Christoph am 24. February 2012


"Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger." (Seneca) - Es stellt sich also die Frage, welcher Wind denn ein günstiger ist.

Beginnen wir mit einem kurzen Ausflug durch die Geschichten, die schon im Kafenio erzählt wurden. Da wäre zum einen der griechische Wind, den die meisten Sommerurlauber von griechischen Inseln in der Ägäis her kennen: der Meltemi. Das ist der oft recht starke Nordwind, der tagsüber bläst, und sich meist mit Sonnenuntergang wieder legt. Und dann hatten wir noch den Überblick über die Winde des Mittelmeeres, wovon ja der Scirocco, in Griechenland Sirkos genannt, zuweilen von Süden her wehend für unruhige See sorgt.

“Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger.” (Seneca)

SunsetJa gut, Lucius Annaeus Seneca war kein Grieche. Aber er war Philosoph, Naturforscher und Staatsmann, und er griff nur zu gerne auf geistiges Material aus dem antiken Griechenland zurück. Und darum gebührt ihm wohl zu Recht die Ehre, diesen Beitrag zu eröffnen.

Es stellt sich also die Frage, welcher Wind denn ein günstiger ist. Ein griechischer Wind sollte es auf alle Fälle sein, sonst wären wir ja hier im Kafenio fehl am Platze, und alles andere wäre ungünstig.

Was also hat es auf sich, mit dem griechischen Wind?
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Christoph am 13. August 2009


Alle Jahre wieder kommen die Schreckensmeldungen über Waldbrände aus den liebsten Urlaubsregionen der Europäer rund um das Mittelmeer. Infos dazu gibts hier...

Die gesamte Mittelmeerregion ist in ganz Europa als Urlaubsdestination beliebt. Das warme und stabil sonnige Klima lockt alle an die wunderschönen Strände. Aber das trockene und heiße Klima ist nicht nur für die Urlauber traumhaft, sonder ist auch für die heimische Fauna ein Risiko: die trockene Vegetation braucht nur ein Fünkchen um lichterloh zu brennen und in ganz Europa als Schlagzeile in den Nachrichten zu landen. Was es mit den Waldbränden auf sich hat, und wie man sich bestmöglich dagegen schützen kann, erfahren Sie hier.

Forest FiresAuf Zakynthos mussten Urlauber heuer mit Booten vor Waldbränden in Sicherheit gebracht werden. 2007 sind in Griechenland bei den schwersten Waldbränden seit vielen Jahrzehnten 70 Menschen ums Leben gekommen, auch Touristen waren darunter.

Jeden Sommer liest man in den Nachrichten von Waldbränden in Südeuropa. Mal sind sie stärker, mal sind sie schwächer, aber immer folgt das Gemunkel – egal in welchem Land es brennt -, dass Grundstückspekulanten hinter den Feuern stecken. In den betroffenen Regionen wird zumeist nicht darüber gemunkelt, dort wissen es die meisten, ob und wer von den Bränden profitieren wird.

Silent protest for the burned forestsUnd es sind immer wieder skrupellose Geschäftemacher die dahinter stecken. Aber da es seit Jahrtausenden immer und immer wieder mi voller Regelmäßigkeit in Südeuropa brennt, wird wohl die Natur für viele der Feuer selbst verantwortlich sein, wobei jetzt die Unvorsichtigkeit und Fehler vieler ignoranter Menschen, die durch ihr unbedachtes Handeln Fwuer auslösen, als natürliche Ursache bezeichnet wird. Menschen sind ja auch nur Tiere…
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Christoph am 23. July 2009


Griechenland ist bekannt für seine wundervollen Meere. Und mit dem Meer kommen auch die Meeresbewohner wie leckerer Oktopus, aber auch Haie und Quallen.

Im Mittelmeer kommen 49 verschiedene Haiarten vor. Ganze 16 dieser Arten werden über drei Meter lang. Von diesen 16 großen Arten gelten 15 als für Menschen gefährlich. Der größte weiße Hai, der je im Mittelmeer gefangen wurde, war über 6,5m lang.

