingangsbereich der Adria, und mit Korfu und Zakynthos sind zumindest zwei der Ionischen Inseln wohl jedem bekannt.

Lybsches Meer
Das Lybsche Meer erstreckt sich vom Süden Kretas bis nach Afrika. Mit Kreta, der grössten griechischen Inseln, und Gavdos, der südlichsten Spitze Europas, liegen nur zwei griechische Inseln am Lybschen Meer.

More beach .... More!

Das Mittelmeer
Das Mittelmeer liegt zwischen Afrika und Europa, sowie Asien in Osten. Seine Fläche umfasst 2,5 Mio. km², und es enthält in etwa 4,3 Mio. km³ Wasser. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Mittelmeer
Das Mittelmeer (auch Mittelländisches Meer, Europäisches Mittelmeer), das etwa 2,5 Mio. km² groß ist und im Calypsotief eine maximale Tiefe von 5.267 m erreicht, ist ein Mittelmeer zwischen Europa, Afrika und Asien. Lesen Sie mehr dazu auf de.wikipedia.org…

Ägäis

Die Ägäis erstreckt sich über die Gewässer zwischen Griechenland und der Türkei.

Die Ägäischen Inseln werden üblicherweise in sieben Gruppen eingeteilt (Die große Insel Evia oder Euböa wird keiner dieser Gruppen zugerechnet):
Blue, Green and Brown

  • die Nordägäischen Inseln (auch: Thrakische Inseln)
  • die Ostägäischen Inseln
  • die Nördlichen Sporaden
  • die Südlichen Sporaden (umfassen u.a. die sogenannten Dodekanes-Inseln)
  • die Kykladen
  • die Saronischen Inseln
  • Kreta und die umliegenden kleinen Inseln
Ägäisches Meer
Das Ägäische Meer oder die Ägäis (altgr. Αἰγαῖον πέλαγος aigaion pelagos, heute neugr. Αιγαίο Πέλαγος (n. sg.) Egeo pelagos, türkisch Ege Denizi), ist ein Nebenmeer des Mittelmeers. Lesen Sie mehr dazu auf de.wikipedia.org…

Ionisches Meer

Oia - SantoriniDas Ionische Meer liegt vor dem südwestlichen Albanien und der Westküste Griechenlands. Der griechischen Küste vorgelagert sind die Ionischen Inseln Korfu, Zakynthos, Kefalonia, Ithaka und Lefkas, sowie die anderen Inseln Strofades, Sfakteria, Schiza, Sapientza und Kythira. Im Westen wird das Ionische Meer durch die Salento Halbinsel, die süditalienische und östliche sizilianische Küste begrenzt. Zwischen Apulien und Kalabrien liegt der Golf von Tarent.

Ionisches Meer
Das Ionische Meerr (griechisch Ionio Pelagos Ιóνιo Πέλαγoς, italienisch Mar Ionico oder Mar Ionio) ist ein Teil des Mittelmeeres. Es ist benannt nach der griechischen Sagengestalt Io, einer Geliebten des Gottes Zeus. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Ionisches Meer
Das Ionische Meer (griechisch Ionio Pelagos Ιóνιo Πέλαγoς, italienisch Mar Ionico oder Mar Ionio, albanisch Deti Jon „unser Meer“) ist ein Teil des Mittelmeeres. Es ist bis zu 5.267 Meter tief und benannt nach der altgriechischen Sagengestalt Io, einer Geliebten des Gottes Zeus. Lesen Sie mehr dazu auf de.wikipedia.org…

Lybsches Meer

Pontikonisi, CorfuDas Libysche Meer, auch Pelagien genannt, bezeichnet den Abschnitt des Mittelmeeres zwischen den griechischen Inseln Kythira, Kreta und Karpathos und der nordafrikanischen Küste in Libyen.

Lybsches Meer
Das Libysche Meer (griechisch Λιβυκό Πέλαγος), auch Pelagien, bezeichnet den Abschnitt des Mittelmeeres zwischen den griechischen Inseln Kythira, Kreta und Karpathos einerseits und der nordafrikanischen Küste in Libyen. Lesen Sie mehr dazu auf de.wikipedia.org…

Umweltschutz

Abseits aller Bedenken zur Verschmutzung und Überfischung der griechischen Hoheitsgewässer (siehe bei Geographie und Natur in Griechenland), beheimaten diese Meere nach wie vor einige der saubersten Gewässer des Mittelmeeres.

