Christoph am 11. July 2012


Geschätzte 290 Milliarden Mikro-Abfallteile schwimmen im Mittelmeer. Wenn die Verschmutzung im gegenwärtigen Tempo weitergeht, ist das Mittelmeer in 30 bis 40 Jahren tot.

Die Müllsuppe im Mittelmeer ist insgesamt konzentrierter als im Atlantik und Pazifik. Besonders stark ist die Verschmutzung naturgemäß in der Nähe größerer Städte oder von Flussmündungen, aber auch die Strömungen spielen eine große Rolle.

Besonders dramatisch ist die Lage an der südlichen Mittelmeerküste. Im Golf von Bejaia an der algerischen Küste etwa hätten die Fischer je zur Hälfte Fische und Müll in ihren Netzen.

Siehe auch science.orf.at im Beitrag Forscher erstellen “Müllkarte” des Mittelmeers.


Wahnsinn, oder? Es werden weltweit offiziell Unsummen für Umweltschutz ausgegeben, aber wenn man erwarten würde, in den Medien weniger Katastrophenmeldungen, betreffend unser aller Umwelt, zu sehen, wird man enttäuscht werden.

Alle Kafenio-Besucher sind somit aufgerufen, die nachfolgende Petition zur Rettung des Mittelmeeres zu unterzeichnen. Einfach gleich auf das Banner klicken, und unterzeichnen. Der Umwelt zu Liebe, schließlich sollen unsere Kinder und Enkel auch noch ein funktionierendes Mittelmeer erleben dürfen!


1 Million Unterschriften

Christoph am 12. June 2012


In Griechenland brechen den Reiseveranstaltern massiv die Urlaubsbuchungen weg.

Obwohl Hoteliers und Airlines üppige Rabatte spendieren, scheuen Touristen das Land. Hilflos übt man sich in Beschwichtigungsrhetorik, jeder Versuch wird von der mitteleuropäischen Presse hämisch kommentiert.

Tourismus in Griechenland bricht ein

The ParthenonDie Buchungen für einen Urlaub in Griechenland sind im diesjährigen Sommer bisher massiv eingebrochen. Einzelne Reisebüros und Veranstalter sprechen von über 40% Buchungsrückgang im Vergleich zum letzten Sommer, und was gebucht wird, sind überwiegend günstige Reisen. Der Umsatz für Griechenland geht also nicht nur in der Anzahl, sondern noch stärker im Umsatz zurück.

Und zusätzlich hören wir in den Medien, dass Griechenland durch die drohende Pleite des Energiekonzerns DEPA eine Energiekrise droht, dass private Personen sich keine Arzt mehr leisten können, da die Ärzte keine Krankenkassen mehr akzeptieren, die ja wiederum die Leistungen der Ärzte nicht mehr bezahlen können und wollen.

Aber müsste da jetzt nicht die europäische Solidarität aktiviert werden, und Europäer jetzt erst recht in Griechenland Urlaub machen?
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Christoph am 24. February 2012


"Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger." (Seneca) - Es stellt sich also die Frage, welcher Wind denn ein günstiger ist.

Beginnen wir mit einem kurzen Ausflug durch die Geschichten, die schon im Kafenio erzählt wurden. Da wäre zum einen der griechische Wind, den die meisten Sommerurlauber von griechischen Inseln in der Ägäis her kennen: der Meltemi. Das ist der oft recht starke Nordwind, der tagsüber bläst, und sich meist mit Sonnenuntergang wieder legt. Und dann hatten wir noch den Überblick über die Winde des Mittelmeeres, wovon ja der Scirocco, in Griechenland Sirkos genannt, zuweilen von Süden her wehend für unruhige See sorgt.

“Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind ein günstiger.” (Seneca)

SunsetJa gut, Lucius Annaeus Seneca war kein Grieche. Aber er war Philosoph, Naturforscher und Staatsmann, und er griff nur zu gerne auf geistiges Material aus dem antiken Griechenland zurück. Und darum gebührt ihm wohl zu Recht die Ehre, diesen Beitrag zu eröffnen.

Es stellt sich also die Frage, welcher Wind denn ein günstiger ist. Ein griechischer Wind sollte es auf alle Fälle sein, sonst wären wir ja hier im Kafenio fehl am Platze, und alles andere wäre ungünstig.

Was also hat es auf sich, mit dem griechischen Wind?
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Christoph am 10. May 2010


Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: “Die Währungsunion wird uns um die Ohren fliegen, wenn Sie Zockerbanken und Hedgefonds weiter spekulieren lassen, wenn Sie weiter zulassen, dass ganze Staaten in die Pleite spekuliert werden und wenn Sie die aberwitzigen Finanzinstrumente, die das alles ermöglichen, nicht endlich verbieten.”

Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: “Die Währungsunion wird uns um die Ohren fliegen, wenn Sie Zockerbanken und Hedgefonds weiter spekulieren lassen, wenn Sie weiter zulassen, dass ganze Staaten in die Pleite spekuliert werden und wenn Sie die aberwitzigen Finanzinstrumente, die das alles ermöglichen, nicht endlich verbieten.”

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Christoph am 27. February 2010


Griechenland ist fast bankrott. Eh klar, alle faul und korrupt. Man kennt ja die üblichen Vorurteile. Spanien, Portugal, Italien, Frankreich und Irland sind übrigens auch fast bankrott.

