Christoph am 28. July 2008


Im Mittelmeer kommen 49 verschiedene Haiarten vor. Ganze 16 dieser Arten werden über drei Meter lang. Von diesen 16 Arten gelten 15 als für Menschen gefährlich.

Bereits die alten griechischen Geschichtsschreiber berichten von Unfällen mit Haien, womit die Chronologie der Haiangriffe im Mittelmeer weltweit am weitesten zurück datierbar ist. Zugleich ist das auch der eindeutige Beweis dafür, dass Haie auch in der Ägäis vorkommen. Tatsächlich gibt es im Mittelmeer eine ganze Reihe von Unfällen mit Haien, auch Angriffe von Weißen Haien gelten als wissenschaftlich gesichert.

Im Mittelmeer gibt es Haie. Genauer gesagt kommen sogar 49 verschiedene Haiarten vor. Ganze 16 dieser Arten werden über drei Meter lang. Von diesen 16 Arten gelten 15 als für Menschen gefährlich. Lediglich die längste der vorkommenden Haiarten, der Riesenhai, mit bis zu 15 Metern Länge, ist Planktonfresser, und damit für Menschen ungefährlich.

Bereits die alten griechischen Geschichtsschreiber berichten von Unfällen mit Haien, womit die Chronologie der Haiangriffe im Mittelmeer weltweit am weitesten zurück datierbar ist. Zugleich ist das auch der eindeutige Beweis dafür, dass Haie auch in der Ägäis vorkommen.

Tatsächlich gibt es im Mittelmeer eine ganze Reihe von Unfällen mit Haien, auch Angriffe von Weißen Haien gelten als wissenschaftlich gesichert. Trotz des hohen Interesses der Medien an Haiangriffen in der Urlaubsregion Mittelmeer sind jedes Jahr statistisch nur 0,42 Angriffe zu verzeichnen. Seit 1899 sind in den folgenden 100 Jahren nur 60 Angriffe auf Menschen oder Boote registriert worden.

Nun ist es aber so, dass Menschen für Haie gefährlicher sind, als Haie für Menschen. Damit will ich nicht sagen, dass Urlauber immer wieder unprovoziert einen Hai angreifen und abschlachten, nur um die Aggressionen aus dem Alltag daheim loszuwerden. Aber viele lassen sich dann doch von einem Plakat “Heute frisches Hai-Steak” vor der Taverne oder dem Ristorante beeindrucken.

Auch unternehmen die politisch Verantwortlichen der jeweiligen Regionen wenig, um den Bestand der Haie zu sichern. Weniger Haie heißt weniger Meldungen über das sensible Thema in den Medien, heißt weniger Bedenken der Touristen, heißt mehr Einnahmen durch den Tourismus. So lautet deren einfaches Kalkül. Sie übersehen dabei aber vollkommen, dass die Haie als effiziente Jäger auch die Rolle der Gesundheitspolizei im Meer übernehmen, und kranke oder verletzte Fische aus dem Kreislauf ziehen, bevor dieser Kreislauf gestört wird.

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Christoph am 26. July 2008


Nachdem ja die Waldbrände auf Rhodos, der griechischen Urlauberinsel in der Ägäis, in den vergangen Tagen schon über 3000 Hektar Pinien- und Zypressenwald, sowie landwirtschaftlich genutztes Land, vernichtet hatten, sind jetzt drei Hotels bei Asklipios an der Südostküste des Landes, in der Nähe der – wie viele sagen – schönsten Strände auf Rhodos, evakuiert worden. […]

Nachdem ja die Waldbrände auf Rhodos, der griechischen Urlauberinsel in der Ägäis, in den vergangen Tagen schon über 3000 Hektar Pinien- und Zypressenwald, sowie landwirtschaftlich genutztes Land, vernichtet hatten, sind jetzt drei Hotels bei Asklipios an der Südostküste des Landes, in der Nähe der – wie viele sagen – schönsten Strände auf Rhodos, evakuiert worden.

Die Sicherheitsbehörden auf Rhodos haben diese Evakuierung als reine Vorsichtsmaßnahme bezeichnet, um Panik wegen der nahen Flammen unter den Urlaubern, wie zwei Wochen zuvor in Chalkidiki, zu vermeiden. Das Feuer und der Rauch hätten zu einer ‘unangenehmen Atmosphäre’ geführt, wie es der Regionalgouverneur bezeichnet hatte.

Rund 160 Feuerwehrleute und 100 Soldaten, unterstützt von 8 Löschflugzeugen und 8 Hubschraubern, kämpfen seit Tagen gegen die vom starken Wind angefachten Waldbränden. Wie bereits gestern berichtet, waren ja die Brände bereits unter Kontrolle gebracht worden, als die stärker werdenden Winde sie neu entfacht hatten.

