Für die Überfahrt von Italien nach Griechenland (und natürlich zurück) fallen für Camping-an-Deck (oder auch Camping-an-Bord oder Camping-on-Board) keine Extrakosten an. Man bezahlt die Überfahrt für sein Gefährt bzw. Gespann wie jeder andere auch, und man bucht für die Passagiere die günstigste Kategorie, die Deckpassage.

An Bord der Fähren werden die Campingmobile auf einem offenen Deck abgestellt. Auf einigen der Fähren ist das offene Deck tatsächlich das oberste, nach oben offene, Deck im Heckbereich der Fähre, in allen anderen ist das Campingdeck einfach eines mit grossen aber gut gesicherten Öffnungen bzw. Fenstern auf den Seiten des Schiffes.

Wie bereits an anderer Stelle auf kafenio.eu erwähnt, besteht ja für alle Eigentümer von Wohnmobilen oder Wohnwägen die Möglichkeit, mit der Fähre von Italien nach Griechenland zu gelangen, und dabei den Luxus des eigenen Gefährts geniessen zu können.

Für die Überfahrt von Italien nach Griechenland (und natürlich zurück) fallen für Camping-an-Deck (oder auch Camping-an-Bord oder Camping-on-Board) keine Extrakosten an. Man bezahlt die Überfahrt für sein Gefährt bzw. Gespann wie jeder andere auch, und man bucht für die Passagiere die günstigste Kategorie, die Deckpassage.

Das einzige was wirklich zu beachten ist, ist die rechtzeitige Buchung, da natürlich Griechenland für Camper ein echter Urlaubsmagnet ist, und die Camping-an-Deck Kapazitäten der Fähren doch merklich beschränkt sind.

An Bord der Fähren werden die Campingmobile auf einem offenen Deck abgestellt. Auf einigen der Fähren ist das offene Deck tatsächlich das oberste, nach oben offene, Deck im Heckbereich der Fähre, in allen anderen ist das Campingdeck einfach eines mit grossen aber gut gesicherten Öffnungen bzw. Fenstern auf den Seiten des Schiffes.

Jedes der Fahrzeuge erhält Stromanschluss. Zu diesem Zwecke werden von der Decke herab Kabeln mit altbekannten Steckern geholt, und das Fahrzeug kann daran angeschlossen werden. Die Verwendung von Gasgeräten am Campingdeck ist aus verständlichen und offensichtlichen Gründen streng untersagt.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich allerdings bestätigen, dass immer wieder in Wohmobilen und Wohnwägen plötzlich alle Türen geschlossen werden, und die Passagiere Minuten später wieder mit dampfenden Kaffebechern daraus auftauchen. Aus Gründen der allgemeinen Sicherheit möchte ich aber von dieser Praxis dringend abraten.


Passagiere des Campingdecks haben allesamt eine Deckpassage gebucht. Das heisst zum einen natürlich, dass die Camper Zugang zu allen Einrichtungen an Deck haben, also selbstverständlich alle Restaurants, Bars, Café’s sowie den Swimming Pool am Oberdeck mitbenutzen dürfen. Zum anderen können sie auch die Gelegenheit nutzen, und, mit Schlafsack und Liege ausgrüstet, die Nacht auf einem der Oberdecks unter freiem Himmel verbringen, und das Campingfahrzeug lediglich als Kabine zum Umziehen und als Kühlschrank zu verwenden.

Einige der Camper praktizieren dies, aus dem einfachen Grund, weil die Luft oben doch deutlich frischer ist, als auf dem Campingdeck. Wenn die Winde ungünstig stehen kann es im Campingdeck trotz reichlicher Belüftung doch bei den oft noch ungewohnten südlichen Temperaturen recht stickig erscheinen, zumal ja am Meer nicht nur die Temperatur, sondern auch noch die Luftfeuchtigkeit recht hoch sein kann. Nähere Details zu Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind hier im Artikel “Gefühlte Temperatur” auf kafenio.eu zu finden.

Andererseits sind die Schiffsmotoren der Fähre am Campingdeck viel deutlicher zu hören, da die Windgeräusche der Oberdecks hier weitgehend fehlen. Auch wenn die Motorengeräusche sehr gleichtönig und regelmässig sind, empfinden sie manche als störend. Die Geräusche sind zwar auf dem ganzen Schiff zu hören, am Oberdeck scheinen sie aber durch die Mischung eben mit den Windgeräuschen weniger zu stören.


