Christoph am 7. August 2008


Der Mechanismus von Antikythera ist der älteste erhaltene Apparat, der mit Zahnrädern funktioniert. Er ist aus Bronze gefertigt, und verwendet ein Differentialgetriebe.

Am 17. Mai 1902 entdeckte der Archäologe Valerios Stais in einem Klumpen korrodierten Materials, das er aus einem Schiffswrack zur Untersuchung erhalten hatte, ein Zahnrad. Das Wrack war vor der Insel Antikythera in 40m Tiefe gefunden gefunden worden, und als ca. 2.000 Jahre alt datiert worden.

Am 17. Mai 1902 entdeckte der Archäologe Valerios Stais in einem Klumpen korrodierten Materials, das er aus einem Schiffswrack zur Untersuchung erhalten hatte, ein Zahnrad. Das Wrack war vor der Insel Antikythera in 40m Tiefe gefunden gefunden worden, und als ca. 2.000 Jahre alt datiert worden.

Dieser Mechanismus von Antikythera, oder auch Computer von Antikythera genannt, ist der älteste erhaltene Apparat, der mit Zahnrädern funktioniert. Er ist aus Bronze gefertigt, und verwendet ein Differentialgetriebe. Bis zu dieser Entdeckung war man davon ausgegangen, dass solche Differentialgetriebe erst im 13. Jahrhundert erfunden wurden.

Erst 1971 konnte der Computer von Antikythera mittels Röntgen genauer untersucht werden. Bis dahin war die wissenschaftlich Meinung, dass es sich um einen Analogcomputer handeln würde, der den Lauf der Himmelskörper anzeigen würde.

Noch genauere Analysen mit verfeinerten Röntgengeräten und Computertomographen ermöglichten dann eine Rekonstruktion der Apparatur. Sie stellt tatsächlich auf der einen Seitedie Bewegungen von Sone und Mond dar. Die andere Seite aber zeigt auf zwei Scheiben zum einen Monat und Jahr im Metonischen Zyklus, also die 235 Mondmonate (die Zeit von Vollmond bis Vollmond), die in 19 Sonnenjahren (Kalenderjahren) stattfinden. Dann beginnt dieser Metonische Zyklus von neuem, es fallen wieder die Vollmonde auf die gleichen Kalendertage.
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