Am Peloponnes musste wegen eines weiteren Brandes die Autobahn zwischen Athen und der Hafenstadt Patras geschlossen werden. Auch die Eisenbahn stellte auf der Strecke den Betrieb ein. Es wurden auch zwei Campingplätze und ein Hotel evakuiert, ebenfalls als reine Vorsichtsmaßnahme, um unvorhersehbaren Entwicklungen vorzubeugen. Wegen der begonnen Hochsaison haben sich sofort kilometerlange Staus gebildet.

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Christoph am 25. July 2008


Die seit vier Tagen wütenden Waldbrände auf Rhodos, der Insel die ja vor kurzem von einem Erdbeben erschüttert wurde, sind wieder außer Kontrolle geraten. Nachdem die Löschmannschaften gestern berichtet hatten, dass die Brände zwar noch nicht gelöscht, aber unter Kontrolle seien, hat es heute neue Nachrichten gegeben. Der stärker werdende Wind hat die Feuer weiter […]

Die seit vier Tagen wütenden Waldbrände auf Rhodos, der Insel die ja vor kurzem von einem Erdbeben erschüttert wurde, sind wieder außer Kontrolle geraten.

Nachdem die Löschmannschaften gestern berichtet hatten, dass die Brände zwar noch nicht gelöscht, aber unter Kontrolle seien, hat es heute neue Nachrichten gegeben. Der stärker werdende Wind hat die Feuer weiter entfacht, und wieder außer Kontrolle geraten lassen.

Insgesamt wüten drei Brände im Süden der Insel in der Ägäis. Ein Kloster wurde bereits evakuiert, in zwei Dörfern halten sich die Menschen für eine Evakuierung bereit. Einzelne Gebäude und Lagerschuppen sind bereits den Flammen zum Opfer gefallen. Verletzte sind bisher nicht zu beklagen.

Frankreich, Italien und Zypern haben Unterstützung durch Löschflugzeuge und Hubschrauber zugesagt, auch Unterstützung vom griechischen Festland ist unterwegs. Die Löscharbeiten gestalten sich als sehr schwierig, da einerseits der starke und böige Wind das Feuer schwer berechenbar macht, und andererseits Brände an abgelegeneren, sehr schwer erreichbaren Plätzen durch Funkenflug immer wieder für eine Neuentzündung bereits gelöschter Brände führt.

Touristen sind nicht in Gefahr, die Sicherheitsmaßnahmen in Hotels und touristischen Einrichtungen sind auch als wesentlich besser einzustufen, als in den traditionellen oft recht armen Dörfern. Für Hotels müssen Fluchtpläne, Pläne zu den Maßnahmen im Falle einer Evakuierung, etc. fertig ausgearbeitet vorliegen, und dies wird von den lokalen Behörden auch sehr genau geprüft.

Die Seite auf Euronews (siehe Link unten) zeigt ein Video über Brände und Löscharbeiten auf Rhodos.

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Christoph am 16. July 2008


Da es in Griechenland wieder mal sehr trocken ist, und dazu starker Wind weht, wie also praktisch jeden Sommer, kämpft die Feuerwehr wieder mal gegen Waldbrände. Die Feuerwehr berichtet von über 100 Brandherden in der Provinz Attika, die in den letzten 24 Stunden aufgetreten sind. Die Lage sei aber unter Kontrolle. Die Rauchwolken der Brände […]

Da es in Griechenland wieder mal sehr trocken ist, und dazu starker Wind weht, wie also praktisch jeden Sommer, kämpft die Feuerwehr wieder mal gegen Waldbrände.

Die Feuerwehr berichtet von über 100 Brandherden in der Provinz Attika, die in den letzten 24 Stunden aufgetreten sind. Die Lage sei aber unter Kontrolle. Die Rauchwolken der Brände sind noch im Zentrum Athens zu sehen.

Mehrere Schafe sind verendet, als einer der Brände auf einen Stall übergegriffen hat, zwei Menschen mussten nach dem Brand eines Lagerhauses in der Nähe von Athen mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Wegen eines Waldbrandes haben die griechischen Behörden auch die wichtigste Autobahn des Landes stellenweise gesperrt. Die Verbindung zwischen Athen und Thessaloniki war auf einem Abschnitt nahe der Stadt Tempe geschlossen, wie die Polizei mitteilte. Grund war dichter Rauch, der die Sicht stark beeinträchtigte. Nahe von Athen zerstörte ein Waldbrand mindestens zwei Wohnhäuser, sowie vier Fabriken und Lagerhäuser.