Haie in Griechenland

beachSollte man am Strand im Urlaub überraschend einen Nachbarn oder ehemaligen Kollegen erspähen, dann sollte man zur Begrüßung nicht laut “Hi!” schreien, um auf sich aufmerksam zu machen. Es könnte sonst sein, dass verschiedene Leute in der näheren Umgebung vor Schreck tot umfallen, und man hätte mit einem Schlag mehr Todesopfer verursacht, als Haiattacken im gesamten Mittelmeer in den vergangenen mehr als 100 Jahren.

Aber seit 1975 der Spielfilm “Der weiße Hai” in die Kinos gekommen ist, hat jeder Mensch seine Urangst vor Haien wieder entdeckt. Hai werden seither weltweit oft nur des Spasses wegen gejagt, rein um zu zeigen wer hier das eigentlich stärkere Lebewesen ist. Tatsächlich sind viele Haiarten inzwischen an den Rande der Ausrottung gedrängt worden, und man sollte eigentlich nicht von Unglück reden, wenn man mal einen Hai zu Gesicht bekommt. Andererseits ist es schwer das Wort “Glück” zu verwenden, wenn man im freien Gewässer vor sich einen Hai entdeckt, auch wenn von einem Hai den man sieht eigentlich so gut wie gar keine Gefahr ausgeht.

Caribbean reef sharks (Roatan, Honduras)Im Mittelmeer sind 49 verschiedene Haiarten heimisch, und einige weitere verirren sich auf ihren Wanderungen immer wieder durch die Strasse von Gibraltar ins Mittelmeer, und kommen dabei immer wieder bis in griechische Gewässer. Sowohl die Ägäis als auch das Ionische Meer gelten dabei im Mittelmeer wegen der sehr guten Wasserqualität als haireiche Gewässer.

Welche Haie gibt es aber nun tatsächlich im Mittelmeer, und natürlich speziell in der Ägäis und dem Ionischen Meer, und welche Gefahren gehen von ihnen aus? Diese Frage und vieles mehr wird in den folgenden Beiträgen und Seiten auf kafenio.eu diskutiert:

Haie im Mittelmeer
Im Mittelmeer kommen 49 verschiedene Haiarten vor. Ganze 16 dieser Arten werden über drei Meter lang. Von diesen 16 Arten gelten 15 als für Menschen gefährlich. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Riesenhai in Griechenland
Am 10. Mai wurde in Griechenland in der Nähe von Athen ein 7.5 Meter langer Riesenhai gefangen. Lesen Sie mehr dazu auf Kafenio.eu. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Das Meer in Griechenland
Zahlreiche Inseln hauptsächlich in der Ägäis, im Ionischen aber auch im Libyschen Meer, sind, was jedes Jahr unzählige Urlauber anzieht. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…

Quallen in Griechenland

Jelly Fish Detailed on Blue - !IMG_5346 - Vignette & FrameQuallen sind genau genommen wesentlich gefährlicher als Haie. Sie sind sehr selten gefährlich für das Leben eines Unglücksopfers, aber schmerzhafte und oft langwierige Verletzungen können sie leicht verursachen. Quallen gehören zu den Nesseltieren, und ihre oft meterlangen Tentakeln sind dicht mit Nesselzellen besetzt, die bei Berührung explosionsartig ihr schmerzhaftes Gift freisetzen.

Quallen leben in allen Arten von Wasser, tropisches warmes wie arktisches kaltes Wasser, Salzwasser wie Süßwasser. Dabei bestehen sie zu über 98% selbst aus Wasser. Zum Vergleich dazu: Menschen bestehen zu 60% bis 70% aus Wasser. Die zunehmende Verbreitung von Quallen macht auch nicht vor beliebten Badestränden halt und kann so erheblichen wirtschaftlichen Schaden vor Ort anrichten. Jeder kann sich noch an die immer wieder kehrenden Bericht der Quallenplagen aus den letzen Jahren erinnern. Zuletzt war 2008 ein solches Jahr der Quallenplage.

Die im Mittelmeer auftretenden Schwärme von Quallen bestehen zumeist aus Feuerquallen, oder auch Leuchtquallen genannt. Die Nesselkapseln der Fangtentakel der Feuerquallen durchdringen die menschliche Haut. Durch das Nesselgift werden stechende Schmerzen ausgelöst (etwa doppelt so intensiv wie das Gift der Brennnessel) und es bilden sich Bläschen die oft erst nach zwei bis vier Wochen abheilen.

