Christoph am 24. February 2012


"Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger." (Seneca) - Es stellt sich also die Frage, welcher Wind denn ein günstiger ist.

Beginnen wir mit einem kurzen Ausflug durch die Geschichten, die schon im Kafenio erzählt wurden. Da wäre zum einen der griechische Wind, den die meisten Sommerurlauber von griechischen Inseln in der Ägäis her kennen: der Meltemi. Das ist der oft recht starke Nordwind, der tagsüber bläst, und sich meist mit Sonnenuntergang wieder legt. Und dann hatten wir noch den Überblick über die Winde des Mittelmeeres, wovon ja der Scirocco, in Griechenland Sirkos genannt, zuweilen von Süden her wehend für unruhige See sorgt.

“Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger.” (Seneca)

SunsetJa gut, Lucius Annaeus Seneca war kein Grieche. Aber er war Philosoph, Naturforscher und Staatsmann, und er griff nur zu gerne auf geistiges Material aus dem antiken Griechenland zurück. Und darum gebührt ihm wohl zu Recht die Ehre, diesen Beitrag zu eröffnen.

Es stellt sich also die Frage, welcher Wind denn ein günstiger ist. Ein griechischer Wind sollte es auf alle Fälle sein, sonst wären wir ja hier im Kafenio fehl am Platze, und alles andere wäre ungünstig.

Was also hat es auf sich, mit dem griechischen Wind?
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Christoph am 4. August 2008


Warum ist es mal drückend heiß, und man kann gar nicht genug trinken, um den Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen auszugleichen, und ein anderes Mal, wenn das Thermometer gerade mal 1 Grad weniger zeigt, fröstelt man fast? Das Thermometer ist ein guter Anhaltspunkt, wenn man wissen will, welche Bekleidung man für den Tag wählen soll. Aber das […]

Warum ist es mal drückend heiß, und man kann gar nicht genug trinken, um den Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen auszugleichen, und ein anderes Mal, wenn das Thermometer gerade mal 1 Grad weniger zeigt, fröstelt man fast?

Das Thermometer ist ein guter Anhaltspunkt, wenn man wissen will, welche Bekleidung man für den Tag wählen soll. Aber das Maß aller Dinge ist es die gemessene Temperatur nicht. Warum denn eigentlich?

Tatsächlich nimmt jeder Mensch die ihn umgebende Luft nicht nur über deren Temperatur war. Auch einige andere Faktoren spielen hier eine entscheidende Rolle. Die Haut, über die wir einen Großteil der Sinneseindrücke der uns umgebenden Luft wahrnehmen, ist ja zugleich unser größtes Organ, ein Organ das unter anderem für den Stoffwechseln eine wesentliche Rolle spielt.

Die von den Rezeptoren in der Haut wahrgenommen Eindrücke umfassen das gesamte Spektrum vom Wärme- bzw. Hitzegefühl über Behaglichkeit bis zum Kältegefühl. Es spielt also die wahrgenommene Temperatur, die gefühlte Temperatur die eigentliche Rolle, wenn ein Thermometer etwas anzeigt, das man anders empfindet

Dabei entscheidend ist die Wärmeübertragung bzw. Energieübertragung, vom menschlichen Körper in die Umgebung, also die Luft, unsere Kleidung, und alles andere das uns in nächster Nähe umgibt.

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Christoph am 2. August 2008


Im Mittelmeer gibt es doch einige für die jeweilige Region recht typische Winde, die sehr bekannte Namen aus den jeweiligen Landessprachen haben. Die Kartenübersicht unten listet die meisten der benannten Winde auf, aber es ist natürlich keine vollständige Liste. Der Meltemi, oder früher auch Etesien genannte Wind in der Ägäis, ist ja in einem eigenen […]

Im Mittelmeer gibt es doch einige für die jeweilige Region recht typische Winde, die sehr bekannte Namen aus den jeweiligen Landessprachen haben. Die Kartenübersicht unten listet die meisten der benannten Winde auf, aber es ist natürlich keine vollständige Liste.

Der Meltemi, oder früher auch Etesien genannte Wind in der Ägäis, ist ja in einem eigenen Beitrag beschrieben worden:

Im folgenden werden hier die wichtigsten und bekanntesten Winde des Mittelmeeres ein wenig vorgestellt, und ihre typischen Charakteristika erläutert.
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Christoph am 1. August 2008


Der Meltemi ist der Wind, der fast den gesamten Sommer tagsüber in der Ägäis weht. Der Meltemi ist der Schönwetterwind, der aus Richtung Norden weht, abends normalerweise abflaut, und die Temperaturen von weit über 40 Grad im Schatten noch gut erträglich macht. Kurz gesagt ist der Meltemi der griechische Wind. Dabei ist der Name Meltemi […]

Der Meltemi ist der Wind, der fast den gesamten Sommer tagsüber in der Ägäis weht. Der Meltemi ist der Schönwetterwind, der aus Richtung Norden weht, abends normalerweise abflaut, und die Temperaturen von weit über 40 Grad im Schatten noch gut erträglich macht.

Kurz gesagt ist der Meltemi der griechische Wind. Dabei ist der Name Meltemi – allen Rivalitäten mit der Türkei zum Trotz – türkischen Ursprungs. Früher nannten ihn die Griechen Etesien (Ἐτησίαι), was soviel wie “Wind der Jahreszeit” bedeutet.

Der Meltemi entsteht dadurch, dass das üblicherweise, bei stabilem Schönwetter im Sommer über der Türkei liegende Hitzetiefdruckgebiet und das über dem Balkan liegende Hochdruckgebiet wie eine Pumpe Luft von Norden in die Ägäis drücken. Mit em Meltemi kommen immer schönstes Sommerwetter, klare und gute Sichtbedingungen und relativ trockene Luft einher.

Jedes Jahr beginnt der Meltemi im Mai zu wehen, erreicht im Juli und August seinen Höhepunkt, und kann in guten Jahren bis in den Oktober hinein überstehen. Vor allem Surfer wissen den bis über 6 Beaufort starken Wind in der gesamten Ägäis sehr zu schätzen.

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