Ja da passen die Vorurteile auch fast perfekt, sind die meisten ja südeuropäische Länder, oder zumindest am Mittelmeer gelegen. Und die Iren? Hmmm, naja, der Whiskey vermutlich...
Kann es aber sein, dass die Begründung der Finanzkrise in Griechenland nicht unbedingt primär was mit Faulheit und Korruption zu tun hat, sondern auch etwas mit der weltweiten Wirtschaftskrise, und der Art und Weise, wie die "Großen" Geschäfte machen?

Krise in Griechenland

Focus Titelblatt AphroditeWir haben es nicht leicht in der Euro-Zone. Wenn ein Mitglied – aus welchen Gründen auch immer – ins Straucheln gerät, dann sind alle gefordert. Das ist halt so, wenn man ein und die selbe Währung verwendet. Das schwächste Glied in der Kette bestimmt die Tragkraft der gesamten Kette, aber andererseits ist die Kette insgesamt ein Vielfaches länger als die einzelnen Glieder aus denen die Kette gemacht ist.

Gut, Griechenland hat Europa mit falschen Zahlen in die Irre geleitet. Falsch, es war nicht Griechenland, es waren ein paar korrupte Menschen, die in Griechenland das Sagen hatten. Ob diese korrupten Menschen Mitglieder der griechischen Regierung sind/waren, oder einfach nur die Fäden gezogen haben, weiß hier in Mitteleuropa vermutlich keiner so genau. Ist ja eigentlich auch egal.

Tatsache ist aber, dass wir alle im Euro-Boot gefangen sind. Und dass wir nicht nur die Vorteile der gemeinsamen Währung auskosten dürfen, sondern halt auch in Notzeiten dann zusammenhalten müssen. In guten wie in schlechten Tagen…

Aber man müsste sich doch nicht noch selber das Leben schwerer machen, als es die Umstände ohnehin schon erzwingen. Sollte man meinen.
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Christoph am 6. February 2010


Griechenland war schon seit Jahrzehnten als die Rauchernation bekannt. Bis zu 45% aller Erwachsenen rauchen. Das Rauchverbot war als eines der schärfsten Europas gelobt worden, aber tatsächlich ist es zahnlos.

Griechenlands Kampf gegen seinen Ruf als Europas Rauchernation Nummer eins ist zumindest vorerst gescheitert: Sechs Monate nach der Einführung eines angeblich strikten Rauchverbots wird in Lokalen weiterhin gequalmt. Nur in Spitälern und öffentlichen Verkehrsmitteln halten sich die Griechen an das Verbot. Jetzt droht die Regierung mit einer Verschärfung.

Rauchverbot in Griechenland

No-Smoking LogoWer regelmäßig die Neuigkeiten im Kafenio liest war ohnehin auf dem Laufenden: Erst war Griechenland schwer in Verzug die Richtlinien der EU in punkto Rauchverbot umzusetzen, dann wurde eines der formal schärfsten Rauchverbote Europas umgesetzt, und jetzt, ein gutes halbes Jahr nachher, stellt sich heraus, dass das Rauchverbot – gelinde gesagt – von der Bevölkerung völlig ignoriert wird.

Zunächst die bisherigen Beiträge zum Rauchverbot in Griechenland:

Rauchverbot in Griechenland
Lange hat es gedauert bis das von Europa verordnete Rauchverbot umgesetzt wurde, aber ab Juli 2009 ist es in Griechenland soweit. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…
Rauchverbot in Griechenland in Kraft
Ab heute, 1. Juli 2009, ist es soweit: Das Gesetz, das Rauchen in allen öffentlichen Einrichtungen verbietet ist in Kraft getreten. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…

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Christoph am 15. August 2009


Weinbau hat fast nirgends auf der Welt mehr Geschichte und Tradition als in Griechenland. Höchste Zeit also, mehr über den Weinbau in Griechenland zu erfahren.

Der Weinbau in Griechenland hat eine lange, in die Antike zurückreichende Tradition. Das insgesamt milde Klima mit ausreichend Sonnenstunden in einer gebirgigen Landschaft mit zum größten Teil kalkhaltigen und vereinzelt vulkanischen Böden schaffen die Bedingungen für den Ausbau guter Weine. Gleichzeitig profitiert der Weinanbau von der Vielfalt der Böden und der großen Anzahl an einheimischen Rebsorten, deren Potential noch nicht ausgeschöpft ist.

Weinbau in Griechenland

First CourseWas haben Menschen auch schon in Urzeiten gerne getan? Das was auch Affen oder Elefanten (guckst du hier) gerne machen: Mittels vergorener Früchte einen Rauschzustand erreichen.

Als aber Menschen schließlich Kultur entwickelt haben, haben sie nicht mehr länger darauf gewartet, irgendwo vergorene Früchte zu finden, sie haben diese Früchte angebaut, und den Gärprozess selbst in die Hand genommen. Daher auch der Name “Weinkultur“… 😀

barrelJa und wo in Europa haben sich die ersten Kulturen etabliert? In Griechenland. Wo sind also die ältesten Zeugnisse des Anbaus von Wein zu finden? Selbstverständlich auch in Griechenland. Die hier erhaltenen Zeugnisse der frühen Weinkulturen gehören sogar zu den ältesten der Welt.

Aber warum fallen den meisten Mitteleuropäern zum Thema “Griechischer Wein” befragt immer nur drei Dinge – Udo Jürgens mit “Griechischer Wein”, Samos und Retsina – ein?
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