Viele der Strände erhalten Jahr für Jahr wieder die Auszeichnung durch die Blaue Flagge, ein exklusives Öko-Label, das die hervorragende Wasserqualität und die Vorrichtungen zum Schutz der Wasserqualität bestätigt.

Blaue Flagge 2009
Auch 2009 wurde Griechenland in der Nationenwertung der Blauen Flagge wieder Zweiter, hinter Spanien. 425 Strände wurden 2009 in Griechenland ausgezeichnet. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
430 griechische Strände mit der Blauen Flagge
Die Blaue Flagge ist ein exklusives Öko-Label, das weltweit mehr als 3300 Badestellen, Traumstrände und Sportboothäfen in 36 Ländern auszeichnet. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Homepage Blaue Flagge
Die Blaue Flagge ist ein exklusives Öko-Label, das weltweit mehr als 3300 Badestellen und Sportboothäfen in 36 Ländern in Europa, Marokko, Südafrika, Neuseeland, Kanada und in der Karibik auszeichnet. Lesen Sie mehr dazu auf www.blueflag.org…

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Christoph am 19. June 2008


Griechenland liegt am östlichen Mittelmeer, und besteht aus dem Festland, der Halbinsel Peloponnes sowie zahlreichen Inseln.

Griechenland liegt am östlichen Mittelmeer im Südosten Europas und setzt sich geographisch aus dem griechischen Festland am südlichen Ende des Balkans, der Halbinsel Peloponnes – welche jedoch durch den Bau des Kanals von Korinth (eingeweiht 1893) vom Festland getrennt wurde – sowie zahlreichen Inseln hauptsächlich in der Ägäis, im Ionischen aber auch im Libyschen Meer […]

Griechenland liegt am östlichen Mittelmeer im Südosten Europas und setzt sich geographisch aus dem griechischen Festland am südlichen Ende des Balkans, der Halbinsel Peloponnes – welche jedoch durch den Bau des Kanals von Korinth (eingeweiht 1893) vom Festland getrennt wurde – sowie zahlreichen Inseln hauptsächlich in der Ägäis, im Ionischen aber auch im Libyschen Meer zusammen. Die politische Grenze nach Norden bilden die Staaten Albanien (282 km), die Republik Mazedonien (228 km) und Bulgarien (494 km) sowie im Osten die Türkei (206 km). Eine natürliche Grenze bildet das Ionische Meer im Westen des Landes mit der italienischen Halbinsel und Sizilien sowie das Libysche Meer im äußersten Süden mit dem afrikanischen Kontinent. Die Insel Gavdos im Libyschen Meer ist der südlichste Punkt des Landes und gilt zudem geographisch als südlichster Punkt Europas.

Das Land hat eine Gesamtfläche von 131.957 km²: 106.915 km² entfallen auf das Festland, 25.042 km² (knapp 19%) verteilen sich auf 3.054 Inseln, von denen 87 bewohnt sind. Auf Grund des großen Inselreichtums erzielt Griechenland eine bemerkenswerte Küstenlänge von 13.676 km, wovon etwa 4.000 km auf das griechische Festland entfallen. Die zum Teil recht großen Distanzen innerhalb des Landes stellen im Verhältnis zu seiner relativ kleinen Gesamtfläche ein weiteres geographisches Merkmal dar. So beträgt die Luftlinie zwischen der Insel Othoni bei Korfu und der Insel Kastelorizo im äußersten Südosten Griechenlands 983 km. Die kleinste geographische Ausdehnung – mit unter 550 km Luftlinie – besitzt das Land in ostwestlicher Richtung.

Griechenland hat trotz seines stark maritimen Charakters einen Gebirgsanteil von 77,9 % und wird daher als Gebirgsland eingestuft. Zentrale Gebirge und Gebirgszüge des Landes sind das Pindos-Gebirge, der Olymp-Ossa-Pilion-Gebirgszug sowie das Rhodope-Gebirge auf dem griechischen Festland, das Taygetos-Gebirge auf der Halbinsel von Peloponnes und darüber hinaus das Ida- und das Psiloritis-Gebirge auf der Insel Kreta. Höchste Erhebung des Landes ist der Mytikas (2917 m) im Gebirgsstock des Olymp. Größere wirtschaftlich verwertbare Ebenen sind nur spärlich vorhanden und befinden sich hauptsächlich in den Regionen Thessalien, Makedonien und Thrakien.