WhispersManchmal treten auch Schwärme von Ohrenquallen auf. Die Ohrenquallen haben weit weniger starkes Gift in ihren Nesselzellen, oft wird eine Berührung mit einer Ohrenqualle nicht einmal wahrgenommen. Und eher selten bilden sich Schwärme von Kompassquallen. Kompassquallen sind aus Sicht der Intensität der Nesselzellen und des Nesselgiftes zwischen Feuerqualle und Ohrenqualle einzustufen.

Näheres zu Quallen findet sich auf kafenio.eu in folgenden Beiträgen:

Quallenplage im Mittelmeer
Alle Jahr wieder machen Schlagzeilen aus den beliebtesten Urlaubsregionen die Runde: Traumstrände sind wegen unzähliger Quallen im sauberen Wasser nicht benutzbar. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Das Meer in Griechenland
Zahlreiche Inseln hauptsächlich in der Ägäis, im Ionischen aber auch im Libyschen Meer, sind, was jedes Jahr unzählige Urlauber anzieht. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Christoph am 14. October 2008


Der eigentlich im Roten Meer beheimatete Hasenkopf breitet sich jetzt auch in der Ägäis aus. Wie einige andere Fischarten auch ist diese Fischart durch den Suez-Kanal hindurch in das durch die Klimaerwärmung imme wärmer werdende Meer gewandert. Dies ist an sich seit der Eröffnung des Suez-Kanals 1869 immer wieder passiert. Diese Einwanderung von neuen Arten […]

Der eigentlich im Roten Meer beheimatete Hasenkopf breitet sich jetzt auch in der Ägäis aus. Wie einige andere Fischarten auch ist diese Fischart durch den Suez-Kanal hindurch in das durch die Klimaerwärmung imme wärmer werdende Meer gewandert.

Dies ist an sich seit der Eröffnung des Suez-Kanals 1869 immer wieder passiert. Diese Einwanderung von neuen Arten vom Roten Meer ins Mittelmeer ist nach dem Erbauer des Suez-Kanals, Ferdinand de Lesseps, benannt, und heißt Lessepsche Migration. Eine Liste der Lessepschen Migranten ist auf Wikipedia verfügbar.

Was ist jetzt so besonders am Hasenkopf? Der Fisch hat im Ober- und Unterkiefer je zwei grosse Zähne, was ihm das Aussehen eines Hasen verleiht. Darum wird er auch Hasenkopf genannt, oder auf Latreinisch eben Lagocephalus. Die Fiusche werden bis zu 35cm lang, haben einen torpedoförmigen Körper, schwarze Punkte am ganzen Körper und zwei silberne Streifen auf der Seite.

Der Hasenkopf ist aber auch verwandt mit den Kugelfischen, und hat daher von diesen eine Eigenschaft geerbt, die ihn sogar für Menschen lebensgefährlich macht.


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Christoph am 22. August 2008


Oliven sind die Früchte des Olivenbaumes. Der Olivenbaum (Olea europaea), auch Echter Ölbaum, ist ein mittelgroßer, im Alter oft knorriger Baum aus der Gattung der Ölbäume (Olea), die zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) gehört. Aus der Blüte bildet sich nach der Befruchtung die Frucht: die begehrte Olive. Dabei handelt es sich um eine Kernfrucht, bei […]

Oliven sind die Früchte des Olivenbaumes. Der Olivenbaum (Olea europaea), auch Echter Ölbaum, ist ein mittelgroßer, im Alter oft knorriger Baum aus der Gattung der Ölbäume (Olea), die zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) gehört. Aus der Blüte bildet sich nach der Befruchtung die Frucht: die begehrte Olive. Dabei handelt es sich um eine Kernfrucht, bei der ein harter Kern von weichem Fruchtfleisch umgeben ist. Die Farbe der unreifen Oliven ist grün, die der reifen schwarz oder violett/braun.

Olivenbäume werden seit mehr als 6.000 Jahren eigentlich im gesamten Mittelmeerraum kultiviert. Durch ihr tiefen und weit auslaufenden Wurzeln, die bis zu 6 Meter tief in die Erde reichen, erreichen sie auch in den trockenen und heißen mediterranen Sommern genügend Grundwasser, um nicht nur überleben, sondern auch noch die geschätzten Oliven reifen lassen zu können.

