Die Sonne schien und das Meer war still, als am 5. April 2007 die Sea Diamond den Hafen der Kykladeninsel Santorin ansteuerte.

Am 5. April 2007 hat über den Kykladen die Sonne geschienen, und es war, fast noch ungewöhnlich für Anfang April, nahezu windstill bei Santorin. Das mehr als 140 Meter lange Kreuzfahrtschiff Sea Diamond war gerade im Begriff den Hafen von Santorin anzusteuern, als sie gegen 16:00 Uhr Ortszeit beim Mänöverieren in der Caldera, dem Kessel des erloschenen Vulkans von Santorin, auf ein Unterwasserriff aufgelaufen ist.

Am 5. April 2007 hat über den Kykladen die Sonne geschienen, und es war, fast noch ungewöhnlich für Anfang April, nahezu windstill bei Santorin. Das mehr als 140 Meter lange Kreuzfahrtschiff Sea Diamond war gerade im Begriff den Hafen von Santorin anzusteuern, als sie gegen 16:00 Uhr Ortszeit beim Mänöverieren in der Caldera, dem Kessel des erloschenen Vulkans von Santorin, auf ein Unterwasserriff aufgelaufen ist.

Die Kollision riss den Rumpf der Sea Diamond auf, und Wasser drang in den Maschinenraum und das Unterdeck. Die Schotten haben sich geschlossen, das Schiff hat sich in einer leichten Seitenlage stabilisiert.

Binnen zwei Stunden wurden die ca. 1.500 Personen an Bord problemlos evakuiert, von zwei Personen fehlt allerdings bis heute jede Spur.

Die Sonne schien und das Meer war still, als am 5. April 2007 die Sea Diamond den Hafen der Kykladeninsel Santorin ansteuerte. Das Kreuzfahrtschiff kollidierte mit einem Riff. Der Rumpf riss auf. Wasser drang ein in den Maschinenraum und ins Unterdeck. Das Schiff neigte sich zur Seite. Panik brach aus. Passagiere und Mannschaft, mehr als 1500 Leute, wurden innerhalb von zwei Stunden in Sicherheit gebracht. Von zweien, dem Franzosen Jean-Christophe Allain und seiner Tochter, fehlt bis heute jede Spur.

Manolis Kefaloyiannis, damals Minister für die Handelsmarine, klopfte sich auf die Schulter: “Unsere Einsatzbereitschaft war eine Werbung für den Tourismus und die Evakuierung war die Reaktion eines modernen und effizienten Landes.”

Das Wrack der Sea Diamond liegt nun in einer Tiefe von 126 Metern (Bug) bis 145 Metern (Heck) auf einem unterseeischen Hang. Neben den ca. 22.000 Tonnen Stahl befinden sich viele Tonnen Sondermüll im Wrack: Fernseher, Computer, Kühlschränke, Arsen, Blei, Kadmium und sehr viel Öl.

Untersuchungen haben ergeben, dass aktuell zwischen 15 und 20 Liter Öl täglich aus dem Wrack austreten. Auch die Menge der Schwermetalle im Meer vor Santorin sind leicht angestiegen.

Der Reederei der Schiffsbesitzer verkündete in einer Presseaussendung, die Behörden hätten attestiert, dass “die Küsten sauberer denn je zurückgegeben wurden”. Somit steht die Firma am Standpunkt, es sei unnötig, das Wack zu heben, oder leer zu pumpen und zu säubern.

Das Drängen und Drohen des griechischen Staates hat die zypriotische Reederei bisher ignoriert, habe sie doch kolportierte exzellente Kontakte zur griechischen Staatsspitze. Hoffnung gibt es jetzt aber durch die EU, die den Druck auf Griechenland und die Reederei erhöhte, um eine Lösung zu schaffen, die das Urlaubsparadies Santorin in den Kykladen schützen kann.




Es scheint in Griechenland durchaus lange Tradition zu sein, nicht für gesunkene oder aufgelaufene Schiffe zuständig zu sein. Vielfach dienen die alten, völlig verrosteten Wrack direkt vor der Küste als Motiv für Urlaubsfotos und Ansichtskarten. Bis allerdings der ganze Lack abgerostet ist, muss das Meer vermutlich doch viel zu viel Gift verkraften.

Die folgenden Fotos zeigen Schiffwracks bei Zakynthos, bei Gythio und bei Pylos.


Express Samina – Fährunglück vor Paros
Die Express Samina ist im September 2000 vor Paros auf einen Felsen aufgelaufen und binnen 45 Minuten gesunken. 82 Menschen starben bei diesem Unglück. Lesen Sie mehr dazu auf kafenio.eu…

3 Responses to “Wrack des Kreuzfahrtsschiffes vor Santorin”

  1. George says:


    Junge Junge…
    Mit www gehts immer noch nicht!

  2. christoph says:


    http://www.kafenio.eu/ geht doch wunderbar. Zumindest bei mir… :-)

  3. christoph says:


    Zur Erklärung: George von olympion.de hat mich mal darauf hingewiesen, dass das www bei kafenio.eu nicht funktioniert. Siehe auch http://www.olympion.de/dein-gr.....nland.html

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