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Christoph am 13. July 2008


Nach den verheerenden Bränden im Sommer letzten Jahres brennt auch heuer wieder der Wald in Griechenland. Und leider ist auch heuer wieder ein Menschenleben zu beklagen, ein deutscher Tourist ist in Panik ins Meer geflüchtet, und ertrunken. Und wieder, wie im letzten Jahr, und den Jahren zuvor, gibt es Hinweise auf Brandstiftung. Immer wieder hoffen […]

Nach den verheerenden Bränden im Sommer letzten Jahres brennt auch heuer wieder der Wald in Griechenland. Und leider ist auch heuer wieder ein Menschenleben zu beklagen, ein deutscher Tourist ist in Panik ins Meer geflüchtet, und ertrunken.

Und wieder, wie im letzten Jahr, und den Jahren zuvor, gibt es Hinweise auf Brandstiftung. Immer wieder hoffen Immobilienhaie, Bauherren und sonstige Spekulanten auf günstige Grundstücke und Bauland.

Ich bin schockiert, dass Menschen tatsächlich um des Geldes willen anderer Menschen Leben aufs Spiel setzen. Aber ich denke auch, dass dies kein griechisches oder auch südeuropäisches Phänomen ist. Wäre es bei uns trocken genug, würden sicher auch ein paar Schlaue auf die Idee kommen, doch einfach das nächste Grundstück abzufackeln, um es dann günstig erwerben zu können.

Zum Bericht auf nachrichten.at:

Christoph am 19. June 2008


Griechenland liegt am östlichen Mittelmeer, und besteht aus dem Festland, der Halbinsel Peloponnes sowie zahlreichen Inseln.

Griechenland liegt am östlichen Mittelmeer im Südosten Europas und setzt sich geographisch aus dem griechischen Festland am südlichen Ende des Balkans, der Halbinsel Peloponnes – welche jedoch durch den Bau des Kanals von Korinth (eingeweiht 1893) vom Festland getrennt wurde – sowie zahlreichen Inseln hauptsächlich in der Ägäis, im Ionischen aber auch im Libyschen Meer […]

Griechenland liegt am östlichen Mittelmeer im Südosten Europas und setzt sich geographisch aus dem griechischen Festland am südlichen Ende des Balkans, der Halbinsel Peloponnes – welche jedoch durch den Bau des Kanals von Korinth (eingeweiht 1893) vom Festland getrennt wurde – sowie zahlreichen Inseln hauptsächlich in der Ägäis, im Ionischen aber auch im Libyschen Meer zusammen. Die politische Grenze nach Norden bilden die Staaten Albanien (282 km), die Republik Mazedonien (228 km) und Bulgarien (494 km) sowie im Osten die Türkei (206 km). Eine natürliche Grenze bildet das Ionische Meer im Westen des Landes mit der italienischen Halbinsel und Sizilien sowie das Libysche Meer im äußersten Süden mit dem afrikanischen Kontinent. Die Insel Gavdos im Libyschen Meer ist der südlichste Punkt des Landes und gilt zudem geographisch als südlichster Punkt Europas.

Das Land hat eine Gesamtfläche von 131.957 km²: 106.915 km² entfallen auf das Festland, 25.042 km² (knapp 19%) verteilen sich auf 3.054 Inseln, von denen 87 bewohnt sind. Auf Grund des großen Inselreichtums erzielt Griechenland eine bemerkenswerte Küstenlänge von 13.676 km, wovon etwa 4.000 km auf das griechische Festland entfallen. Die zum Teil recht großen Distanzen innerhalb des Landes stellen im Verhältnis zu seiner relativ kleinen Gesamtfläche ein weiteres geographisches Merkmal dar. So beträgt die Luftlinie zwischen der Insel Othoni bei Korfu und der Insel Kastelorizo im äußersten Südosten Griechenlands 983 km. Die kleinste geographische Ausdehnung – mit unter 550 km Luftlinie – besitzt das Land in ostwestlicher Richtung.

Griechenland hat trotz seines stark maritimen Charakters einen Gebirgsanteil von 77,9 % und wird daher als Gebirgsland eingestuft. Zentrale Gebirge und Gebirgszüge des Landes sind das Pindos-Gebirge, der Olymp-Ossa-Pilion-Gebirgszug sowie das Rhodope-Gebirge auf dem griechischen Festland, das Taygetos-Gebirge auf der Halbinsel von Peloponnes und darüber hinaus das Ida- und das Psiloritis-Gebirge auf der Insel Kreta. Höchste Erhebung des Landes ist der Mytikas (2917 m) im Gebirgsstock des Olymp. Größere wirtschaftlich verwertbare Ebenen sind nur spärlich vorhanden und befinden sich hauptsächlich in den Regionen Thessalien, Makedonien und Thrakien.

