Eine Serie von leichten und mittleren Erdbeben hat in der Nacht vom 2. auf den 3. August Griechenland erschüttert. Alle Beben haben in der Ägäis, ca. 135km südöstlich von Thessaloniki stattgefunden, die stärksten Erdstösse haben vor allem die griechischen Inseln Skopelos, Skiathos und Alonnisos gespürt. Verletzt wurde nach offiziellen Angaben niemand. Zu spüren war der […]

Eine Serie von leichten und mittleren Erdbeben hat in der Nacht vom 2. auf den 3. August Griechenland erschüttert. Alle Beben haben in der Ägäis, ca. 135km südöstlich von Thessaloniki stattgefunden, die stärksten Erdstösse haben vor allem die griechischen Inseln Skopelos, Skiathos und Alonnisos gespürt. Verletzt wurde nach offiziellen Angaben niemand. Zu spüren war der Erdstoss auch auf der Halbinsel Chalkidiki.

Der erste der Erdstösse hat eine Stärke von 4.9 auf der Richterskala erreicht, alle weiteren haben diese Marke zumeist bei weiten nicht mehr erreicht. Der Wert 4.9 stammt von der European-Mediterranean Seismological Centre, dem offiziellen seismologischen Zentrum für den europäischen und editerranen Raum. Ein Beben der Stärke von über 5.1 um 4 Uhr früh morgens, wie in manchen Medien berichtet, ist hier nicht verzeichnet worden (siehe Details weiter unten).

Alles unter 5.0 auf der Richterskala gilt als leichtes oder sehr leichtes Erdbeben, von 4.0 bis 4.9 ist zu erwarten, dass sich Zimmergegenstände sichtbar bewegen und Erschütterungsgeräusche zu hören sind. Schäden an Gebäuden sind im Normalfall auszuschließen.

Beben mit Werten zwischen 3.0 und 3.9 sind zwar spürbar, aber werden von den meisten Menschen gar nicht wahrgenommen, und alles unter 3.0 ist nicht mehr spürbar.

Zum Vergleich: Das Erdbeben nahe Rhodos am 15. Juli 2008 hat auf der Richterskala die Stärke 6.4 erreicht. Das ist ein starkes Erdbeben, und Schäden an Gebäuden können im Umkreis von bis zu 70km auftreten. Die sehr strengen Bauvorschriften in Griechenland tragen jedoch der Erdbebenhäufigkeit in der Region Rechnung, schwere Schäden sollten also auch hier noch ausgeschlossen sein.

Was vielleicht noch auffällig an dieser Serie von Erdbeben ist, dass sie ihre Epizentren in einer Tiefe von bis zu 10km hatten. Üblicherweise haben Erdbeben in Griechenland das Epizentrum in weit grösserer Tiefe von über 50km.


Wer im Hinblick auf Erdbeben, Waldbrände und sonstigen Naturkatastrophen auf Nummer Sicher gehen möchte, der kann mit dem folgendem Buchtipp sein Wissen diesbezüglich erweitern:


Die Liste der aufgezeichneten Erschütterungen:

Die Position der Epizentren der Serie von Erschütterungen:


Siehe auch die folgenden Beiträge auf kafenio.eu:



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