Christoph am 24. February 2012


"Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger." (Seneca) - Es stellt sich also die Frage, welcher Wind denn ein günstiger ist.

Beginnen wir mit einem kurzen Ausflug durch die Geschichten, die schon im Kafenio erzählt wurden. Da wäre zum einen der griechische Wind, den die meisten Sommerurlauber von griechischen Inseln in der Ägäis her kennen: der Meltemi. Das ist der oft recht starke Nordwind, der tagsüber bläst, und sich meist mit Sonnenuntergang wieder legt. Und dann hatten wir noch den Überblick über die Winde des Mittelmeeres, wovon ja der Scirocco, in Griechenland Sirkos genannt, zuweilen von Süden her wehend für unruhige See sorgt.

“Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger.” (Seneca)

SunsetJa gut, Lucius Annaeus Seneca war kein Grieche. Aber er war Philosoph, Naturforscher und Staatsmann, und er griff nur zu gerne auf geistiges Material aus dem antiken Griechenland zurück. Und darum gebührt ihm wohl zu Recht die Ehre, diesen Beitrag zu eröffnen.

Es stellt sich also die Frage, welcher Wind denn ein günstiger ist. Ein griechischer Wind sollte es auf alle Fälle sein, sonst wären wir ja hier im Kafenio fehl am Platze, und alles andere wäre ungünstig.

Was also hat es auf sich, mit dem griechischen Wind?
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Christoph am 24. August 2009


Mit der Klimaänderung müssen wir uns auf ungewöhnliche Wetterphänomene einstellen. Auch Tornados sollen in Europa ja häufiger auftreten.

Und aus Griechenland wird ja immer wieder mal berichtet, dass Windhosen, Wasserhosen, Wirbelstürme und auch richtige Tornados aufgetreten sein sollen. Mal wird auf einem Campinfplatz was zerstört, mal berichten nur erschreckte Urlauber in der Sommerflaute. Jetzt aber hat jemand das ganze auf Video gebannt, und dieses Video auf YouTube veröffentlicht.

Während gerade ja beinahe unkontrollierbare Waldbrände in der Umgebung von Athen wüten sind wir auf YouTube auf ein Wetterphänomen in Griechenland gestoßen.

Bei Lefkada, dem Hauptort der Insel Lefkos im Ionischen Meer, ist am 23. Juni 2009 ja ein Tornado in Küstennähe gesichtet und gefilmz worden. Weitere Zerstörungen am Festland hat der Wirbelsturm nicht angerichtet, es ist also beim Spektakel geblieben, und zum Glück nicht zur Tragödie geworden.

Lefkada auf Google Maps:


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Christoph am 19. June 2008


Griechenland hat ein mediterranes Klima. An der Küste ist es im Winter mild und es regnet häufig. Die Sommer sind heiß, nur sehr selten gibt es Sommergewitter.

Griechenland hat überwiegend ein mediterranes Klima mit feucht-milden Wintern und trocken-heißen Sommern. An der Küste ist es im Winter sehr mild und es regnet häufig; Schnee fällt nur selten. Die Sommer sind relativ heiß und es gibt nur gelegentlich Sommergewitter. Im Landesinneren ist es vor allem im Winter deutlich kühler und es gibt häufig Nachtfrost, […]

Griechenland hat überwiegend ein mediterranes Klima mit feucht-milden Wintern und trocken-heißen Sommern. An der Küste ist es im Winter sehr mild und es regnet häufig; Schnee fällt nur selten. Die Sommer sind relativ heiß und es gibt nur gelegentlich Sommergewitter.

Im Landesinneren ist es vor allem im Winter deutlich kühler und es gibt häufig Nachtfrost, manchmal auch starke Schneefälle. Im Sommer ist es ähnlich wie an der Küste heiß und trocken. Da Griechenland sehr gebirgig ist, ist Wintersport durchaus möglich. Die jährlichen Niederschläge schwanken zwischen 400 und 1000 mm.

Man könnte das Jahr in in Griechenland also zwei Jahreszeiten teilen: die kalte und regnerische Winterperiode die von Ende Oktober bis Anfang März das Wetter vorgibt, und die warme und trockene Sommerperiode die vom April bis Oktober anhält.

Die kältesten Monate sind der Januar und Februar, die Temperaturen liegen dann zwischen 5° und 10° am Meer und zwischen 0° und 5° in ländlichen Gegenden. Im Nordwesten kann es noch deutlich kälter werden, und ofz auch über Tage hinweg bleiben. Der Winter ist in der Ägäis und ionischen Meer durch die ausgleichende Wirkung des Meeres deutlich milder als in Nordgriechenland.

Im Juli und August klettern die Temperaturen dann in ganz Griechenland auf bis zu 45°. Da dabei aber zugleich in den meisten Regionen sowohl die Luftfeuchtigkeit sehr gering ist, als auch ein deutlicher Sommerwind (in der Ägäis Meltemi genannt) weht, wird diese Hitze normalerweise als weniger belastend empfunden, als zum Beispiel die oft sehr schwülen knapp 30° an der nördlichen Adria.



Klimawerte

Hier sind die durchschnittlichen Klimawerte für eine Insel im Westen Griechenlands (Korfu), im Osten Griechenlands (Rhodos) und im Süden Griechenlands (Kreta).

Korfu Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperaturen 13 14 16 19 24 28 31 31 27 23 19 16
Min. Temperaturen 5 5 7 9 13 16 18 19 16 13 10 7
Sonnenstunden 4 4 5 6 9 11 12 10 9 6 5 4
Regentage 11 10 9 7 4 2 1 2 4 8 10 12
Wassertemperatur 14 13 14 16 18 21 23 24 23 21 19 16
Rhodos Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperaturen 14 15 17 20 24 28 30 31 28 25 20 17
Min. Temperaturen 8 9 10 13 16 20 23 23 20 17 13 10
Sonnenstunden 4 5 7 9 10 12 13 12 10 8 6 5
Regentage 11 9 7 3 2 1 0 0 1 4 7 10
Wassertemperatur 17 16 16 18 19 21 23 25 24 23 20 18
Kreta Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperaturen 15 15 17 20 23 27 29 28 26 23 20 17
Min. Temperaturen 8 9 10 12 15 19 22 22 20 16 13 11
Sonnenstunden 4 5 6 8 10 12 12 11 10 7 5 4
Regentage 9 9 6 3 2 1 0 0 1 4 6 9
Wassertemperatur 16 15 16 17 19 22 24 25 24 22 20 17


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