Das Ionische Meerr (griechisch Ionio Pelagos Ιóνιo Πέλαγoς, italienisch Mar Ionico oder Mar Ionio) ist ein Teil des Mittelmeeres. Es ist benannt nach der griechischen Sagengestalt Io, einer Geliebten des Gottes Zeus.

Das Ionische Meer ist im Norden durch die Straße von Otranto mit dem Adriatischen Meer verbunden, die Straße von Messina verbindet es im Westen mit dem Tyrrhenischen Meer. Im Süden öffnet es sich zum offenen Mittelmeer, im Südosten geht es ins Ägäische Meer über. Im Westen wird es durch die Südküste der Halbinsel Salento und der Regionen Basilikata und Kalabrien sowie die Ostküste Siziliens begrenzt, östlich befindet sich die Westküste der Balkanhalbinsel mit dem südwestlichen Albanien und dem westlichen Griechenland mit der Halbinsel Peloponnes.

Das Ionische Meer

Das Ionische Meer (griechisch Ionio Pelagos Ιóνιo Πέλαγoς, italienisch Mar Ionico oder Mar Ionio) ist ein Teil des Mittelmeeres. Es ist benannt nach der griechischen Sagengestalt Io, einer Geliebten des Gottes Zeus. Das Calypsotief, mit 5.267m die tiefste Stelle des Mittelmeeres, liegt südwestlich von Kythera im Ionischen Meer.

Das Ionische Meer

Kythera ist den aufmerksamen Lesern dieses Blogs ja schon vom Mechanismus von Antikythera bekannt. Antikythera ist einfach die kleine Insel gegenüber der Hauptinsel Kythera, ein Namensschema das auch bei einigen anderen Inseln Verwendung findet, wie z.B. bei Paros und Antiparos.

Kythera und Antikythera, und westlich davon das Calypsotief mit 5.267m Tiefe

Die beiden großen griechischen Fährhäfen, die den Fährverkehr zwischen Griechenland und Italien auf griechischer Seite abwickeln – Patras und Igoumenitsa – befinden sich ebenfalls im Ionischen Meer.

Die Mythologie

Der Name des Ionischen Meeres leitet sich von den Erzählungen des altgriechischen Tragödiendichters Aischylos ab. Seinen Erzählungen zufolge ist Io auf der Flucht durch das Meer geschwommen, das fortan den namen Ionisches Meer trug.
Io war eine Geliebte von Zeus, die von Hera – der rechtmäßig angetrauten Gattin von Zeus – gefangen genommen und in eine Kuh verwandelt wurde, aber flüchten konnte. Auf der Flucht als Kuh wurde sie von Dasselfliegen, die von Hera gesandt wurden – und dafür bekant sind, ganze Rinderherden in den Wahnsinn treiben zu können – verfolgt. Auf dieser Flucht durchschwamm die das Ionische Meer, und gelangte schließlich nach Ägypten, wo sie wieder in Menschengestalt zur Göttin Isis wurde.

Aber auch Homer positionierte einige der Schauplätze der berühmten Odssee ins Ionische Meer.

Die Ionischen Inseln

Die größte Inselgruppe des Meeres sind die Ionischen Inseln, die sich als langer Inselbogen von den Diapontischen Inseln bis Kythira und Andikythira hinziehen und mit Korfu die größte Insel des Meeres aufweisen. Zu den kleineren Inselgruppen gehören die Alkyoniden im Korinthischen Golf, die Cheradi-Inseln im Golf von Tarent und die Zyklopeninseln vor der sizilianischen Küste.

Die wohl berühmtesten und bei Touristen am beliebtesten Inseln des Ionischen Meeres sind:

  • Korfu
  • Lefkada
  • Kefalonia
  • Zakynthos

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