Ein weiterer Vorteil einer Überfahrt am Campingdeck ist, dass mit dem eigenen Fahrzeug einerseits das gesamte Gepäck und andererseits der eingebaute Kühlschrank zur Verfügung steht. Damit kann man sich schnell mit einem Handtuch bewaffnet nach dem Einschiffen auf den Weg machen, und Stühle am Oberdeck zu reservieren. Und zum anderen muss man sich nicht alles was man während der Überfahrt brauchen könnte raussuchen und mitnehmen. Die Fahrer anderer Fahrzeuge haben nämlich während der ganzen Überfahrt keinen Zugang zu ihren Fahrzeugen.

Und andererseits kann man durch den Stromanschluss am Campingdeck immer in den Genuss gut gekühlter Getränke gelangen, ohne dafür ein überproportionales Loch in die Urlaubskasse reissen zu müssen. Die Preise für Getränke und Snacks auf den Fähren sind nämlich recht hoch, eben da die meisten Passagiere keine Möglichkeite haben, sich bequem selber versorgen zu können. Das Essen ist auch nicht gerade günstig, aber bewegt sich in vertretbarem Rahmen. Aber wie gesagt: wer am Campingdeck für ausreichend Getränke und Snacks sorgt, kann hier ohne verzichten zu müssen einiges an Geld sparen…

Sollte doch der Bedarf gegeben sein am Oberdeck ein Bier trinken zu wollen, so kann es von Vorteil sein, einen Trucker auf eines einzuladen. Die Lastwagenfahrer besitzen nämlich eine Ermässigungskarte, mit der sie Getränke und viele Speisen zum halben Preis erhalten. Es ist zwar nicht erlaubt mit diesen Spartarifen auch Waren für andere Passagiere zu kaufen, aber wenn man schon auf ein Getränk eingeladen wird, hat in den seltensten Fällen ein Trucker was dagegen.

Und da die Lastwagenfahrer zumeist die griechischen Strassen und Griechenland selbst recht gut kennen, kann man sich hier oft schon die ersten Insider-Tipps in Bezug auf Routen oder Bars holen.

Und warum auf der Fähre alles anders schmeckt als daheim, oder dann im Urlaubsdomizil ist hier im Artikel “Im Urlaub schmeckt’s viel besser” nachzulesen.


Alle erwachsenen Campingpassagiere erhalten eine elektronische Key-Card, mit der die Türen zum Campingdeck geöffnet werden können. Es ist also nicht mit Spaziergängern zu rechnen, die aus Laune und Gelgenheit heraus schnell mal etwas mitgehen lassen. Handtücher können also getrost irgendwo an Deck zum Trocknen aufgehängt werden, da ja Camper üblicherweise das Eigentum anderer Leute besser respektieren als der Durchschnitt.

Diese Key-Card erhält man meistens bereits während der Wartezeiten im Hafen, wenn man vor der Fähre auf das Beladen wartet. Wenn dann der Hafenbereich des Zielhafens erreicht ist, gehen Angestellte vor dem Anlegen der Fähre wieder durch, und sammeln die verteilten Karten wieder ein.

Da für das Campingdeck somit andere Anforderungen hinsichtlich Beladens und Entladens entstehen, müssen sich Campingpassagiere nicht wie alle anderen bis zwei Stunden vor Auslaufen der Fähre am Check-In Schalter melden, sondern drei Stunden vorher.

Alle anderen Decks können ja vereinfacht gesagt deckweise je nach Zielhafen beladen werden, also z.B. alle nach Igoumenitsa auf ein Deck, alle nach Patras auf ein anderes Deck. Etwas komplizierter ist die Logistik hier schon, aber andererseits auch nicht allzu komplex.

Die Campingpassagiere hingegen müssen ja alle am gleichen Deck untergebracht werden, und meist bleibt hier kein Platz zum Manöverieren, also müssen alle Fahrzeuge gleich richtig abgestellt werden. Zudem kommt, dass das Campingdeck auf der Fähre als erstes beladen wird. Und damit hat man das Glück, dass man sich vor all den anderen Leuten in Fahrzeugen Stühle am Oberdeck aussuchen kann. Nur die Passagiere ohne Fahrzeuge sind hier schneller.


Eine gute Übersicht welche der Fährgesellschaften von welchen italienischen Häfen aus Camping-an-Bord anbieten gibt auf den Seiten von greekferries.gr:


One Response to “Griechenland-Fähren: Camping an Bord”

  1. Hotel Jesolo says:


    Dies macht es einfacher für die Camper sicher sein, sie werde mit dem Ziel zu gelangen, wohin sie gehen, Griechenland, Italien.

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