Die Entstehungsgeschichte der Gebirge Griechenlands hängt eng mit den tektonischen Vorgängen zwischen dem europäischen und dem afrikanischen Kontinent zusammen, als dort während des Mesozoikums vor über 150 Millionen Jahren noch das riesige Meer Thetys lag. Im Erdzeitalter des Tertiärs wurden auf dem ganzen Planeten durch das Gegeneinanderdriften der riesigen Kontinentalplatten, die auf dem zähflüssigen Magma des Erdmantels schwimmen, große Faltengebirgszüge herausgehoben. So verkleinerte sich auch die Meeresfläche der Thetys, als sich die afrikanische Kontinentalplatte nach Norden der eurasischen Platte näherte und es dabei zur Aufwerfung mehrerer Gebirgszüge kam.

Der mehrere Millionen Jahre dauernde Prozess sorgte bis vor 2 Millionen Jahren für die Entstehung der europäischen Alpen, des Dinarischen Gebirgsbogens und in seiner Verlängerung der Hellenischen Bergkette auf dem griechischen Festland, sowie des Südägäischen Inselbogens.

Dieser Gebirgsbogen, der sich mit den Ionischen Inseln, dem Peloponnes, Kreta, Karpathos und Rhodos bis zum Karischen Gebirge in Kleinasien auf der Ägäischen Platte bildete, war das Ergebnis der härteren, bereits im Erdaltertum entstandenen Kykladenmasse, aus der sich durch Erosion und Absenkung am Anfang des Quartärs auch die Kykladen-Inseln bildeten und die die afrikanische Platte am Weiterdriften hinderte.

Dadurch entstand an der Subduktionszone, wo sich die afrikanische Kontinentalplatte jetzt unter die Ägäische Platte schob, auch der fast 5000 Meter tiefe Hellenische Graben zwischen Kreta und der afrikanischen Küste. Diese Subduktion ist noch nicht abgeschlossen, da auch heute noch Afrika und Europa etwa 4 cm im Jahr aufeinander zudriften und dadurch in der Region vereinzelte Erdbeben verursachen können.

Nur wenige ahnen, dass sich diesem vordergründigen Bild von Sonne, Strand und Meer oft eine ökologische Katastrophe abspielt. Griechenland ist leider eines der vielen Beispiele für die Folgen der intensiven und bedenkenlosen Eingriffe in die Natur.

Griechenland ist zu beinahe 80% mit Bergen bedeckt. Dreißig Berge haben eine Höhe von über 2.000 Metern. Ein großes Massiv, das Pindosgebirge durchläuft das ganze Land. Nur sehr wenige Berge sind jedoch noch bewaldet. In der Tat sind gerade mal nur noch 12% Griechenlands bewaldet.

Die Folge der Entwaldung ist, dass aktuell 53 Tier- und Vogelarten Griechenlands bereits als ausgestorben gelten, und mehrere weitere (wie z.B. Bären oder Wölfe) direkt davon bedroht werden. Aus diesem Grund haben sich inzwischen mehrere Organisationen gebildet, die diesen Tierarten in Schutzzonen Zuflucht bieten, bzw. diese dort artgerecht unterbringen und dann in ihren natürlichen Lebensraum zurückversetzen.

In den griechischen Gewässern leben 246 Fischarten, die berühmte Schildkrötenart “Karetta-Karetta”, eine stark vom Aussterben bedrohte Seehundart (“Monachus-Monachus”) sowie die letzten Schwämme Europas. Für die Erhaltung dieser Arten hat man wiederum Hydro-Nationalparks gegründet, welche sich meistens auf kleinen Inseln befinden, die kein touristisches Interesse aufweisen.

Das griechische Meer ist leider der am meisten bedrohte Teil der Natur. Da ein Großteil der griechischen Wirtschaft auf Fischerei basiert, benützen viele (Wild-)Fischer illegale (und für den Fischbestand mit verheerenden Konsequenzen verbundene) Methoden um an möglichst viel Fisch zu kommen. Viele betreiben Schleppnetzfischerei, und/oder verwenden zur Tötung von möglichst vielen Fischen gleichzeitig Explosiva und potente Gifte (wie HCN).

Die Küsten und Küstengewässer sind stark von Müll belastet, den sowohl Touristen, als auch auf schnellen Profit ausgerichtete Tourismusbetriebe, einfach liegenlassen, bzw. hineinwerfen oder hineinpumpen. Viele Fabriken kippen ihre Abwässer ins Meer, und bedrohen somit die Hydroflora und –fauna.


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