Die Entstehungsgeschichte der Gebirge Griechenlands hängt eng mit den tektonischen Vorgängen zwischen dem europäischen und dem afrikanischen Kontinent zusammen, als dort während des Mesozoikums vor über 150 Millionen Jahren noch das riesige Meer Thetys lag. Im Erdzeitalter des Tertiärs wurden auf dem ganzen Planeten durch das Gegeneinanderdriften der riesigen Kontinentalplatten, die auf dem zähflüssigen Magma des Erdmantels schwimmen, große Faltengebirgszüge herausgehoben. So verkleinerte sich auch die Meeresfläche der Thetys, als sich die afrikanische Kontinentalplatte nach Norden der eurasischen Platte näherte und es dabei zur Aufwerfung mehrerer Gebirgszüge kam.

Der mehrere Millionen Jahre dauernde Prozess sorgte bis vor 2 Millionen Jahren für die Entstehung der europäischen Alpen, des Dinarischen Gebirgsbogens und in seiner Verlängerung der Hellenischen Bergkette auf dem griechischen Festland, sowie des Südägäischen Inselbogens.

Dieser Gebirgsbogen, der sich mit den Ionischen Inseln, dem Peloponnes, Kreta, Karpathos und Rhodos bis zum Karischen Gebirge in Kleinasien auf der Ägäischen Platte bildete, war das Ergebnis der härteren, bereits im Erdaltertum entstandenen Kykladenmasse, aus der sich durch Erosion und Absenkung am Anfang des Quartärs auch die Kykladen-Inseln bildeten und die die afrikanische Platte am Weiterdriften hinderte.

Dadurch entstand an der Subduktionszone, wo sich die afrikanische Kontinentalplatte jetzt unter die Ägäische Platte schob, auch der fast 5000 Meter tiefe Hellenische Graben zwischen Kreta und der afrikanischen Küste. Diese Subduktion ist noch nicht abgeschlossen, da auch heute noch Afrika und Europa etwa 4 cm im Jahr aufeinander zudriften und dadurch in der Region vereinzelte Erdbeben verursachen können.

Nur wenige ahnen, dass sich diesem vordergründigen Bild von Sonne, Strand und Meer oft eine ökologische Katastrophe abspielt. Griechenland ist leider eines der vielen Beispiele für die Folgen der intensiven und bedenkenlosen Eingriffe in die Natur.

Griechenland ist zu beinahe 80% mit Bergen bedeckt. Dreißig Berge haben eine Höhe von über 2.000 Metern. Ein großes Massiv, das Pindosgebirge durchläuft das ganze Land. Nur sehr wenige Berge sind jedoch noch bewaldet. In der Tat sind gerade mal nur noch 12% Griechenlands bewaldet.

Die Folge der Entwaldung ist, dass aktuell 53 Tier- und Vogelarten Griechenlands bereits als ausgestorben gelten, und mehrere weitere (wie z.B. Bären oder Wölfe) direkt davon bedroht werden. Aus diesem Grund haben sich inzwischen mehrere Organisationen gebildet, die diesen Tierarten in Schutzzonen Zuflucht bieten, bzw. diese dort artgerecht unterbringen und dann in ihren natürlichen Lebensraum zurückversetzen.

In den griechischen Gewässern leben 246 Fischarten, die berühmte Schildkrötenart “Karetta-Karetta”, eine stark vom Aussterben bedrohte Seehundart (“Monachus-Monachus”) sowie die letzten Schwämme Europas. Für die Erhaltung dieser Arten hat man wiederum Hydro-Nationalparks gegründet, welche sich meistens auf kleinen Inseln befinden, die kein touristisches Interesse aufweisen.

Das griechische Meer ist leider der am meisten bedrohte Teil der Natur. Da ein Großteil der griechischen Wirtschaft auf Fischerei basiert, benützen viele (Wild-)Fischer illegale (und für den Fischbestand mit verheerenden Konsequenzen verbundene) Methoden um an möglichst viel Fisch zu kommen. Viele betreiben Schleppnetzfischerei, und/oder verwenden zur Tötung von möglichst vielen Fischen gleichzeitig Explosiva und potente Gifte (wie HCN).

Die Küsten und Küstengewässer sind stark von Müll belastet, den sowohl Touristen, als auch auf schnellen Profit ausgerichtete Tourismusbetriebe, einfach liegenlassen, bzw. hineinwerfen oder hineinpumpen. Viele Fabriken kippen ihre Abwässer ins Meer, und bedrohen somit die Hydroflora und –fauna.


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