Christoph am 10. October 2008


Rosmarin, ein weiteres der typisch griechischen Gewürze. Auch der Rosmarin gehört zur Familie der Lippenblütler. Und er kommt im ganzen Mittelmeerraum wild vor, und wird weltweit als Gewürz geschätzt und daher in Kulturen gezogen. Rosmarin gehört zweifelsohne zu den traditionsreichsten Heil- und Gewürzpflanzen. Schon zu Beginn unserer Zeitrechnung ist der Rosmarin als Heilpflanze über die […]

Rosmarin, ein weiteres der typisch griechischen Gewürze. Auch der Rosmarin gehört zur Familie der Lippenblütler. Und er kommt im ganzen Mittelmeerraum wild vor, und wird weltweit als Gewürz geschätzt und daher in Kulturen gezogen.

Rosmarin gehört zweifelsohne zu den traditionsreichsten Heil- und Gewürzpflanzen. Schon zu Beginn unserer Zeitrechnung ist der Rosmarin als Heilpflanze über die Alpen nach Mitteleuropa gekommen. In Kränzen und Sträußchen gebubden wurde der Rosmarin bei allerlei Festlichkeiten damals als Schmuck und Dekoration verwendet.

Er sollte zudem böse Geister vertreiben, und die Pest aus dem Haus fern halten. Dies hat insofern tatsächlich funktioniert, als die verdunstenden ätherischen Öle Ungeziefer fern halten, und damit doppelt gewirkt haben. Einerseits haben Ratten die Häuser mit Rosmarin gemieden, da sie den intensiven Duft nicht mögen, und andererseits haben die Rattenflöhe, die ja die Pest übertragen haben, ebenfalls das weite gesucht.

Für den Namen des Rosmarin gibt es zwei Erklärungsmodelle: Aus dem Lateinischen führt ros (=Tau) und mare (=Meer) zum Begriff Meertau. Da der Rosmarin im Gischtbereich der Meeresküsten besonders gut gedeiht, erscheint diese Namensherkunft plausibel. Andererseits wird aus dem Griechischen rhops (=Strauch) und myrinos (=balsamisch) der Begriff den Heilkräften des Rosmarin gerecht.
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