Christoph am 21. February 2012


Schau, schau. Das Rettungspaket zur erneuten Rettung Griechenlands ist fixiert, die Steuerzahler müssen noch mehr Geld bereitstellen, auf viel bereits investiertes Geld muss im Zuge des Schuldenschnittes verzichtet werden.

Wenn man schnell zurückdenkt an das erste Rettungspaket für Griechenland, müsste man eigentlich annehmen, dass - all dem damaligen populistischen Gequatsche nach - jetzt überall in Mitteleuropa die Tavernen und anderen griechischen Restaurants brennen müssten.

March 25 - Greece Independence DaySchau, schau. Das Rettungspaket zur erneuten Rettung Griechenlands ist fixiert, die Steuerzahler müssen noch mehr Geld bereitstellen, auf viel bereits investiertes Geld muss im Zuge des Schuldenschnittes verzichtet werden. Aber: Griechenland wird im März nicht zahlungsunfähig.

Wenn man schnell zurückdenkt an das erste Rettungspaket für Griechenland, müsste man eigentlich annehmen, dass – all dem damaligen populistischen Gequatsche nach – jetzt überall in Mitteleuropa die Tavernen und anderen griechischen Restaurants brennen müssten.

Aber da brennt nichts. Was ist da nur los? Sind etwa die Populisten in Ungnade gefallen?
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Christoph am 5. March 2010


Griechenland ist derzeit angesichts der finanziellen Notlage zum Buhmann der EU geworden. Jeder glaubt ungestraft auf Griechenland rumhacken zu dürfen.

Aber warum glaubt denn plötzlich jeder von den Regeln der Moral, Ethik und guten Erziehung befreit worden zu sein, und ganz frei von Kultur über Griechenland reden zu dürfen? Und noch viel wichtiger: Warum haben plötzlichen so viele ansonsten wohl erzogene und kultivierte Menschen das Bedürfnis das zu tun?

Go To Hell!

Port of RethymnoTatsache ist, dass Griechenland schon Hochkultur hatte, als Mitteleuropa noch in der Steinzeit steckte, und – wie griechische Medien als Antwort auf die Provokation des Nachrichtenmagazins Focus – noch Bananen gefressen hat. Tatsache ist auch, dass Griechenland derzeit finanziell mehr Probleme hat, als andere Staaten der EU. Tatsache ist aber auch, dass alle anderen Staaten der EU ebenso finanzielle Probleme haben, nur halt noch nicht aus dem A-Rating der Finanzwelt rausgerutscht sind. Aber recht weit fehlt es bei einigen nicht mehr.

Plötzlich ist jeder Finanzexperte, insbesondere die Redakteure diverser Magazine und Nachrichtenblätter mit fragwürdigem Niveau. Alle wissen plötzlich was Griechenland zu tun hätte, um wieder finanziell gesund zu werden: Inseln verkaufen, etc. etc. etc.
Kurz gesagt: Griechenland soll es so machen wie die “anständigen Staaten” a la Deutschland oder Österreich.

Warum also stürzen sich alle mit ungewohntem Hass auf Griechenland, und beschimpfen und belehren Griechenland, als wäre dort plötzlich etwas anders als es in den letzten Jahren immer gewesen ist? Griechenland ist doch nach wie vor auch 2010 eine der beliebtesten Urlaubsdestinationen Mitteleuropas.
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Christoph am 29. July 2008


Jeder der zumindest die Schlagzeilen der Nachrichten liest, hat in den vergangenen Wochen und Monaten mitgekriegt, dass sich ein Namensstreit zwischen Griechenland und der Republik Mazedonien abspielt. Allen, die Griechenland kennen, ist klar, dass sich der Namensstreit rund um die griechische Region Makedonien drehen wird. Und allen, die im Geschichtsunterricht aufgepasst haben, und nicht den […]

Jeder der zumindest die Schlagzeilen der Nachrichten liest, hat in den vergangenen Wochen und Monaten mitgekriegt, dass sich ein Namensstreit zwischen Griechenland und der Republik Mazedonien abspielt.

Allen, die Griechenland kennen, ist klar, dass sich der Namensstreit rund um die griechische Region Makedonien drehen wird. Und allen, die im Geschichtsunterricht aufgepasst haben, und nicht den segensreichen Mechanismus der Verdrängung beherrschen, erinnern sich daran, dass Alexander der Große, der große Herrscher und Feldherr, ja als König von Makedonien eher klein und bescheiden begonnen hat.

Es liegt die Vermutung nahe, dass also der Name Makedonien bzw. Mazedonien wohl aus historischer Zeit mit einem Gebiet verbunden ist, das heute zu zwei verschiedenen Staaten gehört, und die streiten sich jetzt um den Namen.

Vereinfacht gesagt ist das auch so.

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Christoph am 14. July 2008


Die 27 EU-Staaten und 16 Mittelmeer-Anrainerstaaten haben sich am Sonntag auf die Gründung der Mittelmeerunion geeinigt.

Die 27 EU-Staaten und 16 Mittelmeer-Anrainerstaaten haben sich am Sonntag auf die Gründung der Mittelmeerunion geeinigt. Es ist das große Prestigeprojekt von Frankreichs Präsident Sarkozy. Erstmals in der Geschichte haben damit mehr als 40 Staaten Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens regelmäßige Spitzentreffen vereinbart, um Frieden, Wohlstand und Sicherheit in der Region dauerhaft zu mehren. […]

Die 27 EU-Staaten und 16 Mittelmeer-Anrainerstaaten haben sich am Sonntag auf die Gründung der Mittelmeerunion geeinigt. Es ist das große Prestigeprojekt von Frankreichs Präsident Sarkozy.

Erstmals in der Geschichte haben damit mehr als 40 Staaten Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens regelmäßige Spitzentreffen vereinbart, um Frieden, Wohlstand und Sicherheit in der Region dauerhaft zu mehren.

Zu den ersten Projekten der Mittelmeerunion gehören die Sanierung des stark verschmutzten Mittelmeers, der Ausbau der Sonnenenergie, die Schaffung von Autobahnen und schnellen Wasserverkehrswegen sowie die Einrichtung einer Mittelmeer-Universität.


Die Schaffung einer solchen offiziellen und übergreifenden Struktur ist sicher gut für alle beteiligten Staaten, ermöglicht sie doch die geregelte Zusammenarbeit auch bei Themen, die sonst mangels politischem Interesses bei einem der Partner einfach auf der Strecke geblieben wäre.

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