Ja da passen die Vorurteile auch fast perfekt, sind die meisten ja südeuropäische Länder, oder zumindest am Mittelmeer gelegen. Und die Iren? Hmmm, naja, der Whiskey vermutlich...
Kann es aber sein, dass die Begründung der Finanzkrise in Griechenland nicht unbedingt primär was mit Faulheit und Korruption zu tun hat, sondern auch etwas mit der weltweiten Wirtschaftskrise, und der Art und Weise, wie die "Großen" Geschäfte machen?

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3 Responses to “Finanzkrise in Griechenland”

  1. Christoph says:


    Tja, was Focus kann, kann Bild schon lange. Wer etwas über respektvolles Miteinander in einer Gemeinschaft lernen will, der möge sich doch den Artikel der Bild zu Gemüte führen, und mal reflektieren, ob das der richtige Stil ist. Die einen lassen sich was zu Schulden kommen, und damit ist frei von jeglicher moralischen und ethischen Verpflichtung, sich selbst an die Regeln guten Anstands zu halten. Sogar meine fünfjährige Tochter weiß das schon besser…

    http://www.bild.de/BILD/politi.....polis.html

  2. Venieli says:


    Vielen Dank fuer diesen SUPER Artikel. Es trifft wirklich auf den Punkt! Als seit 13 Jahren in Griechenland lebende und arbeitende Deutsche (mit einem Griechen verheiratet, der auch ARBEITET)schaeme ich mich manchmal wirklich fuer den Muell, den manche Zeitungen, Zeitschriften und sonstige Medien ueber die Griechenland-Krise hervorbringen.
    Leider hat dieses eine Negativ-Propaganda zur Folge, dass uns der Tourismus ausbleibt, weil Panik gemacht wird.
    Wenn ich manche Berichte und Kommentare lese, komme ich mir manchmal vor, als lebte ich in Afghanistan oder Thailand, wo das Auswaertige Amt Empfehlungen fuer Auslandsreisen gibt…
    Gott sei dank gibt es genuegend Griechenland-Liebhaber und -Interessierte, die trotz der Krise zu uns kommen und einfach ihren Urlaub geniessen. Damit tragen sie naemlich auch dazu bei, dass unsere Wirtschaft (und eine Haupteinnahmequelle Griechenlands ist nunmal der Tourismus) vielleicht doch nicht ganz zum erliegen kommt.

  3. Christoph says:


    Hallo Venieli!

    Ich bin gerade auf Urlaub in Griechenland, und ich kann bestätigen was du sagst: Die Leute hier arbeiten hart. Und sie sind dabei auch noch freundlich zu Touristen, eine Tugend, die ich bei uns in den österreichischen Alpen meist sogar gegenüber uns Einheimischen vermisse.

    In der eingeschworenen Campinggemeinde ist gar nichts von griechischer Urlaubsmüdigkeit zu erkennen. Hier kennen alle das wahre Griechenland, und keiner würde auf die Idee kommen, mit den langjährigen Gewohnheiten des Griechenlandurlaubs zu brechen, und wo anders hin auf Urlaub zu fahren.

    Aber leider schaut es bei den Pauschaltouristen wohl derzeit etwas anders aus. Als ich meine Fährtickets im Reisebüro geholt have, hat die Dame dort von sehr wenig Nachfrage berichtet. Nicht gut für Griechenland, und auch nicht gut für die Leute selber. Die wissen ja gar nicht was sie verpassen, wenn sie nicht nach Griechenland fahren.

    Und was ist schuld? Die Leute, die nicht gut informiert werden. Weil sich populistisches politisches Gequassel halt besser in den Medien verkauft, als Berichte über den wahren Sachverhalt.

    GRIECHENLAND, SCHÖNER GEHT’S NICHT!

    Kalispera,
    Christoph

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