Olivenbäume wachsen sehr langsam, ihre sehr verzweigtes Holz ist mit glatter graugrüner Rinde umgeben, die bei alten Bäumen dann sehr rissig wird. Je nach Sorte der Olivnbäume werden diese bis zu 20 Meter hoch. In Kulturen, also in Olivenhainen, werden die Bäume aber beschnitten und gestutzt, um die Oliven besser ernten zu können.
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Christoph am 19. August 2008


Jedes Jahr gegen Ende Mai beginnt die Wanderung der Thunfische. Sie kommen aus dem Atlantik durch die Strasse von Gibraltar ins Mittelmeer, um in den wärmeren Gewässern ihre Eier zu legen. Durch die wärmeren Temperaturen des Mittelmeeres haben die Jungen dadurch deutlich bessere Überlebenschancen. Zumindest war das in den letzten vielen Millionen Jahren so, und […]

Jedes Jahr gegen Ende Mai beginnt die Wanderung der Thunfische. Sie kommen aus dem Atlantik durch die Strasse von Gibraltar ins Mittelmeer, um in den wärmeren Gewässern ihre Eier zu legen. Durch die wärmeren Temperaturen des Mittelmeeres haben die Jungen dadurch deutlich bessere Überlebenschancen. Zumindest war das in den letzten vielen Millionen Jahren so, und es wurde von der Evolution so eingerichtet.

Jetzt ist alles anders, die Thunfische im Mittelmeer sind vom Aussterben bedroht. Und wer trägt Schuld an dieser Tragödie? Nein, nicht der Mensch. Es ist wohl der weltweite Sushi-Boom. Allein von den Jahren 2002 bis 2007 hat sich die Menge des im Mittelmeer gefangenen Thunfisches verdreifacht. Und das sind die offiziellen Zahlen, denn die tatsächlichen aber illegalen Fänge werden diese Verdreifachung wohl noch weiter in den Schatten stellen.

Durch diesen Sushi-Boom sind viele Händler bereit große Summen für frischen Thunfisch zu bezahlen. So zählen auch viele Japaner zu den Kunden der Fischer in Spanien und Frankreich. Die können in Japan so hohe Summen für Thunfisch bekommen, dass sie in Europa fast beliebig hohe Summen zahlen können, und trotz des Flugtransportes nach Japan immer noch gute Gewinne einzustreifen.
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Christoph am 16. August 2008


Die Lage auf den meisten der ägäischen Inseln ist recht angespannt. Durch die Klimaänderung und damit einhergehenden höheren Temperaturen sowie den im Mittelmeerraum reduzierten Niederschlägen, wird das ohnehin schon sehr knappe Wasser auf den Inseln in der Ägäis noch knapper. Auch die immer grösseren Mengen von Touristen, die die traumhaften Strände und das klare Wasser […]

Die Lage auf den meisten der ägäischen Inseln ist recht angespannt. Durch die Klimaänderung und damit einhergehenden höheren Temperaturen sowie den im Mittelmeerraum reduzierten Niederschlägen, wird das ohnehin schon sehr knappe Wasser auf den Inseln in der Ägäis noch knapper. Auch die immer grösseren Mengen von Touristen, die die traumhaften Strände und das klare Wasser in der Ägäis zu Recht genießen wollen, verschärfen die Situation immer mehr.

Schon seit Jahrzehnten sind viele der bewohnten Inseln zumindest in den Sommermonaten auf Wasserlieferungen angewiesen. Diese Wasserlieferungen kommen mit eigenen Tankerschiffen, deren Zweck darin besteht, Trinkwasser für die bedürftigen Inseln zu liefern. Das Trinkwasser stammt dabei überwiegend vom nördlichen griechischen Festland, aber auch aus z.B. Kreta.

Aber wie oben erwähnt verschärft sich die Situation zusehends: Es gibt weniger Wasser, aber es wird immer mehr Wasser benötigt. Und somit eskaliert die Situation zur Zeit ein wenig: Viele der bisherigen Wasserlieferanten liefern weniger Wasser als zugesagt. Damit gibt logischer weise es zuwenig Wasser für die abhängigen Inseln. Um aber keine Touristen zu vergraulen, werden die touristischen zuerst mit Wasser beliefert, was dann fürdie kleineren, touristisch weniger bedeutenden Inseln teils drastaische Lieferausfälle zur Folge hat.
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