Christoph am 6. March 2009


Zakynthos, auch Zante genannt, ist die südlichste der größeren Ionischen Inseln. Schönes Wetter, traumhafte Strände und erstklassige Hotels. Dafür ist Zakynthos bekannt.

Zakynthos, ital. auch Zante, oder Zakinthos oder Zakyntos, ist die südlichste der großen Ionischen Inseln. Der Fläche nach ist Zakynthos die zehntgrößte griechische Insel. Besondere Bedeutung haben auf Zakynthos auch die Nistplätze der Meeresschildkröte Caretta caretta, also der Unechten Karettschildkröte.

Übersicht

Insel Zakynthos

Zakynthos, ital. auch Zante, oder Zakinthos oder Zakyntos (beides nicht ganz korrekt aus dem Griechischen transliteriert bzw. übersetzt), ist die südlichste der großen Ionischen Inseln. Der Fläche nach ist die Insel Zakynthos die zehntgrößte griechische Insel.

Die Venezianer, welche die Insel Zakynthos mehr als vier Jahrhunderte beherrschten, gaben der Insel Zakynthos auch ihren italienischen Namen Zante, der ja auch in Mitteleuropa verbreitet für die Insel Zakynthos verwendet wrd. Touristisch ist Zakynthos nach Korfu das bedeutendste Reiseziel der Ionischen Inseln.

Besondere Bedeutung haben auf Zakynthos auch die Nistplätze der Meeresschildkröte Caretta caretta, also der Unechten Karettschildkröte. Zakynthos ist der Hauptnistplatz der Caretta caretta gesamten Mittelmeerraum. 1999 wurde zum Schutz der Schildkröten, auch vor der zunehmenden Neugier der Touristen, ein Meeresnationalpark durch den griechischen Staat eingerichtet.

Zakynthos hat eine fast dreieckige Form und ist zu 2/3 gebirgig. Trotzdem verfügt die Insel über eine fantastisch grüne Vegetation mit Obstkulturen, Weingärten und Olivenhainen. Zakynthos eignet sich sehr gut für ausgedehnte Wanderungen aber auch für Familien mit Kindern. Ausgeprägten Tourismus mit mannigfaltigen Speiselokalen, Bars und Diskotheken findet man in der Hauptstadt, in Laganas, Alykes, Argassi und Tsilivi. Wer es etwas beschaulicher liebt, sollte sich für die ländliche Idylle von Vasillikos oder Limni Keriou entscheiden.
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Christoph am 22. July 2008


Die Express Samina ist im September 2000 vor Paros auf einen Felsen aufgelaufen und binnen 45 Minuten gesunken. 82 Menschen starben bei diesem Unglück.

Die Express Samina ist damals auf zwei Felsen vor dem Hafen von Paros gelaufen. Diese Felsen sind an sich weithin zu sehen, aber der Autopilot, der aktiviert war, hat in der Nacht bei schlechtem Wetter wohl nichts gesehen.

Ich kann mich noch gut an das Unglück erinnern. Denn ich habe die Express Samina, die Fähre, die damals gesunken ist, vier oder fünf Tage zuvor noch im Hafen von Naxos gesehen. Wir haben damals gewitzelt, dass die Express Samina noch gebrechlicher aussieht, als die Fähre auf der wir uns damals gerade befunden haben.

Und dann war ich gerade wieder an der Arbeit, immer noch verzweifelt bemüht mir alle meine Passwörter nach vier Wochen in Griechenland wieder zu merken, als plötzlich alle Schlagzeilen voll des Unglückes vor Paros waren.

Die Express Samina ist damals auf zwei Felsen vor dem Hafen von Paros gelaufen. Diese Felsen sind an sich weithin zu sehen, aber der Autopilot, der aktiviert war, hat in der Nacht bei schlechtem Wetter nichts gesehen. Das Foto links zeigt diese Felsen, die die Einheimischen “Portes”, also Türen, bzw. Portal nennen, ein knappes Jahr nach dem Unglück, von mir selber von Parikia aus, der Hauptstadt von Paros, aufgenommen.

Der Felsen hat das Schiff beim Auflaufen an der Seite über viele Meter aufgerissen. Das eindringende Wasser hat das elektrische Bordsystem ausser Kraft gesetzt, und dadurch haben sich auch die automatischen Sicherheitstüren nicht mehr geschlossen. Die Fähre ist innerhalb von nur 45 Minuten gesunken.

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Christoph am 21. July 2008


Die Sonne schien und das Meer war still, als am 5. April 2007 die Sea Diamond den Hafen der Kykladeninsel Santorin ansteuerte.

Am 5. April 2007 hat über den Kykladen die Sonne geschienen, und es war, fast noch ungewöhnlich für Anfang April, nahezu windstill bei Santorin. Das mehr als 140 Meter lange Kreuzfahrtschiff Sea Diamond war gerade im Begriff den Hafen von Santorin anzusteuern, als sie gegen 16:00 Uhr Ortszeit beim Mänöverieren in der Caldera, dem Kessel des erloschenen Vulkans von Santorin, auf ein Unterwasserriff aufgelaufen ist.

Am 5. April 2007 hat über den Kykladen die Sonne geschienen, und es war, fast noch ungewöhnlich für Anfang April, nahezu windstill bei Santorin. Das mehr als 140 Meter lange Kreuzfahrtschiff Sea Diamond war gerade im Begriff den Hafen von Santorin anzusteuern, als sie gegen 16:00 Uhr Ortszeit beim Mänöverieren in der Caldera, dem Kessel des erloschenen Vulkans von Santorin, auf ein Unterwasserriff aufgelaufen ist.

Die Kollision riss den Rumpf der Sea Diamond auf, und Wasser drang in den Maschinenraum und das Unterdeck. Die Schotten haben sich geschlossen, das Schiff hat sich in einer leichten Seitenlage stabilisiert.

Binnen zwei Stunden wurden die ca. 1.500 Personen an Bord problemlos evakuiert, von zwei Personen fehlt allerdings bis heute jede Spur.

Die Sonne schien und das Meer war still, als am 5. April 2007 die Sea Diamond den Hafen der Kykladeninsel Santorin ansteuerte. Das Kreuzfahrtschiff kollidierte mit einem Riff. Der Rumpf riss auf. Wasser drang ein in den Maschinenraum und ins Unterdeck. Das Schiff neigte sich zur Seite. Panik brach aus. Passagiere und Mannschaft, mehr als 1500 Leute, wurden innerhalb von zwei Stunden in Sicherheit gebracht. Von zweien, dem Franzosen Jean-Christophe Allain und seiner Tochter, fehlt bis heute jede Spur.

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